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Hamburg. (LM) Im letzten Heimspiel im Kalenderjahr 2014 haben die Freezers mit einem 4:1 (1:0/0:0/3:1) vor 11.621 Zuschauern gegen die Thomas Sabo Ice Tigers...
Garrett Festerling (mitte) jubelt über seinen Treffer - © by Eishockey-Magazin (RH)

Garrett Festerling (mitte) jubelt über seinen Treffer – © by Eishockey-Magazin (RH)

Hamburg. (LM) Im letzten Heimspiel im Kalenderjahr 2014 haben die Freezers mit einem 4:1 (1:0/0:0/3:1) vor 11.621 Zuschauern gegen die Thomas Sabo Ice Tigers gewonnen. Die Hamburger liegen damit zum Jahreswechsel weiterhin acht Punkte hinter Mannheim auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Nürnberger stecken auf Rang zehn der DEL fest.

 

Die Anfangsphase des Spiels gehörte den Gastgebern, Andreas Jenike im Tor der Ice Tigers war direkt zu Beginn gefordert. Nach einem Querpass vor seinem Gehäuse verhinderte Jenike die Führung für die Freezers durch einen tollen Reflex mit seinem Schläger.

 

Die Nürnberger ließen sich aber nicht beeindrucken, und fanden nach wenigen Minuten immer besser ins Spiel. Die erste Chance für die Ice Tigers besaß Connor James, der nach einem Zuspiel von Locke frei vor Sébastian Caron auftauchte. Doch sowohl diese Chance, als auch einen verdecktem Schuss von Reimer entschärfte Caron sicher.

 

Kurze Zeit später, ging es vor dem Tor von Jenike wieder hoch er. Erst scheiterten Madsen und Flaake bei einer Doppelchance, wenig später traf Oppenheimer in Überzahl nur den Pfosten. Schließlich war es Flaake der nach Zuspiel von Clark mit einem krachenden Schlagschuss aufs kurze Eck die Führung für die Hamburger erzielte.

 

Im direkten Gegenzug hatte Reimer direkt die Chance auf den Ausgleich, verfehlte aber nach einem Fehlpass von Caron knapp. So ging es mit der 1:0-Führung in die Drittelpause.

 

Die Franken begannen das zweite Drittel dann deutlich engagierter und kompakter. Alexander Oblinger hatte nach wenigen Minuten die Riesenchance zum 1:1. Sébastian Caron musste mit hochgerissenen Schonern alles riskieren, um den Treffer für die Gäste zu verhindern. Anschließend war Nürnberg am Drücker. Allein Evan Kaufmann hatte drei gute Gelegenheiten endlich das erste Tor für die Ice Tigers zu erzielen.

 

Die Freezers kamen dagegen wesentlich schwerer in die Gänge. Erst als Kaufmann eine überflüssige Strafe wegen übertriebener Härte kassierte, wachten die „Gefrierschränke“, und mit ihnen die mehr als 11.000 Zuschauer in der O2 World wieder auf. Trotzdem reichte es nur zu einer Möglichkeit von Flaake.

 

Nürnberg stand in allen Spielsituationen im Mitteldrittel wesentlich besser, als noch im ersten Abschnitt. Das kompakte Spiel stellte die Freezers vor einige Probleme. Mit etwas Glück retteten die Hansestädter den knappen Vorsprung in die zweite Pause. James hatte mit einem Handgelenkschuss noch eine Möglichkeit zum Ausgleich, und fast mit der Sirene zischte ein Schlagschuss von Klubertanz am langen Pfosten vorbei.

 

Was immer Serge Aubin seiner Mannschaft vor dem letzten Drittel gesagt hatte, er hatte die richtigen Worte gewählt. Mit viel mehr Zug und Engagement kamen die Freezers zurück aufs Eis. Madsen hatte bei einem 2gg1-Break die erste Torchance im Schlussabschnitt. Doch auch Nürnberg war weiterhin präsent. Steven Reinprecht scheiterte mit einem Flachschuss am Schoner von Caron. Auf der anderen Seite rollte ein Schuss von Oppenheimer Jenike fast übers Bein und ins Tor.

