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Juniors müssen sich Gröden nach Shootout mit 2:3 geschlagen geben Juniors müssen sich Gröden nach Shootout mit 2:3 geschlagen geben
Gröden. (PM EC RBS Juniors) Mit einem reduzierten Kader mussten die Red Bull Hockey Juniors beim Auswärtsspiel in der Alps Hockey... Juniors müssen sich Gröden nach Shootout mit 2:3 geschlagen geben

Gröden. (PM EC RBS Juniors) Mit einem reduzierten Kader mussten die Red Bull Hockey Juniors beim Auswärtsspiel in der Alps Hockey League gegen HC Gherdëina eine knappe 2:3-Niederlage nach Penalty-Shootout einstecken.

Nach zweimaliger Führung hatten die Red Bulls fünf Minuten vor Schluss mit einem Stangeschuss Pech, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Als zweitbestes österreichisches Team bleiben die Juniors dennoch unverändert auf dem 5. Tabellenplatz.

Nach einer Matchstrafe im letzten Spiel gegen Laibach fehlte Verteidiger Valtteri Meissari den Red Bulls im Line-up. Ebenfalls fehlten die beiden Stürmer Marcel Zitz (Verletzung) und Nico Feldner (EBEL). So konnte das Trainerduo Teemu Levijoki/Axel Müffeler auf lediglich drei Sturm- und Verteidigungsreihen zurückgreifen. Den Red Bulls gelang dennoch ein perfekter Start. In der zweiten Minute wurde Julian Klöckl von Caspar Evertsson perfekt bedient und traf früh zur 1:0-Führung. In weiterer Folge schwächten sich die Juniors mit zwei Strafen im ersten Abschnitt und mussten in Unterzahl höllisch aufpassen, die knappe Führung zu verteidigen. Dabei war Torhüter Nico Wieser mehrmals mit guten Paraden zur Stelle.

Mit 14:7 Schüssen im zweiten Abschnitt hatten die Hausherren aus Wolkenstein eine optische Überlegenheit und kamen in der 28. Minute durch Gabriel Vinatzer zum verdienten Ausgleich. Mit dem besten Powerplay der Liga, die Juniors treffen bei 30% ihrer Überzahlmöglichkeiten ins Schwarze, erzielte Verteidiger Jesper Kokkila nach Zuspiel von Oliver Nordberg und Samuel Witting die erneute Führung. Die Red Bulls nutzen dabei das erste Überzahlspiel, konnten bei zweimaliger numerischer Überlegenheit jedoch keinen weiteren Treffer nachlegen. So ging es mit der erneut knappen 1-Tore-Führung in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt ging das Spiel flott auf beiden Seiten hin und her. Nachdem die Red Bulls ein weiteres Mal in Unterzahl agierten, gelang den Südtirolern kurz vor Ablauf der Strafzeit der erneute Ausgleich. Andreas Vinatzer traf nach Zuspiel von Ivan Demetzi sieben Minuten vor Schluss zum 2:2-Unentschieden. Da Nico Wieser erneut mit guten Paraden zur Stelle war und die Juniors fünf Minuten vor Spielende nur die Stange trafen, ging es mit dem ausgeglichenen Spielstand in eine torlose Verlängerung. In der fünfminütigen Spielzeit mit 3-gegen-3 Feldspielern standen jedoch erneut die Torhüter auf beiden Seiten im Fokus. Am Ende musste, zum zweiten Mal für die Juniors in dieser Saison, ein Shootout den Sieger ermitteln. Ein erneuter Stangentreffer von Oliver Nordberg bei seinem Versuch und der Gegentreffer im Gegenzug für Gröden besiegelte am Ende die Niederlage für die Red Bulls.

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ALPS HOCKEY LEAGUE
HC Gherdëina – Red Bull Hockey Juniors 3:2 SO (0:1, 1:1, 1:0)
Tore: Vinatzer G. (28.), Vinatzer A. (53./PP1, 65./entscheid. Penalty) bzw. Klöckl (2.), Kokkila (36./PP1)

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Head Coach Teemu Levijoki

„Wir waren müde, mit drei Reihen ist es schwer für uns, unser eisläuferisches Spiel hoch zu halten. Dennoch müssen wir einen Weg finden, Auswärtsspiele zu gewinnen und dürfen uns nicht beeindruckten lassen. Wir waren heut nicht so richtig bereit, dagegen zu halten und konnten unser Tempo-Hockey nicht auf das Eis bringen.“

Foto: Teemu Levijoki – © by EC RBS Media

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