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Meldungen
Dienstag, 9. März 2010
Falcons erkämpfen sich verdient den Klassenerhalt nach einem 6:5 (1:1/1:3/3:1) Erfolg nach Penaltyschiessen gegen den EHC Waldkraiburg.
 
Freitag, 5. März 2010

Memmingen. (ba) Nach dem Karriereende von Helge Pyka, ist nun bereits die nächste personelle Entscheidung für die kommende Saison gefallen.
Nachwuchstalent Oliver Seitz wird beim ECDC Memmingen erstmals eine sog. ?FSJ-Stelle? belegen. Er wird ab der kommenden Saison im Rahmen seines ?Freiwilligen Sozialen Jahres? die Nachwuchsarbeit der Indians als Trainer unterstützen. Zudem soll er Kontakt zu den örtlichen Kindergärten und Schulen suchen, um noch mehr Kinder für den Eishockeysport zu gewinnen. Verwaltungsaufgaben wahrnehmen, Trainingscamps durchführen und weitere Organisationstätigkeiten sind seine weitere Aufgaben. Daneben wird Oliver Seitz natürlich bei der Junioren- und auch die Seniorenmannschaft aktiv spielen. Er war in der Saison 09/10 lange verletzt, zuletzt bekam er immer wieder Einsätze in der Seniorenmannschaft.

 
Montag, 1. März 2010

Bayreuth. Munteres Scheibenschießen in einem unterhaltsamen Spiel – Für beide Teams ging es sprichwörtlich um die goldene Ananas. Aber beide Lager wollten ihren Fans zum Saisonabschluss noch einmal einen  Höhepunkt im „kleinen Frankenderby“ bieten.

Die Tigers mussten dabei auf Sergej Hausauer und auch auf Spielertrainer Noob verzichten. Letzterer hatte sich im Derby gegen Selb eine fragwürdige Spieldauerdisziplinarstrafe eingehandelt. Das erste Drittel begann mit dem obligatorischen Abtasten. In den ersten Minuten tröpfelte die Partie vor sich hin ohne nennenswerte Aktionen zu verzeichnen.
Ab der 4. Minute kam dann Fahrt auf. Die erste erwähnenswerte Möglichkeit nutzten die Hausherren zur Führung.  Der starke Bädermann konnte einen Abpraller nicht festhalten und Eckmair nutzte die Gunst der Situation. Es ging nun rauf und runter.  Und die Tigers hatten in der 8. Minute auch die passende Antwort parat. Bartosch umkurvte das gegnerische Gehäuse, passte auf den lauernden Martindale und der kanadier ließ einmal mehr seine Vollstreckerqualitäten aufblitzen. Weiter ging das muntere Scheibenschießen und Chancen häuften sich hüben wie drüben. Doch erneut war es Schweinfurt, die mit Eckmair in der 12. Minute das Glück auf ihrer Seite hatten.  Die Tigers ihrerseits hatten aber bereits  5 Minuten später erneut die passende Antwort. Ein schneller Vorstoß über Stoyan auf Martindale und das Remis war wieder hergestellt. Das Spiel nahm zusehend Fahrt auf. Die Dogs wollten ihrem Anhang endlich einen Heimsieg schenken und drückten auf den Führungstreffer. Dieser kam dann auch. In der 23. Minute verwandelte Reiser ein Zuspiel vom jungen Amrhein, der eine klasse Partie ablieferte.  Doch noch in den Freudentaumel der 376 Zuschauer hinein egalisierte nur eine Minute später Geigenmüller zum 3:3.

Die Tigers kamen immer besser ins Spiel, doch wurden auch beste Chancen etwas zu leichtfertig vergeben. Schweinfurts Juhasz liess sich in der 35. Minute nicht zwei Mal bitten und verwertete ein cleveres Zuspiel von Geuder zur erneuten Führung der Hausherren. Doch wie schon häufig in dieser Saison zeigten sich die Tigers unbeindruckt und schlugen prompt zurück. Nur 3 Minuten später war es erneut Geigenmüller, der zum Ausgleich traf. Kurios war dieser Treffer schon. Schwinfurts Keeper Swolensky wollte die Scheibe aus dem Drittel lupfen. Geigenmüller pflückte den mißglückten Versuch aus der Luft herunter und verwandelte eiskalt.

Diesmal waren es die Tigers, die scheinbar noch in Freudentaumel  feierten als nur eine Minute später Heilmann zeigte, warum er einer der besten Spieler der Bayernliga ist. Ein Ploss-Zuspiel  nutzte er zur Schweinfurter Führung.

