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Bietigheim. (PM) Vor einer Traumkulisse von über 4.500 Fans besiegten die Steelers in ihrem ersten Spiel in der EgeTrans Arena die...

Logo der Bietigheim SteelersBietigheim. (PM) Vor einer Traumkulisse von über 4.500 Fans besiegten die Steelers in ihrem ersten Spiel in der EgeTrans Arena die Heilbronner Falken mit 4:3 nach Verlängerung.

Ausverkauft war die Begegnung schon einige Tage und als um 18:10 die Türen der Arena öffneten, strömten die Zuschauer in Scharen in die neue Heimspielstätte der Steelers. Schnell füllten sich beide Blocks und auch die Sitzplätze waren schnell belegt. Ab da hieß es „Stimmung“: sowohl die Anhänger der Schwaben als auch die mitgereisten Fans aus dem Unterland standen wie eine Bank hinter ihren Teams und peitschten sie nach vorne.

Beide Teams spielten von Anfang an mit Vollgas und steuerten aggressiv aufs gegnerische Tor zu. Die erste Belohnung erarbeiteten sich die Gäste aus Heilbronn. In der siebten Minute traf Steven Billich auf Zuspiel von Richard Gelke und Fabian Krull zum zwischenzeitlichen 1:0. Die Steelers steckten nicht auf und beantworteten diesen Treffer in der 12. Minute mit dem 1:1 durch PJ Fenton. Vorlagengeber zum Ausgleich waren die beiden Verteidiger Bastian Steingroß und Markus Gleich. Sowohl Joey Vollmer als auch sein Gegenüber Kevin Nastiuk waren in diesem Drittel nicht mehr zu überwinden und so blieb es trotz mehreren guten Möglichkeiten nach 20 Minuten bei diesem Gleichstand.

Die Anhänger beider Lager sahen im Mitteldrittel ein eher mäßiges Eishockeyspiel bis zur Halbzeit, als die Falken zum 2:1 trafen, nachdem man kurz zuvor schon einige male gefährlich vor dem Tor der Steelers erschienen war. Christian Billich markierte auf Zuspiel von Pat Baum und Fabio Carciola den einzigen Treffer in diesem Abschnitt. Die Steelers hatten durch PJ Fenton, Chris St. Jacques und Marcus Sommerfeld zwar gute Chancen, am Ergebnis konnten sie aber zu diesem Zeitpunkt nichts ändern.

Anders dann im Schlussdrittel. Die Steelers kamen vermehrt gefährlich vor das Tor der Gäste, machten ihre Sache gut, mussten aber in der 46. Minute erneut einen Treffer von Christian Billich hinnehmen. Die Partie schien jetzt gelaufen und nur wenige glaubten zu diesem Zeitpunkt noch an einen Heimsieg im Premierenspiel. Ganz anders das Team von Kevin Gaudet. Dieses zeigte Kampfgeist und gab nicht auf. Die Belohnung für die harte Arbeit folgte in der 54. Minute, als Michail Kozhevnikov nach einer Strafe draußen saß. Torschütze zum 3:2 war Marcus Sommerfeld. 70 Sekunden brauchten die Steelers nur, da schaften die Männer um Kapitän Marcel Rodman sogar den Ausgleich (3:3). Bei angezeigter Strafe gegen die Falken hatte PJ Fenton ausgeglichen.

Mit diesem Spielstand endeten die regulären 60 Minuten und so mussten die Teams in die Overtime. Hier zeigte sich das Team von Ricco Rossi zu undiszipliniert und wurde vom Schiedsrichtergespann mit mehreren Strafen belegt. Die Steelers nutzten dieses numerische Überzahl und konnten durch einen Treffer von Marcel Rodman den Zusatzpunkt in Bietigheim behalten (4:3).

So endete das erste Spiel in der EgeTrans Arena mit einem Erfolg. Die Steelers können sich am Sonntag in Ruhe auf den Weg nach Crimmitschau machen, bevor am zweiten Weihnachtstag die Joker aus Kaufbeuren in Bietigheim gastieren.

Redaktion

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