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Herne. (MK) Aus der zweiten Liga von den Bayreuth Tigers ist in diesem Sommer Stürmer Marcus Marsall zum Herner EV an... Ein waschechter Franke im Ruhrpott: Marcus Marsall
Marcus Marsall

Dany Albrecht (mitte) & Co bejubeln Torschütze Marcus Marsall (re.) – © by Eh.-Mag. (MK)

Herne. (MK) Aus der zweiten Liga von den Bayreuth Tigers ist in diesem Sommer Stürmer Marcus Marsall zum Herner EV an den Gysenberg gewechselt.

Der 27- jährige gebürtige Nürnberger hat in seiner Laufbahn schon einiges gesehen und erlebt. In Nürnberg erlernte er das Eishockeyspielen. Noch im besten Nachwuchsalter schloss er sich dem EV Landshut an, spielte dort in der DNL und holte sich in der zweiten Liga den Feinschliff.

Mit den Starbulls Rosenheim, wo er insgesamt fünf Jahre spielte, schaffte er 2011 den Aufstieg in die zweite Liga und auch mit den Bayreuth Tigers gelang ihm vor einem knappen Jahr dieses Kunststück.

„Natürlich wäre es schön, wenn das auch irgendwann mit Herne klappen könnte“, gibt sich der Franke im aktuellen interview nach dem 4:2 Sieg des HEV gegen Oberligameister Tilburg Trappers hoffnungsfroh.


Ein waschechter Franke im Ruhrpott: Marcus Marsall von kmediasports

Herner EV revanchiert sich für Niederlage am Freitag: 4:2 Sieg gegen Tilburg

Es war nur ein Vorbereitungsspiel, aber vor allem in der Schlussphase konnte man am späten Sonntagnachmittag beim 4:2-Sieg des Herner EV gegen die Tilburg Trappers den Eindruck gewinnen dass man schon in den Playoffs wäre. Auf jeden Fall sahen die Zuschauer eine schnelle und gutklassige Partie, die mit zunehmender Spielzeit immer intensiver geführt wurde. Dass sie nicht immer den Regeln entsprechend verlief belegen die insgesamt 102 Strafminuten, allerdings wurden 60 davon erst in den letzten zwanzig Sekunden ausgesprochen. Der verdiente Sieg der Gysenberger wurde durch drei Treffer zu Beginn des letzten Abschnitts innerhalb von knapp drei Minuten zum 4:0-Zwischenstand ermöglicht, der Oberliga Meister aus Tilburg konnte erst in den letzten fünf Minuten Ergebniskorrektur zum 4:2-Endstand betreiben.

Nach einer kurzen ausgeglichenen Phase zu Beginn der Partie waren es die Trappers, die zuerst zwei gute Möglichkeiten hatten. Dann kam der HEV besser zum Zuge und hatte seinerseits durch Aaron McLeod die erste Chance. Mit der Tilburger Härte musste dann Vladimir Vaskowskiy in der 10. Minute nach einem heftigen Check Bekanntschaft machen. Die weiteren Herner Chancen hatten Aron Wagner und Lois Spitzner, auch Danny Albrecht musste dann drei Minuten vor der ersten Pause einiges einstecken. Das Spiel wurde nun zunehmend härter geführt.

Als Christian Wendler in der 27. Minute mit einem Big Save einen Rückstand verhindern konnte und die Trappers zunehmend dominierender wurden war es drei Minuten später Marcus Marsall. Der ein gutes Zuspiel noch vor der blauen Linie annehmen und gekonnt zum 1:0 vollenden konnte. Bei angezeigter Strafe gegen Tilburg folgte weitere zwei Minuten später ein starkes Herner Powerplay, aber ein weiterer Treffer sollte (noch) nicht folgen. Auch Aaron McLeod, Brad Snetsinger und Marcus Marsall scheiterten noch mit weiteren Möglichkeiten in diesem mittleren Abschnitt.

Besser und vor allem effektiver wurde die Chancenverwertung dann in den letzten zwanzig Minuten. Zwei Strafen gegen Tilburg in kurzer Folge, darunter ein weiterer böser Check dieses Mal gegen Maik Klingsporn, brachten dem HEV eine doppelte Überzahl. Brad Snetsinger nutzte die zuerst in der 43. Minute in unnachahmlicher Art mit einem Schuss von rechts fast von der verlängerten Torlinie aus in die lange Ecke. Immer noch in Überzahl war es dann Michel Ackers eine halbe Minute später mit einem verdeckten Schuss von der linken Seite, der auf 3:0 erhöhen konnte. Die Trappers wirkten nun angeknockt und Aaron McLeod nutzte dies nach gutem Pass von Kapitän Stephan Kreuzmann in der 46. Minute zum 4:0 aus. Danach kam Tilburg wieder etwas besser ins Spiel, aber erst in den letzten fünf Minuten konnten sie das Ergebnis noch etwas korrigieren. Zum Schluss gab es dann noch einige Aktionen, die nicht unbedingt einen freundschaftlichen Charakter hatten, aber durchaus den Ehrgeiz im Aufeinandertreffen des amtierenden Oberliga Meisters mit dem Meister der NordHauptrunde der letzten Saison zeigten.

Am nächsten Wochenende stehen die beiden letzten Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Gegner sind dann die Ratinger Ice Aliens, Vize-Meister der letztjährigen Regionalliga West. Das erste Spiel ist am Freitag um 20 Uhr am Herner Gysenberg, das Rückspiel findet zwei Tage später am Sonntag um 18 Uhr am Ratinger Sandbach statt.

Torfolge: 1:0 (29:11) Marsall (Klingsporn) 2:0 (42:39) Snetsinger (Albrecht, Marsall) [+2] 3:0 (43:10) Ackers (Snetsinger) [+1] 4:0 (45:21) McLeod (Kreuzmann, Marsall) 4:1 (55:12) Bowles 4:2 (57:45) van den Heuvel (van Gestel)

Strafminuten: Herne 28 + 10 Hoth Tilburg 34 + 10 van Gestel + SD de Ruiter

Zuschauer: 741

Redaktion

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