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EBEL, Playoff-Endspiel: 5:6 in Salzburg – Jetzt dürfen die Foxes aus Bozen nicht mehr verlieren EBEL, Playoff-Endspiel: 5:6 in Salzburg – Jetzt dürfen die Foxes aus Bozen nicht mehr verlieren
Salzburg (AR). Das fünfte Finalspiel um den diesjährigen EBEL-Meistertitel war wahrlich nichts für schwache Nerven. Knapp zwei Minuten waren gespielt, als... EBEL, Playoff-Endspiel: 5:6 in Salzburg – Jetzt dürfen die Foxes aus Bozen nicht mehr verlieren

Salzburg (AR). Das fünfte Finalspiel um den diesjährigen EBEL-Meistertitel war wahrlich nichts für schwache Nerven. Knapp zwei Minuten waren gespielt, als just der Südtiroler Peter Hochkofler – er spielt für die Bullen aus Salzburg – das 1:0 für die Gastgeber markierte. Doch die Bozner gaben nicht auf, so traf Monardo in der achten Minute zum 1:1-Ausgleich.

Pekka Tuokkola (Bozen), Brant Harris (EC RBS) and Chris DeSousa (Bozen). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Zehn Minuten später fixierte Duncan den 2:1-Führungstreffer für die Hausherren. Mit diesem knappen Ergebnis ging es das erste Mal in die Kabine. Sieben Minuten und 15 Sekunden waren im zweiten Abschnitt gespielt, ehe Gartner den 2:2-Ausgleichstreffer für die Bozner erzielte. Das muntere Scheibenschießen ging weiter, zumal Duncan mit seinem zweiten Treffer das 3:2 für die Mozartstädter markierte. Noch vor dem Ende der zweiten 20 Minuten stand DeSousa goldrichtig, und es stand 3:3.

Im letzten Drittel war es abermals DeSousa, der die tapfer kämpfenden Foxes erstmals in Führung brachte; 45 Minuten waren gespielt. In den letzten zweieinhalb Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Raymond traf zum 4:4 für die Bullen. 42 Sekunden später erzielte Harris das 5:4 für die Gastgeber. 54 Sekunden vor der Schlusssirene war es Halmo, der die Südtiroler in die Verlängerung rettete.

Die Fans wussten, dass der nächste Treffer spielentscheidend ist und trieben dementsprechend ihre Mannschaften nach vorne. Die Stadionuhr zeigte 75 Minuten und 30 Sekunden, als erneut Harris die Bullen in Führung brachte. Danach war das Spiel zu Ende, die Schlacht war geschlagen und die Salzburger gingen als knappe Sieger vom Eis. In dieser Partie schenkten sich die Teams nichts, und man muss objektiv bleiben, wenn man sagt, dass sich beide Kollektive den Sieg verdient hätten.

Nun stehen die Bozner mit dem Rücken zur Wand. Eine weitere Niederlage würde das Ende der Träume rund um die Meisterschaft bedeuten. Zwei Siege könnten wohl dazu beitragen, dass der Titel nach Südtirol geht und das Eishockeymärchen ein Happy End findet.

Redaktion

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