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Donnerstag, 11. März 2010

Kaufbeuren. Der ESV Kaufbeuren kann sich an diesem Wochenende ganz auf die Heimpartie gegen die Wölfe Freiburg am Sonntag um 18 Uhr in der Sparkassen-Arena konzentrieren, da die Begegnung gegen den SC Rießersee bereits im Januar ausgetragen wurde. So können die Spieler von Trainer Ken Latta am Freitag noch einmal Energie tanken, bevor es dann am Sonntag zum letzten Spiel der Doppelrunde kommt. „Wir werden natürlich die Konkurrenz beobachten und wollen am Sonntag unbedingt gewinnen“, sagt der Kaufbeurer Trainer über die Ausgangslage. Dass es möglicher Weise die Lausitzer Füchse werden können, darüber wäre man in Kaufbeuren nicht unglücklich. „Wir wollen mit einem Sieg die Chance waren eventuell sogar als Tabellenachter in die Pre-Play-Offs zu gehen“, sagt Latta und will dadurch bei seiner Truppe für zusätzlichen Ansporn sorgen. Obwohl bei der Mannschaft und auch dem Umfeld seit dem vergangenen Wochenende große Erleichterung herrscht, ist die Truppe weiter heiß auf die Play-Offs. „Sogar am Dienstag beim freiwilligen Training waren alle Mann auf dem Eis“, schwärmt der Trainer vom Teamgeist seiner Mannschaft.


Keineswegs unterschätzen wird man jedoch das aktuelle Tabellenschlusslicht aus Freiburg. Zwar werden die Breigauer aller Voraussicht nach als Letzter in die Play-Downs gehen, doch seit der Übernahme von Markus Berwanger als Trainer hat sich bei den Wölfen vieles zum Guten geändert. „Freiburg hat in den letzten Wochen für einige positive Überraschungen gesorgt. Wir werden nur erfolgreich sein wenn wir über 60 Minuten hart arbeiten. Für uns gibt es keine einfachen Gegner“, so die Warnung von Latta. 
 

Ganz nebenbei möchte der ESVK mit einem Sieg zusätzlich Werbung in eigener Sache betreiben, damit auch die Kulisse wieder einen würdigen

Rahmen erhält. Trotz dem tollen Schlussspurt, der den Jokern den vorzeitigen Klassenerhalt sicherte, blieben die Zuschauererzahlen in den letzten Spielen deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Vor allem die Verteidigung des Tabellenplatzes in der Zuschauertabelle vor dem Erzrivalen Landshut Cannibals könnte bei einem Besuch über 2.100 Zuschauern gestemmt werden.



Karten für das Heimspiel der Joker gibt es bei:

- Geschäftsstelle des ESVK

- allen Gescäftsstellen der Allgäuer Zeitung

- Sport Rau, Neugablonz

 
Mittwoch, 10. März 2010

Crimmitschau. Die 2.Eishockey-Bundesliga neigt sich am kommenden Wochenende dem Ende der regulären Meisterschaftsrunde entgegen. Dabei müssen die Eispiraten noch zwei wirklich interessante Begegnungen bestreiten. So werden am Freitagabend (Spielbeginn 20:00 Uhr) die Dresdner Eislöwen zum Sachsenderby empfangen. Dabei geht es für die Eislöwen um die Vermeidung der Playdowns und für die Eispiraten um einen weiteren Heimsieg der den nötigen Schwung für die anstehende Playdown-Runde geben soll. Am Sonntag gibt es dann um ein erstes Abtasten mit dem Playdown-Gegner Hannover (Spielbeginn 18:00 Uhr), vor Beginn der Entscheidungsrunde am Dienstag.

