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Montag, 8. März 2010

Berlin. Siehste Hertha, den Preussen ist es gelungen die rote Laterne wieder an Chemnitz abzugeben. Nach dem Teilerfolg mit dem Sieg im Penaltyschießen am Freitag in Chemnitz, konnten die Preussen am Sonntag beim Lokalrivalen FASS alle drei Punkte mit einem 3:1 Sieg einfahren. Die Preussen sind jetzt Punktgleich mit den Chemnitzern, doch haben sie die bessere Tordifferenz und konnten so den letzten Tabellenplatz verlassen.

 

Mit 748 Zuschauern hat FASS eine große Kulisse aufgeboten, darunter ca. 150 Fans der Eisbären aus Hohenschönhausen. Sie sind dem Ruf während der DEL Spiele gefolgt und wollten die Amateurspieler der Eisbären, die mit einer Doppellizenz auch für FASS spielberechtigt sind, sehen und anfeuern.

 

Die Rechnung ist aber nicht aufgegangen, die Preussen wussten ja um die Wichtigkeit des Spieles und agierten von Beginn an clever und konzentriert auf dem Eis. Nach gut zehn Minuten war es dann Kapitän Kay Hurbanek, der seine Preussen mit 1:0 in Führung brachte. Kurz vor Drittelende war es erneut der Kapitän, der das Ruder fest in der Hand hielt und auf 2:0 erhöhen konnte. Besonders zu loben war auch die Disziplin der Preussen, im ersten Drittel gab es nur eine Strafzeit gegenüber fünf bei den Akademikern, bei denen auch Daniel Kruggel wegen eines groben Fouls vorzeitig zum duschen durfte.

 

Im zweiten Drittel war dann das Spiel der Akademiker wesentlich disziplinierter und sie konnten auch große Spielanteile erlangen. Im Tor der Preussen stand erneut Jan Kremer für den verletzten Leonhardt und Kremer lieferte eine Meisterleistung ab, die Preussen dürften mit diesem jungen Talent künftig einen weiteren Spitzenmann im Tor haben. Das Drittel blieb torlos und die Spannung steigerte sich weiter.

 

Auch im letzten Drittel war das Spiel sehr ausgeglichen mit Vorteilen für die Akademiker, da sich jetzt die Preussen unnötige Strafzeiten einfingen. In der 59. Minute waren die Akademiker allerdings in Unterzahl, konnten doch geschickt kontern und Seelisch verkürzte auf 1:2. Bange 98 Sekunden standen noch für die Preussen auf der Uhr zum Sieg. Trainer Lee der Eisbären nahm Torhüter Albrecht zu Gunsten eines Feldspielers aus dem Tor und Preussen Routinier Schertz schoss aus dem eigenen Drittel die Scheibe ins leere Tor der Akademiker.

Endstand 1:3 und drei Punkte für die Preussen.

Statistik

 

10:38    0:1       Hurbanek, Neugebauer, Schertz

18:13    0:2       Hurbanek, Janke, Scholz                       +1

 

58:22    1:2       Seelisch, Leers                         -1

58:50    1:3       Schertz

 

Strafzeiten

 

FASS               15 +20 Kruggel

Preussen          14

 

Zuschauer         748

 
Samstag, 27. Februar 2010

Berlin. Auch im Heimspiel am Freitag gegen die stark dezimierten Wölfe aus Schönheide unterlagen die Preussen mit 5:7.

 

Dabei fing alles so gut an, nach 19 Minuten des ersten Drittels führten die Preussen durch Tore von zweimal Leciejewski und Janke mit 3:0 und alles schien nach Wunsch zu laufen. Auch die Mannschaft zeigte eine geschlossene Leistung die entsprechend belohnt wurde. Dann zwei Sekunden vor Drittelende der Warnschuss der Wölfe, Vojcak verkürzte auf 3:1.

