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Sonntag, 21. Februar 2010

Stuttgart. Mit einem 7 – 4 Sieg gegen den EHC Freiburg 1B sicherten sich die Stuttgart Rebels vorzeitig die Meisterschaft der Regionalliga Südwest.

Im ersten Drittel zeigten die Rebels, dass Sie die Meisterschaft an diesem Abend perfekt machen wollten. Bereits nach vier Minuten brachte Topscorer Jozef Jambor die Rebels in Führung. In Unterzahl gelang Tim Becker nach schönem Zuspiel von Ron Horwath das 2 – 0, Alexander Schmidt legte nach und somit gingen die Rebels mit einer 3 – 0 Führung in die Kabine.

Im zweiten Drittel brachte Ron Horwath die Rebels mit 4 – 0 in Führung und die Fans richteten sich schon auf die Meisterfeier ein. Doch die Breisgauer kamen unterstützt durch diverse Strafzeiten für die Rebels zurück. Zwei Überzahltore waren die Ausbeute der Freiburger, die dadurch auf 4 – 2 verkürzen konnten.

Im dritten Drittel mussten die Rebels dann noch mal durch ein Wellental der Gefühle. Zuerst erzielte Artur Votler das 5 – 2.für die Rebels. Nur 31 Sekunden später konnten die Freiburger jedoch verkürzen. Die Rebels zeigten sich angeschlagen und mussten zwei Minuten später sogar den 5 – 4 Anschlusstreffer hinnehmen. Danach gab es einen offenen Schlagabtausch, beide Mannschaften kämpften um jeden Zentimeter auf dem Eis. Doch angetrieben von Ihren wieder frenetischen Fans konnten die Rebels die Schlussphase für sich entscheiden. Artur Votler und Miguel Tilgner schossen die viel umjubelten Tore zum 7 – 4 Sieg. Die Schlusssekunden wurden von den Fans abgezählt und jubelt Spieler lagen sich nach dem Schlusspfiff in den Armen.

Nach Spielende forderten die Rebels Fans stimmgewaltig Trainer und Mannschaft wieder aufs Eis. Diese ließen sich nicht lange Bitten und feierten mit Ihren inzwischen entfesselten Fans ausgelassen die Meisterschaft. Coach Pavol Jancovic wurde von den Spielern in die Luft geworfen und auch der Rebels „Neuzugang“ im Rosa Trikot wurde angemessen gefeiert.

Stuttgarter EC – EHC Freiburg 1B        7 – 4 (3-0) (1-2) (3-2)
Zuschauer:                    247
Strafzeiten:
Stuttgart Rebels:                14
EHC Freiburg 1B:                    4
Tore:
1 – 0    Jambor     (Votler)
2 – 0     Becker     (Horwath)
3 – 0     Schmidt
4 – 0     Horwath     (Vetsch)     (Becker)
4 – 1    Frank         (Falb)         (Issler)
4 – 2    Linsenmaier     (Frank)     (Böcherer)
5 – 2    Votler         (Kompanek)     (Tilgner)
5 – 3    Illiev         (Linsenmaier)
5 – 4    Diebold     (Frank)
6 – 4    Votler         (Jambor)     (Witthöft)
7 – 4    Tilgner     (Schmidt)   

 

