Stuttgart. Mit einem 7 – 4 Sieg gegen den EHC Freiburg 1B sicherten sich die Stuttgart Rebels vorzeitig die Meisterschaft der Regionalliga Südwest.
Im ersten Drittel zeigten die Rebels, dass Sie die Meisterschaft an diesem Abend perfekt machen wollten. Bereits nach vier Minuten brachte Topscorer Jozef Jambor die Rebels in Führung. In Unterzahl gelang Tim Becker nach schönem Zuspiel von Ron Horwath das 2 – 0, Alexander Schmidt legte nach und somit gingen die Rebels mit einer 3 – 0 Führung in die Kabine.
Im zweiten Drittel brachte Ron Horwath die Rebels mit 4 – 0 in Führung und die Fans richteten sich schon auf die Meisterfeier ein. Doch die Breisgauer kamen unterstützt durch diverse Strafzeiten für die Rebels zurück. Zwei Überzahltore waren die Ausbeute der Freiburger, die dadurch auf 4 – 2 verkürzen konnten.
Im dritten Drittel mussten die Rebels dann noch mal durch ein Wellental der Gefühle. Zuerst erzielte Artur Votler das 5 – 2.für die Rebels. Nur 31 Sekunden später konnten die Freiburger jedoch verkürzen. Die Rebels zeigten sich angeschlagen und mussten zwei Minuten später sogar den 5 – 4 Anschlusstreffer hinnehmen. Danach gab es einen offenen Schlagabtausch, beide Mannschaften kämpften um jeden Zentimeter auf dem Eis. Doch angetrieben von Ihren wieder frenetischen Fans konnten die Rebels die Schlussphase für sich entscheiden. Artur Votler und Miguel Tilgner schossen die viel umjubelten Tore zum 7 – 4 Sieg. Die Schlusssekunden wurden von den Fans abgezählt und jubelt Spieler lagen sich nach dem Schlusspfiff in den Armen.
Nach Spielende forderten die Rebels Fans stimmgewaltig Trainer und Mannschaft wieder aufs Eis. Diese ließen sich nicht lange Bitten und feierten mit Ihren inzwischen entfesselten Fans ausgelassen die Meisterschaft. Coach Pavol Jancovic wurde von den Spielern in die Luft geworfen und auch der Rebels „Neuzugang“ im Rosa Trikot wurde angemessen gefeiert.
Stuttgarter EC – EHC Freiburg 1B 7 – 4 (3-0) (1-2) (3-2)
Zuschauer: 247
Strafzeiten:
Stuttgart Rebels: 14
EHC Freiburg 1B: 4
Tore:
1 – 0 Jambor (Votler)
2 – 0 Becker (Horwath)
3 – 0 Schmidt
4 – 0 Horwath (Vetsch) (Becker)
4 – 1 Frank (Falb) (Issler)
4 – 2 Linsenmaier (Frank) (Böcherer)
5 – 2 Votler (Kompanek) (Tilgner)
5 – 3 Illiev (Linsenmaier)
5 – 4 Diebold (Frank)
6 – 4 Votler (Jambor) (Witthöft)
7 – 4 Tilgner (Schmidt)