Kämpfen war angesagt, wollte man aus sicht der Tigers doch noch erfogreich die Heimfahrt antreten. Die Bemühungen schienen zunächst nicht schlecht, doch in der 46. Minute nutzte erneut Heilmann eine Unachtsamkeit in der Tigers-Hintermannschaft und brachte sein Team mit 6:4 in Front.

Die Mighty Dogs fühlten sich scheinbar nun etwas zu sicher, waren ihrerseits unachtsam und bereits 2 Minuten später verwandelte Stoyan ein Behmer Zuspiel zum nicht unverdienten Anschlusstreffer. Die Hausherren wirkten nun etwas verunsichert. Und keine 2 Minuten später traf Bartosch mit einem Hammer ins rechte obere Dreieck zum umjubelten Ausgleich. Weiter ging es nun rauf und runter. Keiner wollter als Verlierer vom Eis. Schweinfurt sortierte sich neu und Youngster Amrhein, der eine starke Partie bot, brachte tatsächlich die dogs erneut mit 7:6 in Front.

Nun überschlugen sich die Ereignisse. In der 58. Minute dann eine ganz kuriose Aktion des sonst so scheibensicheren und starken Heilmann. Hatte er soviel gefallen an dieser Partie, dass er unbedingt ins Penaltyschiessen wollte? Es wird ein Mysterium bleiben warum er seinen eigenen Keeper verlud und ins eigene Tor einnetzte.

Davon sichtlich verunsichert, öleisteten sich die dogs einen weiteren kapitalen fehler. Zeilman schnappte sich die Scheibe, brach durch und wurde bei seinem Alleingang vor dem Schweinfurter Gehäuse unsanft von hinten gefoult. Die logische Konsequenz. Penalty für Bayreuth und das nur wenige Sekunden vor der Schlußsirene. Ein Mann für diese Aufgabe ist der über die ganze Saison stark spielende Geigenmüller. Er ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und traf zum nicht unverdienten 7:8 Sieg. Damit geht eine starke Saison des Aufsteigers aus Bayreuth zu Ende und die Fans der Wagnerstädter blicken stolz und zufrieden auf eine Mannschaft, die ohne große „Stars“ sich bei der großen Konkurrenz bravorös behauptet hat und sogar die Zwischenrunde um den Aufstieg erreichte.

 

ERV Schweinfurt:
Swolensky, Jung, Kleider, Koch, Reiser, Ploss, Knaup, Görlitz, Turnwald, Nikitins, Heilmann, Funk, Geuder, Juhasz, Eckmair (4+10), Amrhein(2), Trolda(2)

EHC Bayreuth:
Sievers, Bädermann, Zimmermann, Meixner, Maier, Rothemund, Martindale, Müller(2), Geigenmüller, Brahmer(2), Bartosch, Seibel(2), Schmidt, Stoyan, Steffens, Zeilmann, Behmer

Strafen:
Schweinfurt: 8+10
Bayreuth: 6

Zuschauer: 376

Torfolge:
1:0 (04.) Eckmair, Juhasz, Reiser
1:1 (08.) Martindale, Bartosch
2:1 (12.) Eckmair, Juhasz, Heilmann
2:2 (17.) Martindale, Stoyan, Meixner
3:2 (23.) Reiser, Amrhein
3:3 (24.) Geigenmüller, Schmidt, Zeilmann
4:3 (35.) Juhasz, Geuder, Reiser
4:4 (38.) Geigenmüller
5:4 (39.) Heilmann, Ploss, Knaup
6:4 (46.) Heilmann, Juhasz
6:5 (48.) Stoyan, Behmer, Brahmer
6:6 (50.) Bartosch, Seibel, Maier
7:6 (55.) Amrhein, Reiser
7:7 (58.) Müller, Brahmer
7:8 (60.) Geigenmüller

 

Memmingen. (fb) Die Indians haben`s gepackt und der vorzeitige Klassenerhalt ist in der Tasche. Die Vorzeichen zu dieser Partie waren klar, es müssen mindestens zwei Punkte her. Drei Punkte sind es geworden, durch ein glattes 4:0 im Derby gegen den ESV Buchloe.
Diese entscheidende Partie hätte nicht besser beginnen können, denn nach bereits 42 Sekunden wurde Florian Warkus im Tor der Freibeuter aus Buchloe zum ersten mal von Martin Löhle überwunden. Die Gäste waren durch diesen Treffer keineswegs geschockt und marschierten genau so wie die Gastgeber nach vorne. Es entwickelte sich ein zügiges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Glück hatten die Indians in der 5. 
Minute als ein Schuss von Martin Kohlund am Gestänge des von Dominik Wagner gehüteten Tores landete. Alle weiteren Chancen im ersten Drittel wurden von den beiden gut aufgelegten Torhütern vereitelt. 
Damit endete der erste Abschnitt mit einer knappen 1:0 Führung.