 

Im zweiten Drittel war es nicht das Echo, sondern zwei weitere Schüsse trafen das Ziel und nach 3 Minuten im zweiten Drittel stand es 3:3, wie gewonnen, so zerronnen. Die Preussen waren jetzt von der Rolle, nichts mehr zu sehen von einer Mannschaftsleistung, sondern Einzelaktionen und unbeherrschte Spielweise mit 13 Strafminuten und einer Spieldauerdisziplinarstrafe für Patrick Neugebauer brachten die Preussen auf die Verliererstraße. In der 32. Minute gingen die Wölfe durch den Topscorer der Liga Daniel Jun in Führung. In der 36. Minute konnten die Preussen durch Fadejews noch mal ausgleichen, aber in der 29. und 40. Minute machten die Wölfe mit zwei weiteren Treffern alles klar, das Drittelergebnis 5:1 für die Wölfe, Gesamtstand 4:6.

 

Die Preussen konnten leider nicht mehr an die gute Leistung im ersten Drittels anknüpfen und kassierten in der 56. Minute einen weiteren Treffer der Wölfe zum 4:7. Zwei Minuten später konnte Lino Werner mit einem Schlenzer noch auf 5:7 verkürzen, doch auch das Spiel mit sechs Feldspielern ohne Torwart blieb erfolglos und so blieb es bei einem für die Wölfe hoch verdientem 7:5 Sieg.

 

Am Sonntag geht es nach Erfurt zu den Black Dragons und vielleicht können die zahlreich mitreisenden Fans die Mannschaft neu motivieren.

 

kw.riemer

 

 

 

Statistik

 

07:47    1:0       Leciejewski, Watzke                 +2

14:05    2:0       Janke, Hurbanek

18:17    3:0       Leciejewski, Fadejews   +1

19:58    3:1       Vojcak, Jun, Krehl                     +2

 

21:22    3:2       Jun, Weiss, Vojcak                   +1

22:58    3:3       Krehl, Vojcak, Jun

31:08    3:4       Jun                                          +1

35:39    4:4       Fadejews                                 +1

38:04    4:5       Vojcak, Jun,...

 
Samstag, 20. Februar 2010

Braunlage. Gekämpft und doch verloren: Auch im dritten Vergleich mit dem Rostocker EC mussten sich die Harzer Wölfe geschlagen geben. In der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga Nord unterlagen die Harzer den Piranhas vor heimischer Kulisse mit 3:6 (1:1, 1:2, 1:3), zeigte dabei aber dennoch eine starke Vorstellung. Am Ende entschieden Kleinigkeiten und die höhere Anzahl von Fehlern die Partie zu Gunsten der weiterhin verlustpunktfreien Rostocker.


Vom ersten Bully an entwickelte sich ein temporeiches Spiel auf hohem Regionalliga-Niveau, das deutlich mehr als die knapp 500 Zuschauer verdient gehabt hätte. Obwohl die Wölfe wieder nur mit einem kleinen Kader agieren konnten, gestalteten sie das Geschehen mehr als ausgeglichen. Wölfe-Stürmer Christian Schock hatte gleich zweimal die Führung auf der Kelle, auf der Gegenseite konnte Thomas Dreischer ein Break nicht nutzen. So war es ESC-Torjäger Stefan Bilstein vorbehalten, nach starker Vorarbeit von Alexander Deibert für das 1:0 zu sorgen (10.). Dann aber führte der erste große Fehler in der ESC-Abwehr direkt zum Ausgleich. In Unterzahl konnte Rostocks Jens Stramkowski ein Bully vor dem Harzer Tor gewinnen, sich Richtung Gehäuse durchtanken und zum Ausgleich einnetzen (16.).


Eh schon in Unterzahl bescherte ein Foul von Erik Pipp den Rostockern in der 26. Minute ein Fünf-gegen-Drei-Powerplay. Die Piranhas ließen sich nicht lange bitten, der ansonsten blasse Karol Bartanus vollstreckte zum 1:2. Auch die nächste Überzahlgelegenheit nutzte der REC schnell, Stramkowski hielt die Kelle in einen Schlagschuss von Viatcheslav Koubenski und fälschte den Puck unhaltbar für ESC-Goalie Mario D'Antuono ab (32.). Die Wölfe gaben sich aber lange noch nicht geschlagen, Markus Schneider sorgte in doppelter Überzahl für den 2:3-Anschlusstreffer (35.).


