Huskies zu stark für Füchse

Veröffentlicht am 24. Dezember 2011

Duisburg. (MR) Das junge Team der Füchse konnte gegen routinierte und kräftigere Huskies aus Kassel nur die ersten 10 Minuten dominieren, zur Spielmitte hin war das Spiel bereits entschieden. Auch Powerplaysituationen konnten nicht genutzt werden. Kassel nutzte individuelle und Aufbaufehler gnadenlos aus.

 

Zumindest nachdem die Gäste den zweiten Treffer erzielt und damit die frühe Druckphase der Füchse unterbrochen hatten (Dennis Klinge, 9. Min.). Nach einem Gerangel um EVD-Goalie Linda durfte jeweils ein Spieler der beiden Teams für 2+2 Min. auf die Sünderbank, und Manuel Klinge dürfte Herrn Schukies dafür dankbar gewesen sein, hatte er doch bei dieser Rangelei sehr schnell keine Handschuhe mehr an… Eine weitere Strafe gegen den Fuchs bescherte den Gästen ein Powerplay, doch auch auf Seiten der Füchse setzte der schnelle Preibisch seinen Konter neben das Gehäuse. Besser machten es die Huskies, als die Überzahl gerade vorbei war, und Christ kurz vor der ersten Sirene die dritte Scheibe in den Winkel zimmerte (20.).

 

Torschütze Alex Heinrich schreit seinen Torjubel hinaus - © by Eishockey-Magazin


Fischbuch und Gästegoalie Ondraschek kugelten auf dem Boden, was Daniel Fischbuch eine weitere Strafe einbrachte und den Gästen diesmal einen „richtigen“ Powerplaytreffer: den Schuss von der Blauen konnte Linda irgendwie blocken, verlor aber die Scheibe aus Hand und Blick, Glusanok sah sie als erster im Torkreis liegen und schaltete blitzschnell auf einschieben um (28.). Die Füchse ihrerseits konnten aus dem nächsten Powerplay nicht viel machen, Palka kam mit dem Pfostentreffer der Sache noch am nächsten. Gegenüber musste Linda vor allem gegen die „DEL-Reihe“ Manuel Klinge, Valenti, Robitaille und Sikora retten.

 

Der Schlussabschnitt brachte außer ein bisschen Bambule, als erneut ein Spieler über Goalie Linda geschubst wurde und diesmal jeweils zwei Mann für vier Minuten hinter Plexi zuschauen durften, nur noch die Erkenntnis, dass die weiß gekleideten Kasselaner massiger wirkten und die Duisburger in den schwarzen Hemdchen (was bekanntlich sowieso schlanker macht als weiß) schier am langen Arm verhungern ließen oder sich einfach mittels Masse durchzusetzen wussten. Da hatten die kleineren eleganteren Füchse einfach nichts entgegenzusetzen. So blieben letztlich alle Aufbaubemühungen und Konterchancen fruchtlos, und Kassel nahm verdiente 3 Punkte mit nach Hessen.

 

Das Spiel EV Duisburg – EJ Kassel 1:4 (1:3 / 0:1 / 0:0)
Tore
: 0:1 (0:53) A. Heinrich; 1:1 (2:22) Breitkreuz (Markus Schmidt, Oprée); 1:2 (8:59) D. Klinge (Berendt); 1:3 (19:22) Christ; 1:4 (27:05) Glusanok 5-4
Strafen: 24:26
Schiedsrichter: Gordon Schukies
Zuschauer: 824

 

Es spielten:
EVD
– Björn Linda – Thomas Ziolkowski, Markus Schmidt; Nico Oprée, Patrick Gogulla; Maik Klingsporn, Patrick Raaf-Effertz – Manuel Strodel, Clarke Breitkreuz, Matt MacKay; Norman Hauner, Alex Preibisch, Christoph Ziolkowski; Daniel Fischbuch, Benjamin Hanke, Daniel Huhn; Marius Schmidt, Denis Forminych, Dennis Palka
Kassel – Adam Ondraschek – Sven Valenti, Emanuel Grund; Stèphane Robitaille, Niels Hilgenberg; Alexander Engel, Dennis Klinge; Semen Glusanok, Stefan Heinrich – Manuel Klinge, Michael Christ, Petr Sikora; Marc Roedger, Florian Böhm, Patrick Berendt; Alexander Heinrich, Jiri Mikesz

 



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