 

Etwas kurios dann das zweite Tor des Abends. Nach einem Schlagschuss von Clark prallte der Puck von Torwart Jerike hinter das Nürnberger Gehäuse. Druval Westcott schaltete am Schnellsten und legte das Spielgerät vors Tor, wo Garrett Festerling nur noch ins leere Gehäuse einschieben musste. Nach kurzem Blick auf die Fernsehbilder gaben die Schiedsrichter den Treffer.

Im Anschluss entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, und die spektakulärste Phase des Spiels. Beide Mannschaften agierten jetzt sehr schnell, echte Möglichkeiten hatten dabei aber nur die Freezers. Sertich wollte Jenike nach einem schönen Solo tunneln, wieder G. Festerling und Jerome Flaake hatten den sicheren dritten Treffer auf dem Schläger. Doch wie in manchem Spiel zuvor, verpassten es die Freezers frühzeitig alles klar zu machen.

 

Schließlich half ein Überzahlspiel den Gastgebern. Eishockey, Hamburg Freezers, DEL, Thomas Sabo Ice Tigers Gerade als die Ice Tigers wieder komplett waren, entschieden die Freezers mit einem überlegt herausgespielten Tor die Partie. Roy spielte einen scharfen Pass genau auf die Kelle von Sertich, und der fälschte die Scheibe direkt vorm Tor noch geschickt ab.

 

Die Ice Tigers gaben sich aber nicht kampflos geschlagen, und steckten nie auf. Kurz nach dem 3:0 erzielte Alexander Oblinger den Ehrentreffer für die Norisstädter. Doch jetzt räumte vor allem Mannschaftskapitän Christoph Schubert mit einigen krachenden Checks in der Abwehr auf.

 

Schließlich war es der aktuell beste Spieler der Liga höchstpersönlich, der die letzten Zweifel am Erfolg der Freezers beseitigt. Mit einem wahren Strahl aus dem Handgelenk traf Kevin Clark von der Höhe des Bullypunkts. Damit beschenkte sich der Kanadier einen Tag nach seinem 27. Geburtstag selber, und setzte den Schlusspunkt unter den 4:1-Erfolg für die Gastgeber.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Serge Aubin: „Im ersten Drittel haben beide Mannschaften gut gespielt. Im zweiten Drittel haben wir ein wenig den Faden verloren. Aber am Ende haben die Special Teams das Spiel entschieden. Unser Unterzahlspiel war dann gut, wenn wir es gebraucht haben.“

 

Martin Jiranek: „Hamburg war heute sehr stark. Wir haben einfach zu viele Strafen genommen. Hamburg in Überzahl ist momentan das beste Team der Liga. Das machte es zu schwer das Spiel zu gewinnen.“

 

Hamburg Freezers – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 4:1 (1:0/0:0/3:1)

Tore: 1:0 (16:57)  Flaake (Clark/Festerling) PP1, 2:0 (41:18) G.Festerling (Westcott, Clark), 3:0 (51:09) Sertich (Roy/Madsen), 3:1 (52:44) Oblinger (Wyman/Jaspers)  4:1 (57:13) Clark (G.Festerling/Schmidt)

Strafen: Hamburg 6 – Gäste 12

Schiedsrichter: Brill / Daniels

Zuschauer: 11.621

 

Aufstellungen

Hamburg Freezers: Caron– B. Festerling, Roy; Schubert, Westcott; Schmidt, Stamler – Clark, G. Festerling, Flaake; Madsen, Sertich, Mitchell; Krämmer, Jakobsen, Oppenheimer; Pohl, Dupuis – Trainer: Serge Aubin

Nürnberg: Jenike – Nowak, Joslin; Wyman, Printz; Eriksson, Klubertanz – James, Kaufmann, Locke; Obilinger, Jaspers, Pföderl; Ehliz, Reinprecht, Reimer; Möchel, El-Sayed, Buzas – Trainer: Jiranke

 

Three Stars:

1st Star: Clark  (Freezers)

2nd Star: Festerling (Freezers)

3rd Star: Caron (Freezers)

 

Fotostrecke zum Spiel

Stimmen zum Spiel

Redaktion

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