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Kassel. (SC) 6100 Zuschauer waren in die “proppevolle” Halle nach Kassel gekommen, um die Huskies zu unterstützen, die im Spiel gegen...
Riesenjubel nach Spielende bei Tobias Schwab und Branislav Pohanka - © by Eishockey-Magazin (DS)

Riesenjubel nach Spielende bei Tobias Schwab und Branislav Pohanka – © by Eishockey-Magazin (DS)

Kassel. (SC) 6100 Zuschauer waren in die “proppevolle” Halle nach Kassel gekommen, um die Huskies zu unterstützen, die im Spiel gegen die Wölfe Freiburg bereits am vorletzten Spieltag und als zweite Mannschaft nach den Löwen Frankfurt den sportlichen Aufstieg in die DEL2 klarmachen konnten.
Als kleine Motivation gabs für die Fans und ihre Huskies vor dem Spiel auf der Videoleinwand das Tor, das die Huskies im Jahre 2008 Im entscheidenden Spiel gegen Landshut in die zweite Liga katapultiert hatte. Torschütze damals: der von den Fans seines Schlagschusses wegen genannte  Bum-Bum (Drew) Bannister.

 

Ab dem ersten Bully waren die Kassler Fans lautstark da und unterstützten ihre Mannschaft, die auch von Beginn an zeigte, dass sie hier das erste Tor schießen wollte. Mathis im Freiburger Kasten hatte von der ersten Minute an viel zu tun, doch obwohl die Huskies sich gut in Szene zu setzen wussten, fehlte der Ertrag.

In der 5. Spielminute dann waren die Gäste da und hatten praktisch aus dem Nichts heraus die Chance zur Führung. Zum Glück aus Sicht der Huskies blieb es aber beim Lattenkracher und die Scheibe sprang weit vom Tor weg aufs Eis zurück.

Wenige Sekunden später versuchte es Gästeverteidiger Danner mit einem Schuss von der blauen Linie, doch sein Schuss stellte kein Problem für Huskies Schlussmann Kristian dar, der die Scheibe abfing (6.).

Auf der Gegenseite scheiterte wenige Sekunden vor dem ersten Powerplay der Huskies Valenti mit seinem Bauerntrickversuch an Mathis im Kasten der Gäste. In Überzahl konnten die Huskies dann nichts Zählbares für sich herausschlagen. Die beste Torchance durch Schwab konnte Mathis abwehren (7.). Auch die letzte Torgelegenheit der Huskies kurz vor Ablauf der Strafzeit blieb ungenutzt (8.).

Gerade als Freiburg dann komplett war, hätte Herm seine Mannschaft in Führung schießen können, scheiterte aber i einer 1 zu 1 Situation an Kristian, der seine Mannschaft hier vor einem Rückstand bewahrte (9.).

In der 10. Spielminute aber hatten die Huskies dann endlich das entscheidende Scheibenglück und wieder einmal war es Brad Snetsinger, der die Huskies mit 1:0 in Führung brachte. Nur wenige Sekunden waren die Huskies nahe am 2:0, doch der Torschuss Klinges wurde in letzter Sekunde  noch abgefälscht, so dass die Scheibe über den leeren Kasten ging (10.).

Die Gäste drängten nun auf den Ausgleich. Zunächst versuchte Rießle sein Glück mit einem Schuss von der blauen Linie, doch er scheitert noch. Sekunden später landet die Scheibe im Tor der Huskies, doch da das Tor zuvor verschoben war, zählte der Treffer nicht (12.). Die daraus resultierende Strafzeit gegen die Huskies nutzten die Gäste dann aber. Weil auch Valenti noch in die Kühlbox musste, standen die Gäste für 55 Sekunden in doppelter Überzahl auf dem Eis. Das wussten sie dann zu nutzen und Vavrusa erzielte den 1:1 Ausgleich der Gäste (15.).

Aufgrund zahlreicher Strafen in der Schlussphase des ersten Drittels war das Spiel nun sehr zerfahren. Die Huskies wussten sich in Unterzahl aber zu erwehren und hielten ihren Kasten bis zur Pausensirene sauber, so dass es beim 1:1 blieb.

 

Im Mitteldrittel dann sahen die Zuschauer dann einen ganz starken Auftritt der Huskies. Gleich von Beginn an machten sie Druck und suchten die erneute Führung. In der 24. Spielminute standen sie in Überzahl auf dem Eis und Pohanka erzielte den wichtigen Führungstreffer für die Huskies. In Selb hatten die direkten Konkurrenten um einen Aufstiegsplatz -Kaufbeuren- ihre Partie nämlich gewonnen, so dass die Huskies nicht weiter auf Schützenhilfe der Selber hoffen konnten. Brauchten sie auch nicht, denn was dann folgte war eine wahre Galavorstellung der Schlittenhunde.

Nach einer Strafzeit gegen Valenti, die die Huskies unbeschadet überstanden, schlugen sie selbst erneut eiskalt zu. Der Kapitän der Schlittenhunde, Manuel Klinge, sorgte für das beruhigende 3:1 (35.). Doch damit nicht genug. Schwab schlug nur eine Minute später wieder zu und machte mit seinem Tor den Doppelschlag zum 4:1 perfekt (36.).

Doch noch immer hatten die Huskies nicht genug, wollten den Spielstand noch deutlicher machen und so fiel noch im Mitteldrittel das 5:1. Torschütze war erneut Pohanka, der dieses Mal in Überzahl traf.

 

Nach Spielende gehörte den Fans das Eis - © by Eishockey-Magazin (SC)

Nach Spielende gehörte den Fans das Eis – © by Eishockey-Magazin (SC)

Wer Angst hatte, dass die Gäste im letzten Spielabschnitt noch mal zurück kommen könnten, der wurde gleich in der 42. Minute eines besseren belehrt. Denn da war es Kyle Doyle, der den sechsten Treffer für die Huskies machte und die Vorentscheidung in einer frühen Phase des Spiels noch deutlicher ausfallen ließ. Da die Huskies auch in den letzten Spielminuten keinen weiteren Gegentreffer mehr zu ließen, blieb es am Ende beim verdienten 6:1 Sieg der Huskies, die damit den sportlichen Aufstieg in die DEL2 einen Tag vor dem letzten Spieltag in der Relegation klar machten.

 

Nach der Schlusssirene war die Freude bei Spielern, Verantwortlichen und Fans grenzenlos. Gefeiert wurde noch lange nach Spielende.

Am Ostermontag geht es für die Huskies, begleitet von zahlreichen Fanbussen, zum letzten Spiel der Saison nach Crimmitschau.

 

 

Kassel Huskies – EHC Freiburg 6:1 (1:1/4:0/1:0)

Tore: 1:0 (9:20) Snetsinger (Billich), 1:1 (13:26) Vavrusa (Rießle)/PP2, 2:1 (24:37) Pohanka (Klinge)/PP1, 3:1 (24:24) Klinge (Doyle), 4:1 (25:31)  Schwab, 5:1 (39:22) Pohanka (Valenti)/PP1, 6:1 (41:26) Doyle (Snetsinger)

Schiedsrichter: Daniels, Eric

Strafminuten: Kassel Huskies 12, Freiburger Wölfe 14

Zuschauer: 6100 (ausverkauft)

 

Fotostrecke zum Spiel

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