Im Schlussdrittel waren die Harzer um den Ausgleich bemüht, mussten aber schnell das vierte Gegentor hinnehmen. Alois Öttl war der Puck durchgerutscht, Koubenski zum Konter gestartet, seinen Querpass verwertete James Trevena-Brown eiskalt (44.). Als der ehemalige Harzer Jürgen Brümmer gar das 2:5 markierte (50.), schienen die Messen für die Wölfe gelesen. Pipp sorgte mit dem 3:5 jedoch noch einmal für Hoffnung (53.), und hätte Bilstein kurz darauf einen Unterzahl-Konter zum 4:5 verwertet... Stattdessen fiel mit einem „Phantomtor“ noch das 3:6 (57.). Kaum einer hatte den Puck im Tor gesehen, Schiedsrichter Pupello stand aber direkt hinter dem Netz und war sich bei seiner Entscheidung sicher. Zwar stand nach 60 Minuten eine Niederlage der Wölfe zu Buche, trotzdem wurde die Mannschaft vom Anhang zurecht mit viel Beifall verabschiedet.


„Mit unserer Leistung bin ich im Großen zufrieden. Aber heute war mehr drin. Letztlich waren es unsere Fehler, die Rostock dank der individuellen Klasse ausgenutzt hat, während wir die Rostocker Fehler nicht bestraft haben“, ärgerte sich Wölfe-Coach Bernd Wohlmann nach Spielschluss über die ausgelassene Chance, gegen die Piranhas zu punkten. Entsprechend froh war Rostocks Trainer Henry Thom über den Sieg seiner Mannschaft: „Braunlage hat es uns heute sehr schwer gemacht. Wir haben ihnen zu oft die Zeit gegeben, sich defensiv zu sortieren.“


Statistik:

Tore: 1:0 Bilstein (Deibert, Öttl) 4-4 9:31, 1:1 Stramkowski 4-5 15:30, 1:2 Bartanus (Koubenski) 5-3 25:37, 1:3 Stramkowski (Koubenski, Bartanus) 5-4 31:33, 2:3 Schneider (Deibert, Bilstein) 5-3 35:02, 2:4 Trevena-Brown (Koubenski) 43:09, 2:5 Brümmer (Trevena-Brown) 49:47, 3:5 Pipp (Meridian, Bippus) 52:35, 3:6 Trevena-Brown 56:49

Strafen: Harzer Wölfe 20 – Rostock 18

Zuschauer: 451

 

Berlin. Nach dem Hertha-Motto jetzt erst recht, reisten rund 50 getreue Fans der Preussen zum Auswärtsspiel zum Tabellenzweiten und haushohem Favoriten, den Saale Bulls aus Halle, dafür erstmal herzlichen Dank von der Mannschaft.

 

Die Mannschaft selber reiste mit nur 11 von 20 möglichen Feldspielern plus zwei Torwarten nach Halle, neben den noch immer Langzeitverletzten fehlten weitere Spieler aus beruflichen Gründen. Auch Torhüter Björn Leonhardt fehlte verletzungsbedingt, dafür erhielt Jan Krämer die Chance von der ersten Minute an die Geschicke der Preussen zu verwalten. Er und die verbleibenden Spieler boten dann trotz der 5:2 Niederlage eine hervorragende Leistung. Mit eine stark defensiven Einstellung konnte das Angriffsspiel der Star Bulls immer wieder gestoppt werden und die gelegentlichen Konter wurden geschickt aufgebaut und am Ende fehlte bei einigen das nötige Glück, bei anderen vielleicht auch das Können. Nach dem ersten Drittel stand es dann auch nur 2:0 für die Saale Bulls und bei dem üblichen hätte, wenn und aber, wären diese Tore auch vermeidbar gewesen.

