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New York. Die abgelaufene Saison 2015/2016 war in der amerikanischen Profi-Eishockey-Liga NHL ein Vorbote auf das Besondere, was in der neuen... Auf zur Jubiläumssaison in der NHL
© by skeeze

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New York. Die abgelaufene Saison 2015/2016 war in der amerikanischen Profi-Eishockey-Liga NHL ein Vorbote auf das Besondere, was in der neuen Saison 2016/2017 kommen wird.

 

Mit der kommenden Saison 2016/2017 geht die höchste Eishockey-Liga in Amerika in die 100. Auflage. Grund genug, einen Rückblick auf die vergangene Saison zu starten und gleichzeitig den Blick nach vorn zu richten. 30 Teams kämpften in insgesamt 82 Spielen um die begehrte Trophäe der President‘s Trophy sowie um den letztlich größeren Erfolg – den Stanley Cup. Vom 07.10.2015 bis zum 10.04.2016 lief die Saison, die für die Fans eine echte Reihe an Highlights zu bieten hatte.

 

Die Neuheiten der Saison 2015/2016

Alle Teams hatten sich zu Beginn der 99. Spielzeit in der höchsten amerikanischen Eishockey-Liga auf einige Regeländerungen einzustellen. So gab es bei einem Unentschieden nach den 60 regulären Spielminuten, eine „Nachspielzeit“ über 5 Minuten. In dieser Nachspielzeit sollte ein Sieger mittels „Sudden Death“, dem entscheidenden Tor, ermittelt werden. Eine weitere Besonderheit war, dass jedes Team in dieser „Overtime“ mindestens drei Spieler auf dem Eis haben musste, so dass etwaige Strafzeiten sich verlängernd auf die Spielzeit auswirkten. Sollte sich in dieser Zeit kein Sieger finden lassen, wird das Spiel im „Shootout“ beendet. Mit dieser Regeländerung sollte die Anzahl der Spiele, die durch ein Shootout entschieden werden müssen, verringert werden. Überdies erhielten die Trainer der Teams die Gelegenheit, mittels „Coach‘s Challenge“ eine strittige Entscheidung des Schiedsrichters überprüfen und gegebenenfalls korrigieren zu lassen. Diese Interaktionsmöglichkeit ist für jeden Trainer in jedem Spiel auf eine einmalige Entscheidung begrenzt, wobei es durchaus Unterschiede zwischen den strittigen Szenen gibt. Insbesondere bei Abseitsentscheidungen kann diese Interaktionsmöglichkeit, für die keine Auszeit verbraucht werden muss, zu einer Aberkennung des Tores führen. Auch bei Torhüterabseitsentscheidungen konnten die Trainer entsprechend eingreifen.

 

Die Top-Teams der einzelnen Conferences

In der Atlantic Division konnten sich die Florida Panthers nach 82 Spielen mit 103 Punkten vor dem Team Tampa Bay Lightning mit 97 Punkten durchsetzen. Überzeugender spielten im Vergleich zu den Florida Panthers jedoch die Washington Capitals, die in der Metropolitan Division mit 120 Punkten überzeugten und später auch die President‘s Trophy gewinnen sollten. Das Hauptstadtteam stellte am Ende mit Braden Holtby den erfolgreichsten Keeper der gesamten Saison sowie mit Alexander Owetschkin den erfolgreichsten Torschützen. Es ist daher auch nicht überraschend, dass der Trainer der Capitals, Barry Trotz, als erfolgreichster Trainer der Saison gekührt wurde. Hinter den Capitals landeten die Pittsburg Penguins mit 104 Punkten vor den New York Rangers, die lediglich 3 Punkte weniger auf dem Konto hatten, aber dennoch ein wenig enttäuschten. Die Pittsburg Penguins konnten später im Finale gegen die San Jose Sharks den Stanley Cup gewinnen. Bei den Wildcard-Teams konnten die New York Islanders sowie die Philadelphia Flyers überzeugen, während in der Western Conference in der Central Division die Dallas Stars sowie die St. Louis Blues eine starke Saison spielten. Spitzenreiter in der Pacific Division wurden die Anaheim Ducks vor den Los Angeles Kings. Die beiden Teams trennte am Ende nur ein einziger Punkt. Bei den Wildcard Teams in der Western Conference überzeugten die Nashville Predators vor den Minnesota Wild.

 

Die 100. Saison

Obgleich natürlich der Ausblick auf die kommende Saison immer ein wenig schwierig ist (immerhin gab es auch in der zurückliegenden Saison die eine oder andere faustdicke Überraschung), so lassen sich Favoriten sehr gut durch Quoten bei 32Red oder Tipico im Vorfeld bestimmen. Ein Blick auf die Gewinnquoten bei Buchmacher 32Red lässt erahnen, dass auch in der kommenden Saison die beiden Teams Pittsburgh Penguins und Washington Capitals in der Eastern Conference erfolgreich spielen werden. Die Pittsburgh Penguins haben zu Redaktionsschluss die beste Quote auf den Gesamtsieg mit 8,00 und sowohl die Washington Capitals als auch Tampa Bay Lightning werden mit einer Gewinnchance von 9,50 bewertet. Als Topfavorit auf den Sieg in der Western Conference gelten die Chicago Blackhawks mit einer Quote von 6, dicht gefolgt von den Nashville Predators und den St. Louis Blues mit 6,50.

Die NHL ist qualitativ die beste Eishockey-Liga der ganzen Welt und begeistert Millionen von Fans überall auf der Welt. Der Gewinn des Stanley Cups macht daher aus Sportlern echte Helden, so dass auch in der 100. Saison der traditionsreichen Liga wieder heiße Kämpfe auf dem Eis erwartet werden dürfen.

Redaktion

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