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Kassel. Zu Spiel 2 der Playoff-Finalserie der Oberliga konnten die Gastgeber aus Bad Nauheim heute auf eine zusätzliche neue Sturmreihe bauen....
Kassels Trainer Ui Egen zeigt die Richtung an - © by Eishockey-Magazin (DR)

Kassels Trainer Ui Egen zeigt die Richtung an – © by Eishockey-Magazin (DR)

Kassel. Zu Spiel 2 der Playoff-Finalserie der Oberliga konnten die Gastgeber aus Bad Nauheim heute auf eine zusätzliche neue Sturmreihe bauen. May nach Verletzung sowie Maaßen und Strauch nach Sperren ergänzten den Kader von Trainer Frank Carnevale. Die Huskies gingen so gut wie unverändert in die Partie, einzig Patrick Berendt fehlte.
Wie schon so oft nahmen sich die Huskies vor, im Gegensatz zu den letzten Spielen von Beginn an hell wach zu sein, aber wie schon so oft konnte dieses Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt werden, ohne ihnen einen großen Vorwurf machen zu können. In einer Phase, in der die Huskies fast pausenlos in Unterzahl agieren mussten, nutzten die Roten Teufel ihre personelle Überlegenheit und gingen durch Rinke (3.) und Oppolzer (12.) mit 2:0 in Führung. Von den Huskies war bis dato offensiv nicht viel zu sehen, einzig Sven Valenti vergab bei einem drei auf eins Konter in Unterzahl eine glänzende Möglichkeit. So ging es für die Schlittenhunde erneut mit einem Rückstand in die erste Pause.
Der erhoffte Huskies-Sturmlauf blieb auch im Mittelabschnitt zunächst aus. Stattdessen spielten die Gastgeber weiter frech nach vorne und erzielten erneut durch Oppolzer in der 24. Minute sogar das 3:0. Uli Egen stellte nach 29 Minuten die Sturmreihen um und beorderte Kapitän Manuel Klinge zu Kyle Doyle und Brad Snetsinger, um dieser Reihe offensiv noch mehr Gewicht zu verleihen. Allerdings verteidigten die Roten Teufel auch gegen die neu formierten Huskies glänzend, kurz vor der Pausensirene hatten die Schlittenhunde allerdings auch Pech, als in Überzahl ein Snetsinger-Schlenzer knapp am Tor vorbei trudelte und Alex Heinrich aus der Distanz nur den Pfosten traf.
Schon oft haben die Huskies in diesen Playoffs Siege nach einer Aufholjagd gefeiert, am heutigen Tag sollte dies aber nicht gelingen. Zwar fälschte Alex Heinrich in Minute 41 eine Snetsinger-Hereingabe unhaltbar zum 3:1 ab, die Hoffnung der rund 600 mitgereisten Huskies-Fans machte Patrick Strauch knapp fünf Minuten später in Überzahl aber zunichte und traf aus kurzer Distanz zum 4:1-Endstand. Bis zur Schlusssirene ließen die Gastgeber die Schlittenhunde an der langen Leine und verwalteten diese klare Führung.
Die Huskies mussten mit dieser klaren Niederlage somit den Serienausgleich hinnehmen. Am Dienstag geht es um die Frage, welches der beiden Teams sich den ersten Matchball zum Meistertitel erspielen kann. Erstes Bully ist um 19:30 Uhr.

Redaktion

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