 
Montag, 8. Februar 2010

Zweibrücken. Der EHC Zweibrücken hat sein Heimspiel gegen den haushohen Favoriten Stuttgart Rebels vor 314 Zuschauern erst im Penaltyschiessen mit 5:6 verloren. Von Beginn an merkte man den Hornets an, dass sie hier nicht so sang-und klanglos wie im Hinspiel in Stuttgart untergehen wollten. Goalie Steven Teucke stand wieder im Hornetsgehäuse und auch Bernd Hartfelder, Radovan Pastorek und auch Benjamin Anken waren wieder mit von der Partie. Gleich zu Beginn handelten sich die Gäste einige Strafzeiten ein, sodass die Hornets in Überzahl die Chancen hatten in Führung zu gehen. Doch nach einem haarsträubenden Fehler an der gegnerischen blauen Linie fuhren die Stuttgarter einen Konter mit zwei Mann weniger auf dem Eis und erzielte prompt die Führung. Die Hornets liessen sich aber davon nicht beeindrucken. Kurz darauf erzielten Tassilo Luft in Überzahl den Ausgleich. Und weiter ging es in Richtung Gästetor, weil sich die Schwaben weiterhin Strafzeiten einhandelten. Das konnten die Hornets erneut in Überzahl nutzen als Stephen Brüstle vor dem Tor den Puck über die Linie stochern konnte. Und nur zwei Minuten später erhöhten die Hornets nach einer Bilderbuchkombination über Bernd Hartfelder und Tassilo Luft durch Tomas Vodicka gar auf 3:1. Spätestens jetzt waren die schwachen Vorstellungen bei den beiden voran gegangenen Heimspielen bei den Fans vergessen. Im zweiten Drittel kamen die Schwaben stärker auf und egalisierten innerhalb von nur drei Minuten die Partie. Aber die Hornets schlugen erneut zurück und erzielten in Unterzahl durch Lukas Srnka die erneute Führung. Das Spiel wogte nun hin und her. Beide Teams hatten genügend Chancen zur Ergebnisverbesserung. Kurz vor der Pause wurde Lukas Srnka von Radovan Pastorek auf die Reise geschickt. Er lief alleine auf den Gästegoalie zu und mit einem hammerharten Schlagschuss aus kurzer Distanz erzielte er die 5:3 Führung. Sollten die Hornets hier ein faustdicke Überraschung landen. Doch durch Undiszipliniert-heiten im letzten Drittel mussten die Hornets fast ausschliesslich in Unterzahl agieren. Zu allem Überfluss verlor Lukas Srnka nach einem unglücklichen Zweikampf mit einem Stuttgarter Spieler zwei Zähne und musste damit das Spiel beenden. Da sich auch noch Radovan Pastorek eine zehnminütige Strafe einhandelte und Tomas Vodicka nach dem ersten Drittel erst gar nicht mehr aufs Eis zurück kehrte war die Offensive der Hornets nahezu abgemeldet. Stuttgart belagerte nun das Hornetsgehäuse und konnte mit zwei Mann mehr das 5:4 erzielen. Fünf Minuten vor Schluss war es dann soweit. Die Gäste konnten ausgleichen als sie erneut zwei Mann mehr auf dem Eis hatten. So blieb es dann bis zum Schluss, sodass die Hornetsfans schon mal einen Punkt bejubeln konnten. Im Penaltyschiessen scheiterten Tassilo Luft, Bernd Hartfelder und Tomas Vodicka am Stuttgarter Goalie. Und auch Steven Teucke behielt bei den beiden ersten Stutgarter Schützen die Oberhand. Erst der letzte Schütze der Gäste überwand den Zweibrücker Goalie und sicherte den Gästen somit den Sieg.
Tore:
0:1     3:16   Jambor ( ) Unterzahl
1:1     4:04   Luft ( Srnka ) Powerplay
2:1   12:36   Brüstle ( Hähn ) Powerplay
3:1   14:30   Vodicka ( Luft / Hartfelder )
3:2   23:29   Beck ( Horwarth / Pratnemer )
3:3   26:00   Schmidt ( Witthoeft )
4:3   27:19   Srnka ( Pastorek / Luft ) Unterzahl
5:3   37:37   Srnka ( Pastorek / Luft )
5:4   46:04   Becker ( Beck ) Powerplay
5:5   54:47   Beck ( Votler ) Powerplay
5:6   60:00   Witthoeft ( Penaltyschiessen )

 
Montag, 1. Februar 2010

Stuttgart. Mit 6 – 2 besiegten die Stuttgart Rebels den ESC Bad Liebenzell. Die Liebenzeller, die nur

mit 11 tapferen Indianern angereist waren konnten diesmal Ihrem Ruf als Favoritenschreck nicht nachkommen. Die Rebels dagegen, die auf Votler, A. Schmitt, D. Schmitt und Zinkora verzichten mussten konnten einen ungefährdeten Sieg einfahren.

 

Im ersten Drittel zeigten die Rebels bereits in den ersten zehn Minuten wer auf der Waldau zu Hause ist. Tim Becker brachte die Rebels in Führung, zwei Überzahltore durch Jozef Jambor und Sebastian Meindl brachten die Rebels mit 3 – 0 in Führung. Die Liebenzeller kamen in der zweiten Drittelhälfte etwas besser ins Spiel und Topscorer Cedrick Duhamel konnte auf 3 – 1 verkürzen. Ron Horwath handelte sich kurz vor Drittelende noch eine 10 Minuten Strafe ein und wird damit im nächsten Spiel gegen Zweibrücken nicht zur Verfügung stehen.

