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Hamburg. (LM) Die Hamburg Freezers haben das Heimspiel am ungewohnten Donnerstagstermin gegen den EHC Red Bull München denkbar knapp mit 2:1(1:0/1:0/0:1) gewonnen. Im Nord-Süd-Duell...
Zweikampf zwischen Garrett Festerling und Münchens Richie Regehr (rechts) - © by Eishockey-Magazin (RH)

Zweikampf zwischen Garrett Festerling und Münchens Richie Regehr (rechts) – © by Eishockey-Magazin (RH)

Hamburg. (LM) Die Hamburg Freezers haben das Heimspiel am ungewohnten Donnerstagstermin gegen den EHC Red Bull München denkbar knapp mit 2:1(1:0/1:0/0:1) gewonnen. Im Nord-Süd-Duell zeigte vor allem Torwart Dimitrij Kotschnew eine gute Leistung und sicherte den Gastgebern drei Punkte. Hamburg klettert damit vorläufig auf den vierten Tabellenplatz. Die Münchner liegen weiterhin vier Punkte hinter Mannheim auf Rang zwei in der DEL-Tabelle.

 

Nach der knappen Niederlage bei den Eisbären am letzten Sonntag, brauchten die Freezers nicht lange, um in der O2 World wieder in die Spur zu finden. Keine drei Minuten waren gespielt, da sorgte Jerome Flaake mit seinem zehnten Saisontor für die Führung der Hansestädter.

 

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams zahlreiche gute Gelegenheiten zu dem einen oder anderen Treffen liegen ließen. Somit ging es mit der knappen Führung für Hamburg in die Kabine. Die Partie bot den Zuschauern beste Unterhaltung und wurde einem Spitzenspiel voll gerecht.

 

Im zweiten Abschnitt begannen beide Teams dann deutlich defensiver. In verbissenen Duellen an der Bande wurde um jeden Zentimeter gekämpft. Erst als die Mannschaften ab Mitte des Drittels seltener fünf Spieler auf dem Eis hatten, wurden die Angriffe wieder schneller. Bei angezeigter Strafe für München schlug dann Thomas Oppenheimer zu. In der 39. Minute erhöhte er nach Vorlage von Julian Jakobsen auf 2:0 für die Freezers. Mit der Pausensirene erzielte der Flügelstürmer anschließend fast noch seinen zweiten Treffer.

 

Zu Beginn des Schlussabschnitts verpassten es die Freezers das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Torchancen waren ausreichend vorhanden, allein es fehlte die  Kaltschnäuzigkeit, oder Florian Hardy verhinderte den dritten Treffer. Selbst eine zweiminütige doppelte Überzahl blieb ungenutzt.

 

Das rächte sich nach 54 Minuten. Daniel Sparre traf in Überzahl zum Anschluss für die Gäste. Doch in der verbleibenden Spielzeit spielten die Bullen fast nur noch in Unterzahl. Trotzdem gelang es München noch mehrmals gefährlich vor dem Kasten von Dimitrij Kotschnew aufzutauchen. Der war aber am heutigen Abend jedoch nicht mehr zu überwinden.

 

Auf der Gegenseite raubten die Freezers den fast 7000 Zuschauern mehrmals die Nerven, weil sie weiterhin beste Gelegenheiten ausließen. Dennoch reichte es am Ende zu einem knappen, aber verdienten Heimsieg für Hamburg.

 

Hamburg Freezers – EHC Red Bull München 2:1 (1:0/1:0/0:1)

Tore: 1:0 (02:46)  Flaake (Clark/Schubert), 2:0 (38:21) Oppenheimer (Jakobsen), 2:1 (54:34) Sparre (Barta/Wolf) PP1

Strafen: Hamburg 10 – Gäste 12

Schiedsrichter: Piechaczek / Schukies;

Zuschauer: 6819

 

Aufstellungen

Hamburg Freezers: Kotschnew– B. Festerling, Roy; Schubert, Westcott; Schmidt, Bretton – Clark, G. Festerling, Flaake; Krämmer, Dupuis, Oppenheimer; Madsen, Jakobsen, Mitchell; Pohl, Sertich – Trainer: Serge Aubin

München: Hardy – Boyle, Smaby; Regehr, Kettemeier; Brückner, Herpich – DiSalvatore, Roe, Sparre; Wolf, Holzmann, Barta; Brophey, Christensen, Meckler; Kastner, Merl, Ritter – Trainer: Don Jackson

 Fotostrecke zum Spiel

Stimmen zum Spiel

Trainerstimmen

Christoph Schubert

Jerome Flaake / Thomas Oppenheimer

Redaktion

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