 

Im zweiten Drittel zog ein Hauch von Sensation in die Stierkampfarena in Halle, die Preussen konnten in der 25. Minute durch Aleksanders Fadejews auf 2:1 verkürzen, doch eine Minute vor Drittelende stellten die Saale Bulls mit 3.1 wieder den alten Abstand her. Mitte des Drittels fiel auch noch Verteidiger Patrick Neugebauer aus, wir wünschen gute Besserung und hoffen, dass sich keine größeren Probleme bei genauerer Untersuchung zeigen, so dass nur noch zwei gelernte Verteidiger zur Verfügung standen.

 

Anfang des letzten Drittels, in der 44. Minute, war dann die Sache mit der Sensation geklärt, die Saale Bulls erhöhten in Unterzahl auf 4:1.und bei den zehn aufrechten Preussen schienen auch die Kräfte zu schwinden. Doch einen Konter verwandelte Stefan Leciejewski noch gekonnt in der 57. Minute, der die Scheibe von Kapitän Kay Hurbanek vorgelegt bekam und es stand nur noch 4:2. Als beide Seiten schon mit dem Ergebnis zufrieden waren, konnte Petr Hruby von den Bulls acht Sekunden vor Schluss das Ergebnis für Halle noch auf 5:2 verbessern.

 

Eine unschöne Szene gab es noch nach Spielende, nachdem Torhüter Jan Krämer die Auszeichnung für den besten Preussen erhielt und die Mannschaft sich bei den Fans bedanken wollte, flog aus dem Fanblock der Preussen ein Kanonenschlag aufs Eis. Die Zeremonie war natürlich auch geplatzt, die Hallenser Ordner reagierten etwas überhart und die Preussenfans wurden aus der Halle „gebracht“. Im Nachherrein steht wohl fest, dass, dieser Knaller von einem Hallefan geworfen wurde.

 

Am Freitag steht das nächste Heimspiel auf dem Programm, die Wölfe aus Schönheide sind um 19:30 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion zu Gast und wieder sollte der Slogan „Jetzt erst recht“ gelten und die Preussen hoffen auf zahlreiche Unterstützung durch die Zuschauer.

 

Preussen geben niemals auf !

 

kw.riemer

 

Statistik

 

05:52    1:0       Wunderlich, Gross, Burian   EQ

08:50    2:0       Kasperczyk, Fadrny, Hruby   EQ

 

24:42    2:1       Fadejews, Scholz, Jentzsch   EQ

38:59    3:1       Schubert, Zille, Schmitz   EQ

 

43:15    4:1       Burian, Hoffmann, Kasperczyk   -1

56:51    4:2       Leciejewski, Hurbanek, Mix   EQ

59:52    5:2       Hruby, Kasperczyk, Burian   +1

 

Strafzeiten

 

Veröffentlicht von: News-Redaktion, 06:23  | Ganze News lesen Ganze News lesen

 
Sonntag, 14. Februar 2010

Schönheide. Der EHV Schönheide 09 und dessen Fans feiern ein perfektes Sechs-Punkte-Wochenende. Nach dem überzeugenden 6:3 (1:0, 2:2, 3:1)- Auswärtssieg am Freitag bei FASS Berlin, legten die Wölfe keine 24 Stunden später nach und besiegten am Samstag vor 500 Zuschauern im Schönheider Wolfsbau trotz zwischenzeitlichem 0:2- Rückstand auch die Black Dragons aus Erfurt deutlich mit 10:5 (2:2, 5:1, 3:2).

 

Das Nachholspiel am Freitag in Berlin hatten sich die Wölfe im Vorfeld sicher etwas schwieriger vorgestellt. Doch der altehrwürdige Wellblechpalast im Sportforum Berlin, indem die Partie aufgrund der Sperrung des Erika-Hess-Eisstadions ausgetragen werden mußte, schien nicht nur früher den Eisbären, sondern auch dem EHV 09 Glück zu bringen. Bereits nach 20 Sekunden gingen die Wölfe durch Matthias Krehl mit 1:0 in Führung. In der Folge versäumte es der EHV 09 aber, die von Beginn an deutliche Überlegenheit in weitere Tore umzumünzen. Chancen gab es in Hülle und Fülle, doch entweder scheiterten die Wölfe an Latte und Pfosten oder am guten FASS- Goalie Christian Krüger, welcher sein Team im ersten Drittel vor einem höheren Rückstand bewahrte.

