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Bremerhaven. (CM) Die Fischtown Pinguins haben aus den ersten drei Begegnungen des neuen Jahres sechs Punkte geholt und Ihre Negativserie gestoppt.... Fischtown Pinguins holen sechs Punkte für die Seele

Jan Urbas – © by Eh.-Mag. (DR)

Bremerhaven. (CM) Die Fischtown Pinguins haben aus den ersten drei Begegnungen des neuen Jahres sechs Punkte geholt und Ihre Negativserie gestoppt.

2018 beginnt wie 2017 endet

Nachdem am Mittwoch gegen Augsburg alles beim Alten war und die Bremerhavener völlig verdient die 7. Niederlage (3-1) in Serie kassierten, gingen die Pinguins mit enormen Druck in das Wochenende der Wahrheit.

Ausverkauftes Haus nach sieben Niederlagen in Folge

Bemerkenswert war die Kulisse am Freitag. Sollte man meinen, angesichts von sieben Niederlagen in Folge würde der eine oder andere Fan die heimische Couch der Eisarena vorziehen, sah man sich getäuscht. 4647 Zuschauer in der ausverkauften Arena standen wie eine Wand hinter Ihrem Team und halfen so, den Negativlauf zu beenden. In einem zerfahrenen Spiel schlugen die Seestädter Ihren Namensvetter aus Krefeld mit 6-2. Trotz des Führungstreffers in der Anfangsminute durch Mike Hoeffel, merkte man den Bremerhavenern auch in der Folge ihre Verunsicherung an. Hinten war doch noch der ein oder andere kapitale Fehler zu verzeichnen und vorne hätte man gut und gerne auch doppelt so viele Tore erzielen können. Dies war am Ende des Tages aber allen Beteiligten völlig egal, denn die Erleichterung endlich wieder gewonnen zu haben überwog im weiten Rund.

Breite Brust in Straubing

Im zweiten “Schicksalsspiel” in Straubing trat die Truppe von Thomas Popiesch dann ganz anders auf. Von Beginn an strahlten sie Sicherheit aus und die frühe Führung durch Cody Lampl stabilisierte diese. Trotz großer Bemühngen der Straubinger ließen die Pinguins defensiv nichts anbrennen und nutzten vorne zwei Chancen (Newbury und Urbas) zur 3-0 Führung nach vierzig Minuten. Chad Nehring machte noch das 4-0 und ansonsten spielten die Fischtowner den Sieg souverän nach Hause. Weder Straubinger Nickligleiten, noch die eine oder andere Torchance, die sich in der Schlussoffensive der Gastgeber ergab, konnten den Sieg der Seestäder gefährden. Ausschlaggebend war, dass sie zum einen zumeist ruhig und besonnen blieben und zum anderen in Tomas Pöpperle einen sicheren Rückhalt hatten.

Üble Attacke zum Kopf von Urbas

Einmal verloren die Pinguins dann aber doch die Fassung, als Dylan Yeo mit einer üblen Attacke gegen den Kopf von Jan Urbas auffällig wurde. Nehring und Newbury waren sofort zur Stelle, um ihren Topscorer zu schützen. Am Ende war es dann Kris Newbury, der Yeo die fällige Lektion erteilte und dafür zurecht duschen musste. Warum allerdings die feige und hinterhältige Aktion von Yeo, der für die Rangelei mit Newbury 2+2 Strafminuten kassierte, ungestraft blieb, bleibt wohl das Geheimnis des Schiedsrichtergespanns.

Wolfsburg und Krefeld warten

Mit Wolfsburg und Krefeld warten am kommenden Wochenende zwei völlig unterschiedliche Gegner gegen die im Saisonverlauf bereits gepunktet wurde. Thomas Popiesch hat jedenfalls seit langem mal wieder eine komplette Trainingswoche und kann diese hoffentlich nutzen, um den Aufwärtstrend zu festigen.

Redaktion

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