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Krefeld / Düsseldorf. (MR) Das DNL Team des Krefelder EV ’81 bestritt an diesem Wochenende zwei Derbys, zunächst zuhause gegen den... DNL: Unglückliches Derbywochenende für den KEV ’81
Ennio Albrecht kann einen Angriff des KEC abwehren - © by EH-Mag. (DR)

Ennio Albrecht kann einen Angriff des KEC abwehren – © by EH-Mag. (DR)

Krefeld / Düsseldorf. (MR) Das DNL Team des Krefelder EV ’81 bestritt an diesem Wochenende zwei Derbys, zunächst zuhause gegen den Kölner EC, anschließend an der Brehmstraße gegen die Düsseldorfer EG.

Am Samstag in der heimischen Rheinlandhalle stand das Grüppchen Fans ungewohnt auf der Südtribüne, da die Nordtribüne durch den Orkan von Donnerstag ein Fenster verloren hatte. Die Gastgeber zeigten sich trotz „kurzer Bank“ sehr stark gegen den Tabellenzweiten KEC. Allerdings pfiff der niederländische Unparteiische Ramon Sterkens anfangs sehr kleinlich, sodass auf beiden Seiten hauptsächlich die Specialteams zum Einsatz kamen. In der 17. Spielminute gab es große Aufreger, als Krefelds Overager Felix Kessinger in Unterzahl zunächst befreite und dann zum Wechsel fuhr. Dass der gegnerische Spieler Luis Üffing neben ihm auch zur Wechselbank fuhr, störte ihn nicht weiter, auch nicht als er seine Bandentür erreicht hatte: statt den Schritt zu warten, bis Üffing vorbei war, trat Kessinger mitsamt Gegner auf seine Wechselbank. Kölns Marvin Rathmann wollte wohl auch die gegnerische Bank kennenlernen, und schon flogen die Fäuste. Nachdem das Schiedsrichtergespann die Spieler wieder nach Farben sortiert hatte, wurden die Strafen ausdiskutiert. Am Ende durften alle drei Spieler duschen gehen; für Kessinger und Rathmann wird es allerdings nach der Matchstrafe noch ein Nachspiel geben. Ansonsten passierte neben ausgelassenen Torchancen nicht viel bis zur 43. Spielminute. Adam Kiedewicz stellte auf einmal binnen drei Minuten auf 2:0 für die Hausherren. Doch die Freude währte nicht wirklich lange. Die letzten 10 Minuten waren bereits angebrochen, dann kamen die Gäste mit dem Anschluss. Doppelschlag innerhalb von gut zwei Minuten können die Domstädter auch, und ehe man es sich versah, zappelte vier Minuten vor Schluss der Führungstreffer für Köln in den Maschen. Das war dann auch der Endstand von 2:3.

Sonntag: Derby Teil 2

Valentin Pfeifer verfolgt Ties van Soest - © by EH-Mag. (DR)

Valentin Pfeifer verfolgt Ties van Soest – © by EH-Mag. (DR)

Und wieder gelang es dem KEV ’81 nicht, eine gleich zweimalige Führung über den Zielstrich zu retten. Dabei waren sie wie die Feuerwehr gestartet und hatten quasi im ersten Wechsel das erste Erfolgserlebnis. Nachdem Ties van Soest für die DEG ausgeglichen hatte, legte Krefelds Patrick Demetz noch vor der ersten Sirene nach. Nach der Pause ging Nils Kapteinat auf Düsseldorfer Seite ins Tor. Im zweiten Durchgang gab es mehrere Strafen hüben wie drüben, ein Tor sollte aber erst in der 40. Minute fallen. Dort allerdings war die Strafzeit zügig ausgenutzt: ganze sechs (6!) Sekunden hatte es gedauert. Bis zum Ende versuchten beide Teams in teilweise wildem Hin und Her, noch in der regulären Spielzeit den Siegtreffer zu erzielen, wobei die Hausherren etwas mehr Puste hatten und in den letzten fünf Minuten nur noch das Krefelder Verteidigungsdrittel bearbeiteten. Ein Treffer indes wollte nicht mehr fallen. Im Nachschlag hatte früh Michael Fomin per Penalty den Siegtreffer auf der Kelle, gegenüber verzockte sich Darren Mieszkowski. Nach gut 63 Minuten war es dann doch Fomin, der den Zusatzpunkt an die Brehmstraße holte. Damit blieb diesmal für Krefeld zumindest ein Punkt hängen.

Krefeld Valentin Pfeiffer im Interview

Die anderen Partien:

In der roten Gruppe gab es außerdem nur noch die Doppelbegegnung EC Bad Tölz gegen Jungadler Mannheim. Beide Partien konnte der Tabellenführer und Serienmeister für sich entscheiden (1:8 und nochmals 1:8, Yannik Valenti traf insgesamt fünf Male!).

In Gruppe Blau mussten alle acht Teams im Doppelspieltag antreten. So hatte der EV Füssen den Schwenninger ERC zu Gast und konnte beim 3:0 und 3:4 OT vier Punkte auf das Konto buchen.

Auch Iserlohn hatte mit dem ESV Kaufbeuren samstags wenig Mühe und gewann 5:1. Am Sonntag allerdings hatten die Allgäuer mit 6:3 die Nase vorne und die Punkte eingesackt.
Der EV Regensburg konnte in Dresden zwei glatte Siege einfahren (2:5 / 1:5)
Rosenheim und Ingolstadt spielten back to back, hier gewann beide Male die Heimmannschaft. Am Ende des Wochenendes hieß es 5:2 und 6:2 aus Sicht des SBR.

Michaela-Ross

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