 

Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Die Wölfe waren weiter das klar bessere Team und erspielten sich Chance um Chance. Durch zwei Tore von Christian Müller (30.) und Miroslav Jenka (34.) wurden sie auch endlich für ihre Bemühungen belohnt und bauten die Führung auf 3:0 aus. Eigentlich hätte der Vorsprung beruhigende Wirkung haben sollen, doch FASS Berlin hielt nun etwas energischer dagegen und zwang die Wölfe zu Strafzeiten. In doppelter Überzahl gelang den Akademikern durch Thomas Leibrandt das 3:1 (37.) und durch eine Unachtsamkeit in der ansonsten sicheren EHV-Abwehr verkürzten die Berliner weiter und kamen kurz vor Ende des zweiten Drittels durch Daniel Kuch zum schmeichelhaften 3:2- Anschlusstreffer.

 

Auch im Schlussdrittel änderte sich am Spielverlauf nicht viel. Die Wölfe zeigten 60 Minuten lang eine konzentrierte Leistung und waren den Hausherren spielerisch überlegen. Dennoch blieb die Partie zumindest vom Ergebnis her weiter spannend, da der EHV 09 fahrlässig mit seinen Torchancen umging. Erst in der 50. Spielminute konnten die Wölfe erneut jubeln, als Miroslav Jenka auf Zuspiel von Pavel Weiss und Martin Vojcak auf 4:2 erhöhte. Im letzten Drittel hatte EHV- Schlussmann Sebastian Modes kaum einen Schuss zu halten und wurde in der 55. Minute kalt erwischt, als die Akademiker einen der wenigen Angriffe nutzten und durch Lucien Aicher das 4:3 erzielten. Doch die Wölfe ließen sich auch durch diesen Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen und nutzten im Endspurt ein Powerplay durch Daniel Jun zum 5:3 (59.). Matthias Krehl machte den verdienten Auswärtssieg letztendlich perfekt und traf 39 Sekunden vor dem Ende per Empty-Net-Goal zum 6:3- Endstand.

 

Statistik:

 

Tore:

 

0:1 Krehl (Jun, Jenka) 00:20

0:2 Müller (Weiss, Jun) 29:05

0:3 Jenka (Krehl, Jun) 33:08

1:3 Leibrandt (Labuhn, Harloff) 36:45 5-3

2:3 Kuch (Leers) 39:09

2:4 Jenka (Weiss, Vojcak) 49:13

3:4 Aicher (Seelisch) 54:20

3:5 Jun (Weiss, Jenka) 58:18 5-4

3:6 Krehl (Jenka, Vojcak) 59:21 ENG

 

Strafen: FASS 14   EHV 10

 

Zuschauer: 132







Vor dem Samstagspiel gegen die Black Dragons Erfurt mußte der EHV Schönheide 09 zwei Hiobsbotschaften hinnehmen. Mit Pavel Weiss und Nils Hanfstingl fielen kurzfristig gleich zwei Verteidiger krankheits- und verletzungsbedingt aus und zudem waren auch Spielertrainer Daniel Jun und Miroslav Jenka gesundheitlich angeschlagen. Nicht gerade die besten Vorzeichen, um in ein Spiel gegen einen starken, ausgeruhten und nahezu in Bestbesetzung angetretenen Gegner zu gehen.

 

Die Wölfe kamen dann auch schwer in die Begegnung. Erfurt spielte aggressiv nach vorn und ging bereits in der 3. Minute durch Robert Schmidt mit 1:0 in Führung. Als dann auch noch Tim Donnelly in Überzahl auf 2:0 (9.) für die Gäste erhöhte, wich der Optimismus im Wolfsbau auf einen weiteren Heimsieg. Doch die Wölfe gaben sich noch lange nicht auf und verkürzten fünf Minuten später durch Matthias Krehl auf 2:1. Die Nummer 23 der Wölfe lief nach diesem Treffer zu Hochform auf. Nur drei Minuten nach seinem ersten Streich erzielte Matthias...

 

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