 

Auch das letzte Sachsenderby der Meisterschaftsrunde sollte einiges an Spannung versprechen. Die Eislöwen, die mit 8 Punkten Abzug in die Saison gestartet sind, waren zwischenzeitlich auf Playoff-Kurs. Doch ein paar Rückschläge nach dem Jahreswechsel lassen die Sachsen nun noch ein wenig zittern. Vor dem letzten Spielwochenende benötigen die Eislöwen noch mindestens einen Punkt um die Playdowns und damit die Abstiegsrunde zu verhindern. Diesen wollen die Landeshauptstädter wenn möglich gleich am Freitag im Sachsenderby in Crimmitschau holen. Doch auch die Westsachsen wollen das letzte Heimspiel siegreich gestalten und damit den nötigen Schwung für die am Dienstagabend, 16.03.2010 ab 20:00 Uhr beginnenden Entscheidungsrunde gegen die Hannover Indians mitzunehmen. Das Team um Wayne Hynes will dabei auch noch einmal um Fanunterstützung werben und baut auf den Hexenkessel Sahnpark. „Ich bin mir sicher, dass wir gut vorbereitet in die Playdown-Runde gehen werden und hoffe auch auf die Unterstützung unserer Fans. Die Meisterschaftsrunde ist Geschichte, ab Dienstag zählt jedes Spiel neu. Wir werden alles geben und brauchen die Unterstützung von den Rängen.“, so René Rudorisch mit Blick auf die anstehenden Aufgaben, um den Klassenerhalt für den Standort zu sichern.

 

Am Sonntagabend gibt es dann ein erstes Abtasten der beiden Playdown-Gegner Crimmitschau und Hannover. Ausgerechnet im letzten Meisterschaftsspiel treffen die beiden Rivalen noch einmal aufeinander. Dabei gilt es eine erste kleine Duftmarke für die Entscheidungsrunde zu setzen. Demzufolge sollte auch für das Sonntagsspiel Spannung vorprogrammiert sein.

 

Nur noch Ehrenkarten und die Gold-Card Gültigkeit

Für die anstehende Endrunde ab Dienstag, 16.03. haben nur noch die Ehrenkarten und die Gold-Cards Gültigkeit. Die 4er, 10er und Dauerkarten laufen nach Abschluss der Meisterschaftsrunde wie angekündigt und wie auf der Karte vermerkt aus. Wir bitten dies zu beachten. Für die Heimspiele gelten im Tageskartenbereich die Stehplatz und Sitzplatzkarten, sowie die Arbeitslosen- und Familienkarten.

 

Playdowns: Jetzt geht’s um alles!

Ab Dienstagabend (Spielbeginn 20:00 Uhr) starten die Eispiraten in die erste entscheidende Playdown-Runde um den Erhalt der 2.Eishockey-Bundesliga. Die Vorbereitung darauf läuft bereits auf Hochtouren. Detaillierte Informationen zu den beiden Teams und zu den heißen Spielen folgen innerhalb der kommenden Tage.

 
Vertrag wurde um ein Jahr verlängert
 

Hannover. Das Schulprojekt des EC Hannover Indians e. V. hat sich zur Aufgabe gemacht, Kinder spielerisch, aber professionell geleitet, in den Eishockey-Sport zu führen. Um die Tendenz der immer schlechter werdenden Bewegungsqualität von Kindern aufzuhalten, wurde ein Zusatzangebot zum allgemeinen Schulsport mit integrativem Wert entwickelt. Das Projekt wurde bereits mit dem „Großen Stern des Sports“ ausgezeichnet. Heute hat sich Elisabeth Heister-Neumann, Niedersächsische Kultusministerin, vor Ort informiert und ist begeistert.

„Man kann sehen, wie glücklich die Kinder auf dem Eis sind. Ich begrüße Projekte, die Schülerinnen und Schülern Spaß an der Bewegung vermitteln, ausdrücklich“, erklärt Heister-Neumann. „Kinder können nicht früh genug lernen, dass Sport und Gesundheit zusammengehören. Gemeinsame Bewegung trainiert die Teamfähigkeit, macht den Kindern Freude und gibt ihnen die Möglichkeit, ihr Leistungsvermögen zu testen und Selbstwertgefühl zu entwickeln. Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen.“ Mit Unterstützung der Landesschulbehörde hat der EC Hannover Indians e. V. das Pilotprojekt für die Integration von Schülern der ersten Klassen in den Sport initiiert. Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Eissport-Verband (NEV) und dem Stadtsportbund Hannover wird mit diesem Projekt zudem eine soziale Aufgabe wahrgenommen.

