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Kaufbeuren. (PM ESVK) Alles Wissenswerte zu den Playoff-Spielen gibt es hier. Zum Spiel. Das erste Drittel hatte zuerst nicht viel Brisantes... Joker springen am letzten Spieltag auf den vierten Platz
Jere Laaksonen

Jere Laaksonen – © by Eh.-Mag. (DR)

Kaufbeuren. (PM ESVK) Alles Wissenswerte zu den Playoff-Spielen gibt es hier. Zum Spiel. Das erste Drittel hatte zuerst nicht viel Brisantes zu bieten. In einer ersten Überzahl für die Joker brennte es dann das erste Mal, dafür aber gleich mehrfach, lichterloh vor dem Tor von Eislöwen Torhüter Sebastian Stefaniszin.

Ausgerechnet ein Powerplay der Sachsen brachte das erste Tor des Spieles. Zu erst hatte Joey Lewis den Shorthander für seine Farben auf dem Schläger, aber er scheiterte an der Beinschiene von Sebastian Stefaniszin. Wenige Sekunden später war es dann Sami Blomqvist, der nach einem schönen Zuspiel von Max Schäffler, die Joker agierten immer noch in Unterzahl, mit seinem 30. Saisontreffer auf 1:0 stellte. Gegen den wuchtigen und platzierten Direktschuss war der Eislöwen Schlussmann völlig machtlos. Der ESVK hatte nun Lunte gerochen und durch Joona Karevaara und Jonas Wolter weitere Chancen auf einen Treffer. Diesen machte dann aber Jere Laaksonen. Von Philipp de Play perfekt im Slot in Szene gesetzt ließ der finnische Sturmtank sich die Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte eiskalt in den Winkel. In der Folge musste Jonas Wolter einen ungeahndeten hohen Stock mit Verletzungsfolge einstecken und beendete das erste Drittel frühzeitig. Da Joona Karevaara kurz vor der Pause noch eine zwei Minuten Strafe aufgebrummt bekam, mussten die Joker das zweite Drittel in Unterzahl beginnen.

Kaum waren die Joker wieder komplett, eroberte Sami Blomqvist an der Bande die Scheibe, zog alleine vor das Tor der Eislöwen und vollstreckte mit einer schönen Bewegung zum 3:0. Die Allgäuer hatten nach ihrem dritten Tor deutliche Probleme in der Defensive. Stefan Vajs musste mehrfach in höchster Not retten und vereitelte dabei die eine oder andere hundertprozentige Torchance der Sachse. In der Offensive hatten die Kaufbeurer weiterhin die eine oder andere gute Abschlüsse, konnten sich aber bis Dato bei ihrem Torhüter bedanken, dass den Gästen kein Treffer gelingen sollte. ESVK Trainer Andreas Brockmann gefiel die Sorglosigkeit seiner Mannschaft ebenfalls nicht. Der Coach der Allgäuer nahm eine Auszeit und ermahnte seine Spieler lautstark. Seine Mannschaft aber hatte weiter Schwierigkeiten in der eigenen Zone und es kam wie es kommen musste. Martin Davidek nagelte die Scheibe aus kürzester Distanz zum 3:1 Anschlusstreffer für die Eislöwen in die Maschen. In der Folge agierten die Joker dann wieder etwas konsequenter und setzten die Sachsen wieder mehr unter Druck und hatten dadurch auch wieder etwas mehr vom Spiel.

Der Schlussabschnitt ist schnell erzählt. Viele Strafen auf beiden Seiten hemmten Spielfluss und beide Teams hatten ausreichend Zeit ihre Spezialreihen auf das Eis zu schicken. Zuerst konnten die Eislöwen längere Zeit im Powerplay agieren, davon sogar zwei Minuten mit zwei Spielern mehr auf dem Eis. Die Kaufbeurer Verteidigung blockte aber sämtliche Schüsse oder Stefan Vajs im Kasten der Joker zeigte wieder einmal fantastische Paraden. Auf der Gegenseite nutze Daniel Oppolzer eine fünf gegen drei Überzahl für die Rotgelben und erhöhte auf 4:1. Den Schlusspunkt setze Christoph Kiefersauer der seinen eigenen Nachschuss zum 5:1 über die Linie bugsierte. Somit beendete der ESV Kaufbeuren die DEL2 Hauptrunde 2017/2018 nicht nur mit einem 5:1 Heimsieg gegen die Dresdner Eislöwen, sondern auf dem vierten Tabellenplatz.

Franz Steer war auf der Pressekonferenz aufgrund der schlechten Chancenverwertung, die sich durch die ganze Saison gezogen hatte vom Ergebnis enttäuscht. Er gratulierte dem ESVK zur direkten Play-Off Qualifikation. Man werde sich ab sofort auf das Spiel am kommenden Dienstag konzentrieren.

Andi Brockmann war stolz auf das erreichte über den ganzen Saisonverlauf. Es ist etwas Besonderes in dieser Liga vierter zu werden, wenn man sieht, wen man hinter sich lassen konnte. Man werde den Moment zunächst genießen und sich dann umgehend auf die nächste Aufgabe gegen den starken EC Bad Nauheim fokussieren.

Tore: 1:0 (16.) Sami Blomqvist SH1 ( Maximilian Schäffler , Florin Ketterer ), 2:0 (19.) Jere Laaksonen ( Philipp de Paly , Joona Karevaara ), 3:0 (23.) Jere Laaksonen ( Philipp de Paly , Joona Karevaara ), 3:1 (36.) Martin Davidek ( Alexander Höller , Shawn Boutin ), 4:1 (55.) Daniel Oppolzer PP2 ( Joseph Lewis , Mychal Monteith ), 5:1 (57.) Christoph Kiefersauer ( Maximilian Schäffler , Florin Ketterer )

Aufstellung ESVK:
Vajs; Kucis
Osterloh (C) – Pfaffengut
de Paly – Monteith
Kasten – Haase
Ketterer
Lewis – Sarault – Oppolzer
Blomqvist – Laaksonen – Schmidle (A)
Kiefersauer – Schäffler – Karevaara (A)
Wolter – Thomas – Reinig

Strafen: 12 – 10 + 10 Matt Siddall ( Beschimpfung von Offiziellen, Disziplinarstrafe )
Schiedsrichter: Sascha Westrich, Alexander Singer
Zuschauer: 2.704

Redaktion

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