Black Wings sind bereit

Veröffentlicht am 6. September 2011

Linz. (PM) Am Freitag starten die Black Wings mit einem Heimspiel gegen Medvescak Zagreb in die neue Eishockeysaison. Drei Tage vor Saisonbeginn zeigen sich die Linzer sehr positiv gestimmt und wollen die Großen der Liga ärgern.

 

13 neue Spieler, ein neuer Trainer und ein Farm Team in der Nationalliga – die Black Wings haben den Sommer nicht nur zum Umbau ihrer Mannschaft genützt, sondern auch um in die Zukunft zu investieren.“Auch wenn wir unser offizielles Saisonziel erreicht haben, intern waren wir nicht ganz zufrieden“, lässt Präsident Peter Freunschlag die Spielzeit 10/11 noch einmal Revue passieren. „Daher haben wir uns entschieden, einen großen Schnitt in der Mannschaft zu machen, Wir haben gesehen, dass man, um Erfolg in der EBEL zu haben, schneller und genauer spielen müssen.“

 

Mit dem neuen Trainer Rob Daum hat man einen perfekten Partner gefunden, der genau diese Spielweise forciert. „Wenn es nach mir geht, spielen wir immer nach vorne, aber das wird selbstverständlich nicht funktionieren“, so der Coach. „Es wird Spiele geben, da müssen wir defensiv agieren, trotzdem wollen wir insgesamt eine offensive Mannschaft sein. Das macht mir mehr Spaß, das macht den Fans Spaß und nicht zuletzt auch den Spielern!“

 

Als offizielles Saisonziel gilt auch heuer wieder das Erreichen der Play Offs. „Das Viertelfinale ist unser erstes Ziel, danach wollen wir voll angreifen und alles erreichen“, so Präsident Peter Freunschlag. Um die bestmöglichen Voraussetzungen für den Erfolg zu schaffen wurde das Budget erhöht und beträgt nun 3,3 Millionen Euro, was einer Steigerung von 10% gleich kommt. „Das Budget ist durch neue Sponsoren gedeckt“, zeigt sich Freunschlag über die positive Grundstimmung in Linz erfreut. „Aber eines muss gesagt werden: diese 300.000 Euro mehr werden nicht in den EBEL Spielbetrieb, sondern ermöglichen den Start in der Nationalliga!“ In dieser sollen vor allem die jungen Cracks im Black Wings Kader Spielpraxis sammeln und langsam an das Niveau der Erste Bank Eishockey Liga herangeführt werden. „Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass der Sprung von der Oberliga in die Erstligamannschaft zu groß war, daher wollen wir diese Lücke schließen und die Jungen näher heran bringen“, erklärt Freunschlag.

 

Dafür dass die Linzer ein Farmteam in der „Nationalliga neu“ an den Start schicken wurde investiert, neue Spieler wurden geholt und wer es nicht von Beginn weg in die Stammformation der EBEL schafft, wird sich in der zweithöchsten Spielklasse für höhere Aufgaben aufdrängen können. Damit stehen Trainer Daum mehr Optionen zur Verfügung, was Verletzungen leichter verkraftbar macht. „Man hat das ja schon in der Pre-Season gesehen, dass die Jungen von hinten große Schritte machen und es kann nur positiv sein, wenn man weiß, dass man nicht verletzt spielen muss“, meint der neue Assistant-Captain Curtis Murphy. Gemeinsam mit ihm wird auch Daniel Oberkofler das „A“ am Dress tragen, der Kapitän der Black Wings bleibt weiterhin Philipp Lukas.

 

Dieser hofft, dass er nächste Woche wieder dabei sein kann, das erste EBEL Wochenende wird er nach seiner Verletzung auslassen müssen. Auch Lukas schwärmt über die neue Atmosphäre in der Stahlstadt: „Es gibt sehr viele, sehr positive Veränderungen und viele neue Informationen. Ich glaube, das ist wieder ein wichtiger Schritt in Richtung Professionalität, was für die Mannschaft aber auch den ganzen Club irrsinnig wichtig ist. Wie wollen anders spielen als in den letzten Jahren und derzeit lernen wir jeden Tag was Neues dazu. Selbst für jemanden wie mich, der schon viele Jahre dabei ist, gibt es also noch was zu lernen.“

 

Nach einer sehr anstrengenden und trainingsintensiven Vorbereitungszeit freuen sich aber sowohl die Spieler als auch der Trainer auf den Saisonstart. „Wir haben uns sehr gut entwickelt in diesen ersten Wochen“, so Rob Daum. „Jetzt wird es aber Zeit, dass es endlich los geht!“

 



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