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Herne. (PM HEV) Der Spielplan will es so, dass der Herner EV am Wochenende gegen beide Teams von der Ostsee antreten... Das „Ostsee-Wochenend-Programm“!

Christian Wendler – © by Sportstimme (MK)


Herne. (PM HEV) Der Spielplan will es so, dass der Herner EV am Wochenende gegen beide Teams von der Ostsee antreten muss. So kommen zuerst am Freitag (20 Uhr) die Rostock Piranhas an den Gysenberg, am Sonntag fährt die Mannschaft von Frank Petrozza selber in den hohen Norden und muss um 18 Uhr beim EHC Timmendorfer Strand antreten.

Der Freitagsgegner aus Mecklenburg-Vorpommern ließ am letzten Wochenende aufhorchen. Zuerst bereitete das Team von Ken Latta den Crocodiles Hamburg lange Zeit große Schwierigkeiten und führte in Farmsen bis zur 33. Minute sogar mit 4:1. Erst am Ende in der Overtime musste man sich mit 4:5 geschlagen geben. Zwei Tage später musste man auf eigenem Eis an der Schillingallee gegen die Essener Moskitos zwar zweimal einem Rückstand hinterher laufen, um dann aber die Partie zu drehen und das Team vom Westbahnhof mit einer 2:4-Niederlage auf die lange Heimreise zu schicken. Der junge Alexander Spister besiegelte neun Sekunden vor der Schlusssirene mit dem vierten Piranhabiss das Schicksal der Mannschaft von Frank Gentges. Auch der HEV hatte in der letzten Saison seine Schwierigkeiten mit den Piranhas von der Ostsee. Beim Auswärtsspiel in Rostock gab es eine 1:2-Niederlage nach Penaltyschiessen, die Begegnung am Gysenberg konnte nach 0:1-Rückstand erst durch drei Treffer in den letzten 25 Minuten gedreht und gewonnen werden.

Die „Strandjungs“ aus Timmendorf starteten mit einem 4:2-Auswärtssieg in Erfurt in die neue Spielzeit. Danach gab es eine knappe Heimniederlage gegen Halle. Am letzten Wochenende musste sich das Team von Neu-Trainer Steve Pepin, der als Spieler vier Jahre lang am Timmendorfer Strand aktiv war, den Duisburger Füchsen und den Tilburg Trappers geschlagen geben. Unterschätzen darf man die Mannschaft aus dem Kreis Ostholstein aber nicht. Mit dem neuen Kontingentspieler-Duo Cederic Montminy und Daniel Clairmont konnte man bisher vor allem im Powerplay auf sich aufmerksam machen.

Beim HEV wird Marcus Marsall am Wochenende wieder spielen können. Wahrscheinlich wird Frank Petrozza auch auf einen DNL-Förderlizenzspieler zurückgreifen können. Philipp Kuhnekath bleibt dagegen wegen der vielen Verletzungsausfälle bei den Krefelder Pinguinen im dortigen DEL-Kader.

Redaktion

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