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Drei Derbies kurz vor Schluss: Der 56. DEL-Spieltag in der Vorschau


Haie empfangen Krefeld zum ersten "Endspiel" um Platz zehn

Köln. Kurz vor Toresschluss hat die Deutsche Eishockey Liga (DEL) nochmal einige regionale Derbies im Programm. So treffen am 56. Spieltag in Bayern Straubing und Augsburg aufeinander, während im Westen des Landes die DEG die Roosters aus Iserlohn empfängt. Nicht weit entfernt steigt das Rheinderby zwischen Köln und Krefeld.

Alle Spiele im Überblick:

Donnerstag, 11. März 2010, 19:30 Uhr

ERC Ingolstadt – Hamburg Freezers (HSR: Roland Aumüller)


Eröffnet wird der Spieltag am Donnerstag mit der Partie des ERC Ingolstadt gegen die Hamburg Freezers. Während die Norddeutschen am Dienstag die andauernde Schwächephase der Grizzly Adams Wolfsburg nutzen konnten und den EHC mit 3:1 besiegten, sind die Oberbayern so etwas wie die Pechvögel des vergangenen Spieltages gewesen. Schließlich rutschten die Panther trotz ihres Overtime-Sieges in Köln aus den Playoff-Rängen heraus und liegen nun einen Zähler hinter den sechstplatzierten Scorpions.

Freitag, 12. März 2010, 19:30 Uhr

Straubing Tigers – Augsburger Panther (HSR: Heiko Dahle)


Die zuletzt spielfreien Straubing Tigers empfangen indes die Augsburger Panther zu einem weiteren Bayernderby. Seit vier Spielen haben die Tigers nicht mehr gewonnen, der letzte Erfolg geht auf einen 5:0-Heimsieg Anfang Februar gegen Ingolstadt zurück. Folgerichtig konnte Straubing auch in der Schlussphase der Saison nicht mehr in den Kampf um die Pre-Playoffs eingreifen. In dem stecken die Panther hingegen voll und ganz drin. Etwas überraschend aber zugleich immens wichtig war der 3:1-Derbysieg am Dienstag gegen Nürnberg. Damit haben die Panther aktuell als Tabellenneunter drei Punkte Vorsprung vor Platz elf. Mit einem Sieg in Straubing könnte der AEV also einen großen Schritt in Richtung Pre-Playoffs machen.

Kölner Haie – Krefeld Pinguine (HSR: Georg Jablukov/ Stephan Kadow)

In Köln empfangen die Haie die Krefeld Pinguine zu ihrem zweiten Rheinderby innerhalb von einer Woche. Zumindest von der Ausgangslage her hat sich die Situation der Haie seitdem leicht verbessert. Schließlich hat der KEC in der Zwischenzeit in beiden Spielen gepunktet und sich damit auf Platz zehn vorgekämpft. Doch in trockenen Tüchern ist die Qualifikation noch lange nicht. Schließlich liegen die Pinguine lediglich einen Punkt hinter den Domstädtern und haben zudem noch das bessere Torverhältnis. Somit ist das Rheinderby zeitgleich auch ein erstes echtes Endspiel um Rang zehn.

Thomas Sabo Ice Tigers – Hannover Scorpions (HSR: Rick Looker)


Auch der Ausgang des Verfolgerduells zwischen den Thomas Sabo Ice Tigers und den Hannover Scorpions könnte eine erste kleine Vorentscheidung bei der Vergabe der Playoff-Plätze mit sich bringen. Schließlich trifft hier der Fünfte auf den sechsten – und beide trennt ebenfalls nur ein Pünktchen. Im Falle eines Sieges würden sich die Ice Tigers ein gutes Polster auf die Gefolgschaft verschaffen, bei einer Niederlage aber könnte sich die direkte Qualifikation nach zuletzt schon zwei Niederlagen in der Schlussphase der Saison zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit entwickeln.

Adler Mannheim – Kassel Huskies (HSR: Stephan Bauer)

Regelrecht simpel erscheint unterdessen die Aufgabe der Adler Mannheim, die die Kassel Huskies zu Gast haben. Bei den Nordhessen macht zur Zeit wieder mal alles andere als das Sportliche Schlagzeilen. Neben dem scheinbaren Abschluss der Trainersuche stehen dem ECK nun wieder finanzielle Sorgen ins Haus (wir berichteten). Nahezu sorgenfrei können hingen die Adler auftreten. Selbst wenn parallel zu den Siegen des MERC stets auch die Konkurrenz erfolgreich ist, so sind die Adler mit einer Serie von acht Siegen in Folge die Mannschaft der Stunde. Momentan bedeutet das zwar nicht mehr als Platz acht, doch die Kurpfälzer liegen mit drei Punkten hinter dem sechsten Rang in Schlagdistanz.

Eisbären Berlin – Frankfurt Lions (HSR: Steffen Klau)

Nächstes Kräftemessen für die Eisbären Berlin: Nach der knappen Niederlage in Düsseldorf am vergangenen Wochenende kommt nun mit den Frankfurt Lions ein weiterer Final-Kandidat in die Hauptstadt. Für die Südhessen zählt mit Sicherheit in erster Linie das Ergebnis, schließlich könnten sie sich mit einem Sieg noch auf den zweiten Tabellenrang verbessern. An der Stellung von Primus Berlin ist derweil nichts zu rütteln. Somit dürften sich die Eisbären dieses Mal vor allem auf Taktik und Spielweise der Löwen konzentrieren, um dann vorbereitet zu sein, sollten sie im Laufe der Playoffs tatsächlich aufeinandertreffen.

DEG Metro Stars – Iserlohn Roosters (HSR: Daniel Piechaczek)

Auch die DEG Metro Stars können sich noch um mindestens zwei Plätze nach oben verbessern. Voraussetzung dafür ist aber am besten jetzt schon mal ein Sieg im Westderby gegen die Iserlohn Roosters. Der IEC hingegen braucht die Punkte fast schon dringender, schließlich liegen die Sauerländer momentan nur auf dem zwölften Platz und haben dabei schon einen Rückstand von zwei Zählern auf die Haie.

(Patrick Stricker)
Foto: Kölns Trainager Bill Stewart empfängt am Freitag die Krefeld Pinguine zum ersten "Endspiel" um Platz zehn. - © by ISPFD (sportfotocenter.de)





Veröffentlicht von: News-Redaktion am 10.03.2010   |  Wertung  

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