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Düsseldorf. (MR) Auch im vierten Spiel dieser Saison schaffte die Düsseldorfer EG keinen Sieg gegen die Schwenninger Wild Wings, an diesem... Gegen Schwenningen ist in dieser Saison nichts zu holen für die DEG
Andreé Hult traf in Overtime für die Wild Wings - © by EH-Mag. (DR)

Andreé Hult traf in Overtime für die Wild Wings – © by EH-Mag. (DR)

Düsseldorf. (MR) Auch im vierten Spiel dieser Saison schaffte die Düsseldorfer EG keinen Sieg gegen die Schwenninger Wild Wings, an diesem 41. Spieltag blieb beim 2:3 nach Verlängerung zumindest ein Punkt „hängen“.

Im Startabschnitt waren die Gäste eindeutig die besser Mannschaft, sie gewannen mehr Zweikämpfe, waren öfter im Besitz des Spielgerätes. Und fast wären sie auch früh in Führung gegangen. Doch bei viel Verkehr vor dem Tor und auch im Torkreis hatte Dan Bakala die Scheibe zunächst abgewehrt, der Schiedsrichter winkte aus, ließ aber weiterlaufen – war die Scheibe überhaupt noch sichtbar? Dann war plötzlich die Scheibe drin, und es wurde ein Treffer angezeigt. Zum fälligen Mittelbully erschienen die DEG-Spieler nicht, statt dessen bat Mike Pellegrims den Schiedsrichter zu sich. Offenbar wollte er um den Videobeweis bitten. Es dauerte sehr lange, bis die Unparteiischen zu einem Ergebnis kamen, das dann auf „kein Tor“ lautete, eine Entscheidung, die Gästetrainer Pat Cortina gewaltig auf die Palme brachte, dass er von seinem Assistenzkapitän zurückgehalten werden musste. Nach diesem Aufreger in der vierten Spielminute verflachten Spiel und Stimmung an diesem seltsamen Spieltag an einem Mittwoch.

Tore fallen erst ab der 38. Minute

Die Hausherren kamen besser in den mittleren Abschnitt, kamen jetzt häufiger vor das Tor, allein der Treffer ließ bis zur 38. Minute auf sich warten! Zur Vorsicht gab es auch hier die Wiederholung und Zeitlupe für die Schiedsrichter, die dann aber ein „good goal“ fanden. Johannes Huß musste zu Beginn des dritten Abschnittes in die Kühlbox – eine der insgesamt nur 5 Strafen, die heute ausgesprochen wurden – dankbar zeigten sich Schwenningens Topleute Will Acton und Damien Fleury. Und mit diesem Schwung legten die Wild Wings gleich den zweiten Treffer nach. Erneut war nun wieder die Luft raus bei den Rheinländern, ehe sie im Powerplay doch noch zum Ausgleich kamen. Es blieben noch acht Minuten, aber ein weiteres Tor konnten beide Teams verhindern. In der Overtime passierte das, was der DEG in dieser Saison schon öfter zum Verhängnis geworden war: ein Bein blieb blöde stehen, ein Schläger wurde verhakt, es gab eine Strafe. Und auch diesmal konnten drei Feldspieler die Räume nicht dichtmachen, Andreé Hult schob den Querpass am Pfosten zum 3:2 Siegtreffer ein, zum Jubel der kleinen Schwenninger Anhängerschar. Auch wenn der Großteil der 4736 Zuschauer die Schiedsrichter auspfiff, die eine klare Linie vermissen ließen, war der Sieg der Wild Wings durchaus nicht unverdient.

Die Trainerstimmen zum Spiel

Michaela-Ross

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