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Augsburg. (MR) Bereits im Mittagsspiel fand das Finale um den Turniersieg statt, als sich Russland und die Slowakei gegenüberstanden, die beide... D-Cup: DEB-Team verabschiedet sich mit einem Sieg vom Turnier
Russland gewinnt den D-Cup 2017 - © by EH-Mag. (DR)

Russland gewinnt den D-Cup 2017 – © by EH-Mag. (DR)

Augsburg. (MR) Bereits im Mittagsspiel fand das Finale um den Turniersieg statt, als sich Russland und die Slowakei gegenüberstanden, die beide Spiele ohne Punktverlust absolviert hatten.

Die Russen legten druckvoll los, konnten früh in Führung gehen. So fand die Slowakei im Startabschnitt eigentlich überhaupt nicht statt. Das änderte sich, als sich kurz nacheinander gleich zwei Male ein russischer Stock in des Gegners Gesicht verirrte: die Slowaken nutzten die gut drei Minuten doppelte Überzahl für 2 Einschläge und konnten so das Spiel drehen. Damit waren auch sie angekommen in der Partie. Russland konnte aber noch im mittleren Abschnitt das Spiel erneut drehen und gegen Spielende schließlich das vierte Tor zum Endstand von 4:2 erzielen. Damit hat die Sbornaja direkt einmal das Turnier gewonnen!

DEB-Team mit der besten Turnierleistung

Am Nachmittag konnte das DEB-Team sich mit einem 5:1 Sieg über die US Amerikanische Auswahl vom Turnier verabschieden. Von Beginn an versuchten die Gastgeber, dem Spiel den Stempel aufzudrücken, die Reihe um Frank Mauer legte früh den Grundstein, und die knappe Führung hielt. Auch den mittleren Abschnitt begann das Team von Marco Sturm mit einem Tor nach drei Minuten; ein Doppelschlag zur Spielmitte schließlich ebnete den Weg zum Sieg. Auch für die heimischen Fans im Curt Frenzel Stadion gab es etwas Besonderes zu feiern, konnte sich doch Thomas Holzmann in die Torschützenliste eintragen. Dumm nur, dass irgendwer jetzt bereits das Wort „Shut out“ in den Mund genommen hatte, denn prompt war’s damit vorbei – Broc Little (aktuell HC Davos / NLA) traf kurz vor dem Seitenwechsel für Team USA.

Beton angerührt

Im Schlussabschnitt wollten die „europäischen“ Amerikaner es doch noch einmal wissen, während die Hausherren den Beton anrührten und sich hauptsächlich in Verteidigung übten. Auch mit etwas Glück passierte hinten nichts Zählbares mehr, und als bereits drei Minuten vor dem Ende das US Tor verwaist war, traf die Befreiung von Kapitän Yannic Seidenberg in selbiges zum Endstand von 5:1. Im Endclassement liegt damit Deutschland auf dem dritten Platz vor Team USA und hinter der Slowakei.

So war denn auch Bundestrainer Sturm letztlich zufrieden mit dem Turnier und der Steigerung als Team. Seine Arbeit bis zu den Olympischen Winterspielen wird nun im weiteren Beobachten der Spieler im Ligaalltag sein, bis er im Januar den finalen Kader benennen muss – auf keinen Fall eine leichte Aufgabe!

Michaela-Ross

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