 

Im zweiten Drittel waren die Rebels weiter überlegen, der wieder im Sturm spielende Verteidiger Simon Eisele erhöhte auf 4 – 1 und kurz darauf erzielte der gut aufgelegte Jozef

Jambor (2 Tore/2 Vorlagen) mit seinem zweiten Treffer das 5 – 1. Die tapfer kämpfenden Liebenzeller kamen in Überzahl noch zum 5 – 2 Anschlusstreffer.

 

Im dritten Drittel hatten die Liebenzeller zu Beginn bei 5 – 3 Überzahl die Möglichkeit zu

verkürzen, doch die Rebels zeigten couragiertes Abwehrverhalten und ließen keinen weiteren Treffer der Liebenzeller zu. Danach bestimmten die Rebels wieder das Spiel, scheiterten aber wiederholt am besten Liebenzeller, Goalie Christian Sees. So dauerte es bis 31 Sekunden vor Schluss, als Sven Furgol mit einem fulminanten Schlagschuss den Schlusspunkt setzte.

 

Trainer Pavel Jancovic war vor allem mit dem Unterzahlspiel seiner Mannschaft zufrieden, räumte aber ein, dass nach der frühen 3 – 0 Führung die Motivation gegen die dezimierten Liebenzeller schwierig war.

 

Stuttgart Rebels – ESC Bad Liebenzell        6 – 2 (3-1) (2-1) (1-0)

Zuschauer:                                                    214

Strafzeiten:                

Stuttgart Rebels:                                           14 + 10

ESC Bad Liebenzell:                                     18 + 10

Tore:

1 – 0 Becker   (Horwath)

2 – 0 Jambor (Tilgner)          (Furgol)

3 – 0 Meindl    (Pratnemer)    (Becker)

3 – 1 Duhamel

4 – 1 Eisele     (Schmerda)    (Jambor)

5 – 1 Jambor (Tilgner)

5 – 2 Patschull (Kern)

6 – 2 Furgol    (Jambor)         (Lang)            

 

Heilbronn. Es war eines dieser Spiele, die man als Spieler oder als Verantwortlicher eines Vereines niemals erleben möchte. Und doch mussten die Eisbären Heilbronn am Samstag beim Schwenninger ERC 1b zwei Drittel lang Dinge über sich ergehen lassen, die eines Eishockeyspiels nicht würdig waren. Nach dem zweiten Drittel schließlich ließen die Eisbären beim Stand von 9:1 für Schwenningen die Partie abbrechen, da sie nur noch auf drei einsatzfähige Feldspieler zurückgreifen und offiziell keine spielfähige Mannschaft mehr stellen konnten.

Die Begegnung begann mit einem unterirdisch schlechten ersten Drittel der Eisbären, die nur mit elf Feldspielern und zwei Torhütern angereist waren. 1:6 lagen die Mannen von Trainer Kai Sellers nach 20 Minuten zurück. Vier der sechs Tore für die Gastgeber fielen bei numerischer Überlegenheit des Gegners. Den Eisbären-Treffer erzielte Oliver Hackert in der 12. Spielminute.
Ab der 24. Minute wurde das Sportliche zur Nebensache, als Eisbären-Verteidiger Tim Riedel von einem gegnerischen Spieler so brutal umgefahren, dass er bewusstlos liegen blieb und mit einer Gehirnerschütterung ins Schwenninger Krankenhaus gebracht werden musste. In der Folge schalteten die Gastgeber durch überharten Einsatz fünf weitere Spieler mit Verletzungen aus. Doch statt gegen die Schwenninger Attacken hart durchzugreifen, sprachen die Schiedsrichter reihenweise Disziplinarstrafen gegen Heilbronn aus. Selbst der sonst so besonnene Trainer Kai Sellers wurde kurz vor Ende des zweiten Drittels mit einer Spieldauerstrafe von der Bank verwiesen. Die Strafzeitenbilanz zu diesem Zeitpunkt: Schwenningen 33 Minuten, Heilbronn 120 Minuten!
"Hier ging es nicht mehr ums Eishockey, hier ging es um die Gesundheit meiner Spieler", so Kai Sellers nach dem Spielabbruch. "Es ist die Aufgabe der Schiedsrichter, diese zu schützen, und das war heute absolut nicht der Fall. Ich stehe machtlos da draussen auf der Bank und muss mit ansehen, wie ein Spieler nach dem anderen verletzt wird. Dass ich dann auch noch eine Spieldauerstrafe bekomme, wenn ich Angst um meine Spieler habe, ist noch der Gipfel. Das sind keine Profis, die vom Eishockey leben, sondern Amateure, die arbeiten gehen müssen!"

