Köln. (EM) Die Eisbären Berlin sind auch nach Punkten wieder alleiniger Tabellenführer. Gegen Verfolger Wolfsburg gewannen die Eisbären am Ende doch noch knapp mit 6:5.
Tallackson und Schlenker hatten die Berliner mit einem Doppelschlag in der fünften Minute innerhalb von nur neun Sekunden (!) mit 2:0 in Führung. John Laliberte gelang aber noch vor der ersten Pause in doppelter Überzahl der Anschlusstreffer für die Grizzlys.

 

Im Mitteldrittel kam es zunächst sogar noch besser für die Gäste. David Laliberte glich für die Gäste (24.) zum 2:2 aus. Den erneuten Berliner Führungstreffer durch Olver beantwortete Pohl mit dem 3:3 in der 27. Minute gegen seine Ex-Kollegen. Dann jedoch zog Berlin davon. Weiß (29.), Laurin Braun (33.) und Olver (38.) schraubten das Ergebnis auf 6:3 nach vierzig Minuten.

Drei Treffer von David Laliberte brachten am Ende doch keine Punkte für den EHC in Berlin - © by Eishockey-Magazin

 

Im letzten Abschnitt wurde es trotzdem noch einmal spannend. David Laliberte ließ mit seinen Toren zwei und drei des Abends (49./57.) den Berliner Vorsprung schmilzen. Trotz der Herausnahme von Keeper Dshunussow reichte es zum Augleich aber nicht mehr. Berlin gewinnt mit 6:5 und liegt nun wieder mit drei Punkten Vorsprung auf dem DEL Platz an der Sonne.

 

Eisbären Berlin – EHC Wolfsburg 6:3
Tore:

1:0 Tallackson B. (Olver D.), PP1
2:0 Schlenker V. (Mulock T. J., Braun L.), EQ
2:1 Laliberte J. (Milley N., Paetsch N.), PP1
2:2 Laliberte D. (Paetsch N., Milley N.), PP1
3:2 Olver D. (Busch F., Regehr R.), PP1
3:3 Pohl P. , EQ
4:3 Weiß D. (Veber R., Hördler F.), EQ
5:3 Braun L. , SH1
6:3 Olver D. (Supis T., Regehr R.), EQ
6:4 Laliberte D. (Milley N.), PP1
6:5 Laliberte D. (Laliberte J.), EQ
Schüsse: Eisbären 39 (10,11,18) – Wolfsburg 26 (11,10,5)
Strafminuten: Eisbären 24 (4,6,14) – Wolfsburg 12 (6,2,4)
Zuschauer: 13.500
Schiedsrichter: Roland Aumüller, Ramin Yazdi

 

Three Stars:
+++ D. Laliberte (Wolfsburg)
++ Olver (Berlin)
+ Weiß (Berlin)

 

Tristesse in Hannover: Auch Haie gewinnen bei den Scorpions
In Hannover nichts Neues. Die Scorpions behalten die rote Laterne in der DEL. Gegen die Kölner Haie sah es dabei lange Zeit gar nicht so schlecht für die Schützlinge von Toni Krinner aus. Fausers Führungstreffer (16.) hatte bis zur 41. Minute Bestand. Da hatte Kölns Weiß eine Reststrafe von Hannovers Regan aus dem Mitteldrittel zum Ausgleich genutzt. Ohmann (47.) brachte die Haie erstmals in Führung, aber Hoggan glich nur 50 Sekunden später für die Niedersachsen zum 2:2 aus. Erneut nur 50 Sekunden später tauchte Schütz vor Keeper Pätzold auf und traf zum 2:3 für Köln. 58 Sekunden vor dem Ende nahm Toni Krinner zwar Torwart Pätzold aus dem, aber es half nichts mehr. Die Scorpions verloren auch ihr elftes Heimspiel in Folge. Bitter!

 

Hannover Scorpions – Kölner Haie 2:3 (1:0, 0:0, 1:3)

Tore: 1:0 (16:05) Fauser (Krüger/Lampman), 1:1 (40:58) Weiß (Stephens/ Jaspers) 5-4PP, 1:2 (46:21) Ohmann (Müller/ Breitkreuz), 2:2 (47:11) Hoggan (Goc/ Herperger), 2:3 (48:01)Schütz (Gogulla/Akerman)

Strafen: Hannover 2 / Köln 6

Zuschauer: 2.959

Schiedsrichter: Georg Jablukov, Markus Krawinkel (Georg Brodnicki, Marcel Iwert)

 

Three Stars:
+++ Schütz (KEC)
++ Breitkreuz (KEC)
+ Fauser (Hannover)

 



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