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Adler stoßen Tür zum Halbfinale weit auf Adler stoßen Tür zum Halbfinale weit auf
Mannheim. (GK) Die Mannheimer Adler siegten am Dienstagabend in der heimischen SAP-Arena mit 5:3 (0:1/3:2/2:0) Toren gegen den ERC Ingolstadt. Damit... Adler stoßen Tür zum Halbfinale weit auf

©Eh.-Mag. (GK)

Mannheim. (GK) Die Mannheimer Adler siegten am Dienstagabend in der heimischen SAP-Arena mit 5:3 (0:1/3:2/2:0) Toren gegen den ERC Ingolstadt. Damit führen die Adler in der Play-Off-Viertelfinalserie, die im Modus Best-of-seven ausgetragen wird, mit 3:1 Siegen. Noch ein Match müssen die Mannheimer gewinnen, dann stehen sie im Halbfinale. Doch Hochmut wäre jetzt der falsche Ratgeber. Am Freitag findet die nächste Partie in Ingolstadt statt.

Der 5:3 Sieg vom Dienstagabend war für Mannheim verdient, aber es war ein hartes Stück Arbeit. Lange sah es für die Adler eher nach einer Heimpleite aus, denn Ingolstadt führte bis zur 39. Minute mit 3:1 Toren. Dann gelangen David Wolf und Garrett Festerling innerhalb von einer Minuten zwei Tore und es stand zur Drittelpause 3:3 unentschieden.

Im letzten Abschnitt marschierte dann Mannheim und Ingolstadt wirkte geschockt und angeschlagen. Die beiden Adler-Tore zu den Ende de zweiten Abschnitts hatten die Oberbayern verunsichert. Das rasche Tor zur 4:3 Führung in der 43. Minute durch Thomas Larkin verlieh den Adlern zusätzliche Flügel und das 5:3 durch Matthias Plachta besiegelte endgültig das Schicksal der Panther.

Den Adlern muss man große Anerkennung zollen, einen 1:3 Rückstand noch in eine 5:3 Führung gedreht zu haben. Ingolstadt wird sich ärgern, den Sieg verschenkt zu haben.

Chronologie
1. Drittel

Bereits nach anderthalb Minuten agierten die Adler im Powerplay, da ein Panther auf die Strafbank musste. Matthias Plachta mit guten Schuss in Richtung Panther-Gehäuse, aber mehr sprang nicht dabei heraus. Auch in der Folge die Mannheimer offensiv. Ab der siebten Minute dann die Oberbayern mit einem Akteur mehr auf dem Eis. Doch machte Ingolstadt nichts daraus, sondern ganz im Gegenteil, Adler-Stürmer Matthias Plachta mit einer dicken Chance in Unterzahl, bei er nur mit einem Foul gestoppt werden kann. Den fälligen Penalty konnte der Mannheimer aber nicht verwandeln. Somit blieb es beim 0:0 unentschieden. Dann waren zehn Minuten absolviert und Ingolstadt konnte sich etwas aus der Umklammerung lösen. Die 1:0 Führung der Ingolstädter in der 12. Minute durch David Elsner war daher nicht ganz überraschend. Die Panther nun mit Oberwasser. Die Adler ab der 16. Minute erneut in Unterzahl. Jetzt brannte es lichterloh vor dem Mannheimer Kasten, aber den Audistädtern gelang kein Tor. Fazit: Mannheim mit guten Beginn, aber dann drehte sich das Match und Ingolstadt führte verdient mit 1:0 Toren.

2. Drittel
Im zweiten Abschnitt rasch das 2:0 für Ingolstadt durch Mike Collins, der in der 23. Minute traf. Jetzt waren die Adler aus dem Tritt und es lief nicht mehr viel zusammen. In der 29. Minute dann der etwas glückliche Anschlusstreffer durch Christoph Ullmann. Nun war es wieder ein ausgeglichenes Match. In der 37. Minute der erneute Dämpfer für Mannheim, denn erneut traf Mike Collins. Der Spielstand nun 3:1 für die Oberbayern. Es schien so eine Art Vorentscheidung zu sein und es wurde ruhig im Stadion. Anderthalb Minuten vor Drittelende verkürzte jedoch der unermüdlich kämpfende David Wolf auf 2:3 Tore. Und Garrett Festerling setzte noch einen drauf, denn er markierte in der 40. Minute den 3:3 Ausgleich. Fazit: Zunächst schien alles für Ingolstadt zu laufen, dann aber erwachte Mannheim und erzielte den verdienten Ausgleich.

3. Drittel
Im letzten Drittel waren gerade einmal zwei Minuten absolviert, da hämmerte Adler-Verteidiger Thomas Larkin zum 4:3 für Mannheim ein. Und die Raubvögel blieben am Drücker. Das Match besaß jetzt Rasse und Klasse, es ging von einem Tor zum anderen. Dann waren noch zehn Minuten zu absolvieren und die Panther drängten auf den Ausgleich. Aber wie es so oft passiert, nun ergaben sich Lücken für Mannheim. Matthais Plachta nutzte dies in 52. Minute, trickste Ingolstadt Torsteher Timo Pielmeier aus und erhöhte auf 5:3 Tore. Schließlich noch fünf Minuten, dann noch zwei und dann war es vorbei. Es blieb beim 5:3 für Mannheim.

Aufstellung:
Mannheim:
Endras (Pickard) – Stuart, Larkin, Mullen, Colaiacovo, Akdag, Carle, Reul – Plachta, Desjardins, Wolf, M. Goc, Adam, Kolarik, Festerling, Hungerecker, Sparre, Ullmann, Raedeke, Kink
Ingolstadt: Pielmeier (Reimer) – Koistinen, McNeill, Friesen, Wagner, Schopper, Pelech – Braun, Elsner, Swinnen, Taticek, Greilinger, Stapelton, Collins, Laliberte, Mouillierat, Mauldin, Ramoser, D. Olver

Zuschauer: 13.200
Strafen: Mannheim 4 Min – Ingolstadt 4 Min
Torschüsse: Mannheim 36 – Ingolstadt 24
Tore: 0:1 (11:50) Elsner (Braun/Swinnen) – EQ; 0:2 (22:37) Collins (Pelech) – EQ; 1:2 /28:02) Ullmann (Akdag/Carle) – EQ; 1:3 (36:16) Collins (Laliberte/Mouillierat) – EQ; 2:3 (38:33) Wolf (Desjardins/PLachta) – EQ; 3:3 (39:11) Festerling (Akdag/Hungerecker) – EQ; 4:3 (42:18) Larkin (Raedeke/Ullmann) – EQ; 5:3 (51:06) PLachta;

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