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Kaufbeuren. (MR) Vor 2976 begeisterten Zuschauern in der neuen, schmucken „erdgas schwaben arena“ schickte der ESV Kaufbeuren die Lausitzer Füchse mit... Joker mit eindrucksvollem 7:1 gegen die Füchse aus Weißwasser
Max Schmidle traf doppelt für die Joker - © by EH-Mag. (DR)

Max Schmidle traf doppelt für die Joker – © by EH-Mag. (DR)

Kaufbeuren. (MR) Vor 2976 begeisterten Zuschauern in der neuen, schmucken „erdgas schwaben arena“ schickte der ESV Kaufbeuren die Lausitzer Füchse mit einem deutlichen 7:1 in die Halloween-Nacht – Lewis, Schmidle und Oppolzer trafen jeweils doppelt.

Angetreten in den für diesen Abend extra entworfenen Halloween-Trikots lief es für die Hausherren zunächst nicht so gut, immer wieder tauchten die Lausitzer vor Stefan Vajs auf, was ESVK-Coach Andreas Brockmann zu einer frühen Auszeit animierte. Seine Ansprache hatte Erfolg, fortan waren die Vorstöße der Allgäuer zielgerichteter, und in der 12. Spielminute hatte Joey Lewis die Übersicht; er brachte seine Joker erstmalig auf die Tafel. Nach diesem „Dosenöffner“ spielten die Gastgeber befreiter auf. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs legte Lewis im Powerplay ein zweites Tor nach.

Zweites Drittel: Frühstart der Joker

Nach einem Lausitzer „Check gegen den Kopf“ hatten diese die Strafe zu Beginn des mittleren Abschnittes gerade überstanden und wollten ihrerseits nach vorne stürmen, als Daniel Oppolzer hier mutwillig eingriff. Er klaute einfach das Spielgerät, zog ins Drittel und tunnelte den Weißwasseraner Goalie. Nach diesem dritten Gegentreffer war für Maximilian Franzreb der Arbeitstag beendet. Doch auch Konstantin Kessler erging es nicht besser. Zunächst aber gab es einen größeren Aufreger, als nämlich Kaufbeurens Jonas Wolter nach einem erst als Ellbogencheck gepfiffenen Foul auf dem Weg zur Wechselbank noch auf dem Eis zusammenbrach. Wolter musste vom Sanitätspersonal vom Eis gefahren werden, während Jakub Kania vorzeitig die Dusche in der neuen Halle testen durfte. In dieser Überzahl war es dann Max Schmidle, der die Rot-Gelben weiter in Front brachte, und weil es so schön war, legte er kurz vor Drittelende den 5. Treffer für seine Farben nach.

Druckphase der Füchse wird nicht belohnt

Der Schlussabschnitt ist schnell erzählt: zunächst drückten die Lausitzer, begünstigt auch durch die ersten Strafen gegen die Gastgeber, doch Treffer sollten daraus nicht resultieren. Vielmehr traf auf der anderen Seite auch Oppolzer zum persönlich zweiten Male. Das Spiel bog in die Endphase ein, nochmals ein „Check von hinten“ gegen einen Joker brachte die Gäste wieder in Unterzahl. Und Topscorer Charlie Sarault bedankte sich. Auf der anderen Seite traf Weißwassers Neuzugang Steven Bär in der letzten Spielminute zum ersten Mal für sein neues Team und vermieste damit Stefan Vajs den Shutout. Damit stand ein deutliches 7:1 als Endergebnis auf dem Würfel. Die Heimfans feierten ihre Mannschaft noch lange, besonders den Goalie und die Doppeltorschützen.

Michaela-Ross

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