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Düsseldorf / Köln. (MR) In dieser Saison gibt es wieder „richtige“ Playoffs in der DNL: während die Jungadler Mannheim kein Problem... DNL-Halbfinale 2018: Mannheim und Berlin lösen Finalticket
Ausgebremst - Kölner EC scheitert im Halbfinale an den Eisbären Juniors Berlin - © by EH-Mag. (DR)

Ausgebremst – Kölner EC scheitert im Halbfinale an den Eisbären Juniors Berlin – © by EH-Mag. (DR)

Düsseldorf / Köln. (MR) In dieser Saison gibt es wieder „richtige“ Playoffs in der DNL: während die Jungadler Mannheim kein Problem hatten mit der viertplatzierten Düsseldorfer EG, musste der Kölner EC nachsitzen.

Nachdem der DNL-Meister in den letzten beiden Jahren in Turnierform ermittelt worden war, gibt es in dieser Saison wieder richtige Playoffs, zumindest mit Halbfinale und Finale. Zwischen Tabellenführer und Serienmeister Jungadler Mannheim (Meister der letzten 6 Jahre) und der Düsseldorfer EG vom vierten Tabellenplatz war es eine kurze und klare Angelegenheit. Am Mittwoch an der Brehmstrasse hatten die Quadratestädter durch einen frühen Shorthander gleich gezeigt, wo es langgehen sollte. Die Hausherren kamen zwar zum Ausgleichstreffer noch im Startabschnitt, konnten aber mit Fortdauer des Spiels Mannheims Goalie nicht mehr überwinden. Das Spiel der Jungadler wirkte über weite Strecken durchdachter und sinnvoller, vor allem aber effektiver. So konnten sie das erste Spiel der best-of-three Serie mit 5:1 für sich entscheiden. Am Samstag machten sie dann den Sack zu, auch wenn die DEG in der SAP2 drei Tore erzielte – Mannheim konnte den ersten Treffer erzielen und gab die Führung nicht wieder her. Am Ende stand ein 7:3 zu Buche. Damit stehen die Jungadler bereits für das Finale fest.

Finalgegner gesucht

Der Zweitplatzierte Kölner EC musste zunächst nach Berlin reisen, vernaschte dort aber die Eisbären Juniors mit 3:0. Mann des Tages war Luis Üffing, der alle drei Tore erzielte. Samstags traf man sich in der KA2. Und – uups – mit einem Doppelschlag in der 9. Spielminute zeigten die Hauptstädter, dass sie definitiv noch nicht in die Sommerpause wollten. Und bis zur Spielmitte lagen die Hausherren trotz eigener Möglichkeiten fast aussichtslos mit 0:4 hinten. Nicolas Cornett sorgte für den ersten Jubel der heimischen Fans, doch jedes Tor wurde quasi direkt wieder beantwortete. Die Junghaie kamen bis auf 3:5 heran, ehe in den Schlussminuten die Konzentration nachließ und die Hauptstädter noch einen finalen Doppelschlag zum Endstand von 7:3 folgen ließen. Für Sonntag muss hier den Kölnern mehr einfallen….

Junghaie finden keinen Weg

Doch auch am Sonntag fand das Team von Rodion Pauels keinen Weg, den erneut guten Tobias Ancicka im Kasten der Eisbären zu überwinden. Zwar gingen die Hausherren in einer stürmischen Anfangsphase durch Kapitän Robin Palka in Führung, doch die Gäste konnten noch im Startabschnitt ausgleichen und ihrerseits in Führung gehen. Justin Fuß im Tor hatte beide Male nicht so gut ausgesehen. Mit Fortdauer des Spiels geriet Köln häufiger auf die Strafbank. Wenn auch nicht alle „Taten“ wirklich eindeutig waren, schwächte es aber das Team: Berlin parkte jeweils einen der sehr großen und stabilen Verteidiger, Brian Bölke oder Finn-Lasse Puttkammer, im Slot, und schon war es dunkel vor Justin Fuß. Auch im Schlussabschnitt – Berlin war inzwischen auf 5:1 davongezogen – fiel den Domstädtern nicht viel ein, und am Ende reichte es auch mit sechs gegen vier Feldspieler, ohne Goalie über einen langen Zeitraum, nicht mehr für eine erfolgreiche Aufholjagd. Charlie Jahnke setzt mit seinem Schuss ins leere Tor in der 60. Spielminute den 6:2 Schlusspunkt unter diese Partie: die Eisbären Juniors sind damit verdient im Finale, während die Kölner Spieler mit hängenden Köpfen das Eis verließen und das Saisonaus erst einmal verdauen müssen.

Michaela-Ross

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