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Iserlohn Roosters: Der verschworene Haufen will auch in Nürnberg positiv überraschen

Louie Caporusso und Dylan Wruck – © by Eh..-Mag. (JB)

Iserlohn. (MK) Montagmorgen, kurz nach 11 Uhr in der Trainerkabine der Iserlohn Roosters: Die Tür öffnet sich einen Spalt und Co-Trainer Jamie Bartman weist Headcoach Jari Pasanen auf die anstehende Mannschaftsbesprechung hin.

In der Kabine selbst hocken die München-Bezwinger vom Vorabend eng zusammen. Das Bild täuscht nicht: Aus dem wilden und zum Teil zerstrittenen Haufen ist in den letzten Wochen eine kleine, aber extrem verschworene Einheit geworden, die nun auch am Dienstag in Nürnberg wild entschlossen ist den großen Favoriten zu ärgern.

Zuvor hatte Jari Pasanen den anwesenden Medienvertretern schon einige Infos für das schwere Match in Franken mitgeteilt. Im Tor wird der zuletzt überragend haltende Chet Pickard erneut beginnen. Die Reihen ergeben sich ohnehin fast von selbst. Hannu Pikkarainen und Noureddine Bettahar haben sozusagen das „Überhangmandat“ hinter den drei gesetzten Blöcken.

In der anstehenden Mannschaftsbesprechung wird das Iserlohner Trainerduo nur auf die wichtigsten Fakten zum Gegner eingehen. „Wir wollen die Spieler jetzt nicht zu sehr mit Informationen belasten, sondern uns weiter auf unsere Stärken besinnen“, so Jari Pasanen.

Stärken zeigte das Team zuletzt gegen die Topteams aus Köln und München einige. Da war beispielsweise Lou Caporusso, der durch seine zurück errungene Schnelligkeit auch seine Torgefährlichkeit wieder gefunden hat. Aber auch der immer besser in Tritt kommende Dylan Wruck machte den Fans zuletzt viel Freude. Darüber hinaus haben die jungen Wilden Dieter Orendorz, Marcel Kahle und Denis Shevyrin gezeigt, dass sie absolut DEL-tauglich sind.

Die guten Leistungen sind natürlich auch den Spieleragenten nicht verborgen geblieben. So weilten beim Spiel gegen München Agenten aus Schweden in der Eissporthalle. Offensichtlich, um Lou Caporusso unter die Lupe zu nehmen. Aufgefallen sein müsste ihnen auch die überragende Leistung von Chet Pickard. Der allerdings soll sich schon vor Wochen für ein DEL-Top-Team entschieden haben.

Rein rechnerisch haben die Roosters noch immer eine Minichance auf die Pre-Playoffs. Allerdings müsste für diesen Fall schon extrem vieles zusammenpassen. Die letzten drei Spiele müssten nicht nur selbst erfolgreich bestritten werden. Die besser platzierte Konkurrenz aus Berlin (61 Punkte) und Düsseldorf (58 Punkte) müsste gleichzeitig sieglos bleiben.

Dennoch ist im Sport nichts unmöglich. Nach den letzten überzeugenden Auftritten der Roosters sollten die Nürnberger gewarnt sein. Der kleine verschworene Haufen aus dem Sauerland hat sich offenbar viel vorgenommen und wird noch einmal alles aus sich herausholen.

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Redaktion

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