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Der Wahnsinn geht weiter! Red Bulls verlieren Spiel 5 gegen Berlin Der Wahnsinn geht weiter! Red Bulls verlieren Spiel 5 gegen Berlin
München. (PM RB München) Der EHC Red Bull München hat ein extrem spannendes fünftes Finalspiel gegen die Eisbären Berlin mit 5:6... Der Wahnsinn geht weiter! Red Bulls verlieren Spiel 5 gegen Berlin

München. (PM RB München) Der EHC Red Bull München hat ein extrem spannendes fünftes Finalspiel gegen die Eisbären Berlin mit 5:6 nach Verlängerung (1:3|1:1|3:1|0:1) verloren.

In der Best-of-Seven-Serie führt München nur noch mit 3:2. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion erzielten Brooks Macek (Doppelpack), Mads Christensen, Jon Matsumoto und Keith Aucoin die Treffer der Red Bulls.

Keith Aucoin (RB) and Petri Vehanen (Berlin). Photo: GEPA pictures/ Markus Fischer

Spielverlauf
Beide Teams spielten zu Beginn zwar mit hohem Tempo nach vorne, die Verteidigungsreihen standen aber sicher und ließen keine gefährlichen Abschlüsse zu. Dann erlaubten sich die Red Bulls zwei Scheibenverluste, die die Gäste aus der Bundeshauptstadt eiskalt ausnutzten: Andre Rankel verwertete einen Pass vor das Tor (7.), sechs Minuten später verdoppelte Thomas Oppenheimer mit einer Kopie des ersten Treffers den Vorsprung. Brooks Macek brachte die Red Bulls nach einem Pass von Keith Aucoin auf 1:2 heran (15.), die Eisbären blieben aber effizient und legten durch Jamison MacQueen einen weiteren Treffer nach (18.).

Nach dem Seitenwechsel verwertete Mads Christensen einen Abpraller nach einem Schuss von Frank Mauer zum 2:3 (26.). Die Red Bulls waren nun besser im Spiel, Berlin konterte aber gefährlich. In der Schlussphase des Mittelabschnitts drängte München auf den Ausgleich, die Eisbären verteidigten aber trotz des gewaltigen Drucks der Red Bulls ihren Vorsprung und hatten das letzte Wort: In der 39. Minute stellte Andre Rankel per Nachschuss in Überzahl den Zwei-Tore-Abstand wieder her.

Im Schlussdrittel begannen die Red Bulls stark: Brooks Macek verkürzte mit der Rückhand auf 3:4 (42.) und sorgte dafür, dass es in der Halle noch lauter wurde. Die Intensität steigerte sich ebenfalls. In der 48. Minute glich München aus: Jon Matsumoto lief sich am langen Pfosten frei und drückte den Puck über die Linie. Nur 20 Sekunden danach lagen die Gäste aber wieder vorne, weil James Sheppard per Penalty traf. Dann mussten Keith Aucoin und Konrad Abeltshauser kurz nacheinander auf die Strafbank. Als Abeltshauser wieder aufs Eis durfte, erhielt er die Scheibe, legte quer auf Aucoin, der zum 5:5-Ausgleich traf (55.) und die Red Bulls in die Verlängerung rettete.

Da waren 76 Sekunden gespielt, als Berlins Jamison MacQueen den Siegtreffer erzielte. Die Schiedsrichter schauten sich die Szene noch einmal an, der Treffer hielt dem Videobeweis aber stand.

Michael Wolf
„Es war ein sehr intensives Spiel, das wir gewinnen wollten. Das haben wir leider nicht geschafft. Jetzt versuchen wir, die Serie in Berlin zu entscheiden.“

Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Eisbären Berlin 5:6 n.V. (1:3|1:1|3:1|0:1)

Tore
0:1 | 06:39 | André Rankel
0:2 | 12:27 | Thomas Oppenheimer
1:2 | 14:06 | Brooks Macek
1:3 | 17:24 | Jamison MacQueen
2:3 | 25:30 | Mads Christensen
2:4 | 38:37 | André Rankel
3:4 | 51:18 | Brooks Macek
4:4 | 47:12 | Jon Matsumoto
4:5 | 47:32 | James Sheppard
5:5 | 54:58 | Keith Aucoin
5:6 | 61:16 | Jamison MacQueen

Zuschauer
6.142

Redaktion

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