Ingolstadt. (SO) Der ERC Ingolstadt hat sich von der Niederlage am Freitag in Straubing gut erholt. Gegen den Letzten Hannover Scorpions feierten die Schanzer einen 4:2 Sieg.
Die Panther wollten gleich zu Beginn ein Zeichen setzen. Derek Hahn und Luciano Aquino harmonierten perfekt. Ihr Geniestreich wurde nur von Hannover-Torhüter Dimitri Pätzold zunichte gemacht. Die 1:0-Führung gelang dann in der 5. Minute Tyler Bouck. Verteidiger Tim Hambly passte auf ihn und Bouck verwandelte mit der Rückhand. Eine Überzahlgelegenheit zur Drittelmitte konnte die Panther nicht nutzen. Sie konnten keine Formation aufbauen. Das Spiel wurde hektisch. Beiden Mannschaften gelang kein sauberer Spielaufbau. Immer war ein Schläger des Gegners dazwischen. Deswegen war auch nur eine Einzelaktion von Luciano Aquino möglich. Aber er scheiterte erneut an Pätzold. Aus dieser zerfahrenen Partie ergab sich dann in der 18. Minute eine Chance für Hannover. Ex-Panther Bryce Lampman legte auf Eric Regan ab und der erzielte das 1:1. Danach ging es rauf und runter. Aus einer Hannoveraner Chance startete Aquino einen Gegenangriff. Er wollte noch auf Thomas Greilinger abspielen, zielte aber knapp daneben.

Rick Girard vor Hannovers Stephan Wilhelm und Torwart Dimitri Pätzold - © by ISPFD (sportfotocenter.de)
Gleich nach 16 gespielten Sekunden im zweiten Drittel schoss Rick Girard seine Panther mit dem 2:1 erneut in Führung. Nachdem Bryce Lampman wegen Beinstellens auf der Strafbank saß, spielte Ingolstadt in Überzahl. Diesmal sah da Spiel wesentlich besser aus als im ersten Drittel. Da war das 3:1 dann auch nicht verwunderlich und nur eine Frage der Zeit. In der 24. Minute war es dann so weit. Thomas Greilinger war der Torschütze zum 3:1. Gleich im Anschluss verbüßte Jeremy Reich zwei Minuten wegen Haltens. Hannover bemühte sich redlich, aber eine echte Torchance ergab sich nicht. Der ERC Ingolstadt ist nun endlich im Spiel angekommen. Die Scorpions hatten keine Chance mehr, selbst einen Spielaufbau zu tätigen. Deswegen stand’s in der 34. nach einem Schuss von Jared Ross auch 4:1. Die Dominanz wurde kurz unterbrochen. Hannover wechselte gut und brachte sich perfekt vor Markus Janka in Position und beschossen ihn aus allen Lagen. Das 4:2 fiel in der 38. Minute durch Andreas Morczinietz.
Vor 3941 Zuschauern dominierte der ERC auch im dritten Drittel. Vor allem das Powerplay ist stark. Das dürfte auch dem Bundestrainer Jakob Koelliker gefallen haben. Mit zunehmendem Spielverlauf nahm Ingolstadt aber den Druck raus. Trotzdem schafften es die Scorpions fünf Minuten vor Ende nicht, ein Powerplay aufzubauen.
Tore: 4:2 (1:1/3:1/0:0/0)
1:0 (4:44) Tyler Bouck (Hambly), 1:1 (17:02) Regan (Lampman), 2:1 (20:16) Girard (Likens), 3:1 (23:27) Greilinger (Girard, Hahn) PP1, 4:1 (33:41) Ross (Reich, Girard), 4:2 (37:24) Morczinietz (Goc, Maki)
Strafen: Ingolstadt 4 – Hannover 6
Schiedsrichter: Jablukov, Gashilov
Zuschauer: 3941
Aufstellungen:
Ingolstadt: Janka – Likens, Hambly, Ryan, Ficenec, Retzer – Sparre, Gawlik, Bouck, Waginger, Reich, Motzko, Fical, Girard, Greilinger, Ross, Hahn, Aqunio.
Hannover: Pätzold – Lampman, Goc, Wilhelm, Thomson, Regan, Reiß – Hoggan, King, Herperger, Fauser, Hlinka, Mondt, Buzas, Krüger, Maki, Blank, Sulkovsky, Morczinietz.
Three Stars:
+++ Girard (1. Top-Star)
++ Likens (2. Top-Star)
+ Lampman (3. Top-Star)
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