„Das Projekt bildet einen Grundstein für die Arbeit an einem gesünderen Lebenswandel unserer Jugend verbunden mit viel Spaß“, erklärt Hartmut Bremer, Trainer des EC Hannover Indians e. V. „Durch die einfache Einbindung in den sportlichen Schulplan möchten wir unterstützend tätig werden und das schulische Sportangebot ergänzen.“

Das Projekt wird zunächst für die ersten Klassen der Grundschulen Hannovers angeboten und ist an den allgemeinen Lehrplan Sport angelehnt. Gleichzeitig entsteht dadurch ein neues Modell für Nachwuchsförderung im Eishockey. Fragen zum Projekt und Rückmeldungen werden gern per Mail unter schulprojekt@ech-ev.de oder per Fax unter 0511 / 55 10 07 6 beantwortet.

 

Schwenningen. Die Schwenninger Wild Wings sind zwei Spieltage vor Ende der regulären Saison neuer Tabellenführer der 2. Eishockeybundesliga. Der Mannschaft aus Villingen-Schwenningen reichte vor 2049 Zuschauern in der Helios-Arena ein 3:2-Heimsieg um den bisherigen Spitzenreiter EHC München abzulösen. Die Tore für die Wild Wings schossen Brock Hooton, Adam Borzecki und Ryan Gaucher. Für die Lausitzer Füchse traf Sullivan und Lehnigk.

Die Wild Wings starteten konzentriert in die Partie und übernahmen von Beginn weg die Kontrolle auf dem Eis. Allerdings waren die hundertprozentigen Chancen noch nicht da, aber mit jeder Minute des Drittels nahm der Druck auf das Tor der Lausitzer Füchse zu. In der neunten Minute das verdiente 1:0 durch Brock Hooton. Auch danach änderte sich wenig auf dem Eis. Die Wild Wings hatten das Spiel im Griff und die Konter der Lausitzer Füchse endeten spätestens bei Sebastian Staudt, der bei den Wild Wings im Tor stand.

Der zweite Abschnitt ist kurz zusammengefasst: Schwenningen kontrollierte und setzte einige schöne Akzente, aber bei den Gästen aus Weißwasser stand mit Boutin ein ganz sicherer Schlussmann im Tor. Dennoch fiel in der 38. Minute der Ausgleich. Als die Wild Wings in Unterzahl spielten, tankte sich Sullivan durch und schlenzte unhaltbar ins lange Eck.

Dementsprechend spannend war das letzte Drittel. Können die Wild Wings wie so oft im letzten Drittel das Spiel noch in die richtige Richtung lenken? Gleich zu beginn des finales Abschnitts hatten die Wild Wings während einer halben Sekunde doppelte Überzahl. Erst klappte das gar nicht, bis Adam Borzecki draufhielt und der Puck zum 2:1 hinter Boutin einschlug. Weiter ging es in einer Richtung. Noch keine fünf Minuten waren gespielt, da erhöhte Ryan Gaucher auf Pass von Robin Just auf 3:1.

Die Wild Wings waren wieder in Fahrt. Im Minutentakt erspielte sich der SERC guten bis sehr gute Gelegenheiten. Doch immer wieder stand Boutin goldrichtig. Ohne den kanadischen Schlussmann wäre die Partie sicher schon lange entschieden. Auf der anderen Seite konnte sich Sebastian Staudt in Unterzahl einige Male auszeichnen und sein Potenzial andeuten.

Die Fans feierten bereits die Tabellenführung, da kam ein Stich der Gäste. Zwei Minuten vor Ende verkürzte Lehnigk bei eigener Unterzahl auf 2:3 und ließ die Zuschauer nochmals zittern. Doch es reichte und die Fans feierten die Tabellenführung!

 

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