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Sonthofen. (th) Der ERC Sonthofen gewinnt Spiel zwei im Play-Off- Achtelfinale gegen die Leipzig Icefighters mit 4:3 (1:0; 1:2; 2:1). 1.396... ERC Sonthofen besiegt Icefighters Leipzig 4:3

Patrick Glatzel – © by Eh.-Mag. (DR)

Sonthofen. (th) Der ERC Sonthofen gewinnt Spiel zwei im Play-Off- Achtelfinale gegen die Leipzig Icefighters mit 4:3 (1:0; 1:2; 2:1).

1.396 Zuschauer waren in die Eissporthalle nach Sonthofen gekommen, darunter gut und gerne 150 Zuschauer aus Leipzig. Der Besuch dürfte sich gelohnt haben, beide Fanlager bekamen ein spannendes und temporeiches Spiel zu sehen. Im ersten Drittel zunächst ein Abtasten auf beiden Seiten, dann ging es verstärkt vor die Tore. Sonthofen mit Vorteilen, Maximilian Hadraschek mit dem Querpass ins Getümmel und der Abschluss, doch diesmal konnte der Leipziger Torhüter Benedict Roßberg noch festhalten. In der 12. Minute war das anders: Noah Nijenhuis mit einem strammen Schuss links vorbei gegen die Bande, der Puck spickte zurück und Maximilian Hadraschek netzte souverän zur 1:0-Führung für die Bulls ein. Wenige Minuten später Derek Roehl gleich mit mehreren guten Gelegenheiten – Mit der knappen Führung ging es aber in die Kabine.

Das Mitteldrittel begannen die Bulls unkonzentriert und mussten dadurch in der 22. Minute den 1:1Ausgleich durch die Gäste hinnehmen. Schnell hatten sich die Spieler des ERC Sonthofen aber gefangen und nahmen das Heft wieder in die Hand. Eine Chance nach der anderen spielten sich die Oberallgäuer heraus, von Leipzig kamen bis dahin nur wenige Akzente, doch in der 35. Minute hagelte es Strafzeiten gegen die Bulls. Martin Guth wurde vom Schläger eines gegnerischen Spielers im Gesicht getroffen, ging zu Boden, doch der Schiedsrichter entschied auf „Schwalbe“ – Die Fans konnten es nicht fassen. Gleichzeitig bekam Maximilian Hadraschek zwei Strafminuten wegen Beinstellens aufgebrummt.

Die doppelte Überzahl nutzte Leipzig zum 1:2-Anschlusstreffer. Zum Glück ließen sich die Sonthofer davon nicht beeindrucken. Sie kamen ein ums andere Mal vors Tor und gaben wenige Augenblicke später die richtige Antwort über Maximilian Hadraschek – 2:2 ging es in die Pause. Leipzig hatte in der 40. Minute noch eine Strafzeit gefangen, musste in Unterzahl ins letzte Drittel. Die Bulls im Powerplay: Martin Guth mit kurzem Pass auf Chris Stanley und der versenkte den Puck im Tor der Gäste aus Sachsen. Die absolut verdiente 3:2-Führung für Sonthofen. Die Bulls mit mehreren Chancen aber erst Derek Roehl sollte wieder treffen. In der 53. Minute brachten die Gäste den Puck nach einem Konter von Sonthofen nicht aus ihrem Spielabschnitt, Roehl eroberte das schwarze Hartgummi und versenkte mit einem tollen Rückhand-Schuss zum 4:2. Anschließend musste er nach der „Schwalbe“ eines Leipzigers auf der Strafbank platznehmen.

Die Icefighters nutzten ihre Chance zum erneuten Anschlusstreffer. Chris Stanley verpasste daraufhin die Entscheidung für Sonthofen alleinstehend, indem er Icefighter-Torhüter Roßberg direkt anschoss. Im Gegenteil: In der 56. Minute fiel durch Albrecht erneut der Anschlusstreffer für Leipzig. Zuletzt hatten die Icefighters alles versucht und sogar noch ihren Torhüter vom Eis genommen – Dem Druck der Gäste hielten die Bulls aber stand und besiegten die Sachsen schlussendlich mit 4:3. Ein besonderer Dank gilt den Physiotherapeuten der Bulls um Carmen Witting und Stefan Tenzer. Ohne eine beinahe 24-Stunden-Schicht vor der Heimpartie gegen Leipzig hätte der eine oder andere Spieler wohl nicht aufs Eis gekonnt. „Sie machen bereits seit Saisonbeginn einen Wahnsinns-Job und ich bedanke mich bei allen Physios für ihren hervorragenden Einsatz.“

So geht es weiter: Nach dem Auswärtsspiel am Dienstag gibt es am Freitag um 20 Uhr ein weiteres Heimspiel in Sonthofen. In Spiel vier könnte bereits eine Entscheidung fallen. Wenn nicht, folgt am Sonntag darauf ein endgültiges Entscheidungsspiel in Leipzig. Kartenvorverkauf: – Mittwoch und Donnerstag, 18-20 Uhr – Freitag, 12-14 Uhr … an der ERC-Ticketkasse der Eissporthalle Sonthofen. So geht es Kyle Just: Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Kyle Just im ersten Spiel in Leipzig, sieht es nicht danach aus, dass der Kontingentspieler am kommenden Dienstag zum Einsatz kommen kann. „Kyle hat am Montag eine Untersuchung im Krankenhaus, dann werden wir Gewissheit haben, was er genau hat.“, so Trainer Heiko Vogler. Just hatte das Spiel mit der ebenfalls verletzten Torfrau Jennifer Harß in der Stadiongaststätte Overtime verfolgt.

Redaktion

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