 

Zweibrücken. Der EHC Zweibrücken hat beim EV Ravensburg 1b verdient mit 2:1 nach Penaltyschiessen gewonnen. Anders als vor fünf Wochen gab Trainer Radovan Pastorek eine etwas defensivere Taktik heraus. Ravensburg hatte damit sichtlich Probleme, den Abwehrriegel der Hornets zu durchbrechen. Sie hatten eigentlich nur Chancen wenn sie in Überzahl agieren konnten. Eine solche Situation konnten sie durch Bernhard Leiprecht nutzen, der von der blauen Linie abzog und Steven Teucke im Hornetsgehäuse keine Chance liess. Die Hornets hatten ihrerseits ebenfalls gute Möglichkeiten die aber ungenutz blieben, die größte vergab Benjamin Anken als er vor dem leeren Tor den Puck nicht unter Kontrolle bekam und vergab. Gleich das erste Powerplay für die Hornets brachte den Ausgleich als Lukas Srnka auf Zuspiel von Georg Hähn und Tassilo Luft vor das Ravensburger Tor zog, gekonnt den Goalie ausspielte und überlegt vollenden konnte. Mit dem Zwischenstand von 1:1 wurden zum ersten Mal die Seiten gewechselt. Das zweite Drittel zeigte überlegene Hornets die den Ravensburgern kaum noch Chancen gestatteten. Vor allem Tassilo Luft und Lukas Srnka hatten etliche Möglichkeiten zur Führung. Tassilo Luft hatte überdies Pech mit einem Lattentreffer. Aber alle Chancen wurden von Ravensburgs bestem Spieler, Goalie Matthias Nemec zunichte gemacht. Sogar einen Alleingang von Sven Zimmermann konnte er abwehren. So stand es nach gespielten 40 Minuten weiter 1:1.
Im letzten Drittel kamen die Gastgeber wieder etwas stärker auf. Die Hornets gaben ihre defensive Haltung aber nicht auf und lauerten weiter auf Konter, die aber in diesem Drittel nicht mehr so häufig zustande kamen. Der Kräfteverschleiss machte sich nun etwas bemerkbar, sodass Ravensburg zu einigen Möglichkeiten kam, die aber alle vom besten Zweibrücker, Steven Teucke entschärft wurden. Kurz vor Ende der Partie geriet der mögliche Erfolg aber noch einmal in Gefahr als die Hornets zwei Minuten vor Schluss noch einmal eine Zeitstrafe aufgebrummt bekamen, aber mit Glück und Geschick brachten sie das Unentschieden über die Zeit. Die Entscheidung sollte also im Penaltyschiessen fallen. Die Hornets mussten vorlegen. Lukas Srnka war der erste Schütze. Er lief an und verwandelte eiskalt zur Führung. Danach vergaben die nächsten drei Schützen. Tassilo Luft trat an um den letzten Zweibrücker Penalty zu schiessen. Er hatte den Torhüter schon ausgespielt, brachte die Scheibe aber nicht im Tor unter. Nun lag es an Steven Teucke den letzten Penalty der Gast-geber zu parieren und den Erfolg sicher zu stellen. Und er sollte der gefeierte Spieler an diesem Abend werden, als er den letzten Penalty der Ravensburger hielt und seiner Mannschaft damit den Zusatzpunkt sicherte.

Tore:

1:0   10:35   Leiprecht ( ) Powerplay
1:1   18:08   Srnka ( Hähn / Luft ) Powerplay
1:2   60:00   Srnka ( Penaltyschiessen )

 

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