Der zweite Durchgang ging so weiter wie der erste geendet hatte. 
Buchloe hatte in der 23. Minute die größte Chance den Ausgleich zu erzielen, doch Dominik Wagner rettete mit einem Big-Save. Besser machte es Martin Löhle der im Gegenzug das 2:0 erzielte. Das Tempo blieb weiterhin  hoch und die Gäste steckten nicht auf, scheiterten aber immer wieder am Memminger Schlussmann. Zur Halbzeit dann der wohl schönste Treffer an diesem Abend. Das Memminger Urgestein Helge Pyka, der vor der Partie im Internet bekannt gab, dass er seine aktive Karriere nach dieser Saison beendet, schraubte das Ergebnis auf 3:0 nach oben. Nun waren die Gäste ?geknackt? und die Indians hatten nun die Oberhand im Mitteldrittel was erneut Martin Löhle zu nutzen wusste und bei doppelter Überzahl der Indians mit seinem dritten Treffer zum 4:0 die Vorentscheidung brachte.

Im letzten Drittel sollte bei den Hausherren  also nichts mehr anbrennen und man hatte die Partie die letzten 20 Minuten fest im Griff. Buchloe war trotz des vier Tore Rückstands weiterhin bemüht, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen doch deren Sturmabteilung hatte mit Dominik Wagner im Tor des ECDC seinen Meister gefunden und dieser beschenkte sich durch eine hervorragende Leistung an diesem Abend mit seinem dritten Shot-Out in dieser Saison. Somit endete das letzte Drittel torlos mit 0:0 und die Indians erzielen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung über 60 Minuten den verdienten Klassenerhalt in einer Saison mit  vielen Höhen und Tiefen.


ECDC Memmingen : ESV Buchloe 4:0 (1:0/3:0/0:0)
Tore:
1:0 (00:42) Löhle (Dolezal, Tenschert); 2:0 (23:06) Löhle (Dolezal, Jorde); 3:0 (30:13) Pyka (Börner); 4:0 (36:59) Löhle (Jorde, Nagle; 5-3)

Strafminuten: ECDC ? 10 / ESV - 16

Zuschauer: 1035

 
Samstag, 20. Februar 2010

Sonthofen. (th/fs) Der ERC Sonthofen hat auch das dritte Spiel in der Aufstiegsrunde verloren. Beim TSV Erding mussten sich die Oberallgäuer mit 1:6 geschlagen geben. Ausschlaggebend waren sicherlich der stark ersatzgeschwächte Kader und zahlreiche Strafminuten. Nach den ersten zwei bis drei Minuten hatten die mitgereisten Allgäuer Fans noch ein gutes Gefühl gehabt. Das Spiel hatte sich zu Beginn hauptsächlich im Erdinger Drittel abgespielt. Die Sonthofer waren einem Tor weitaus näher als die Gastgeber. Doch es sollte anders kommen...

Durch Magen-Darm- Grippe und Co konnte Trainer Heinz Feilmeier am Freitagabend bei weitem nicht aus dem Vollen schöpfen. So fehlten neben dem Langzeitverletzten Marc Sill und dem gesperrten Tomas Gulda krankheitsbedingt auch Manuel Wintergerst, Christian Tarrach, Zdenek Cech, Christian Sauer und Markus `Balu` Greiter. Hinzu kamen Strafzeiten, die dem Sonthofer Team jegliche Bewegungsmöglichkeit nehmen sollten und so kam es nach acht Minuten zu was es kommen musste: in 5:3 Überzahl erzielte Erding den 1:0 Führungstreffer - nur zwei Minuten später bleibt Thomas Köcheler nur noch die Möglichkeit einen Erdinger durch ein Foul zu stoppen, Penalty für die Gladiators und Christian Poetzel verwandelt diesen im direkten Duell gegen ERC-Goalie Thomas Zellhuber zum 2:0. In der 18.Minute kann Markus Poetzel die Scheibe ergattern und läuft erneut allein auf Thomas Zellhuber zu und versenkt die Scheibe schließlich zum 3:0 im Netz der Sonthofer. Kurz vor Ende des ersten Drittels erhöht der Erdinger Krzizok zum 4:0.

Im zweiten Drittel war es wieder Krzizok, der Erding in der 30.Minute den 5:0- Treffer bescherte. Nach schönem Zusammenspiel von Merath und Varianov kann Fabian Sing zwei Minuten später immerhin den Ehrentreffer für Sonthofen erzielen, ansonsten schien das Tor von Viona Harrer auf Erdinger Seite wie vernagelt. Zwar ließ Harrer zahlreiche Scheiben abprallen, es fehlte aber der Abstauber auf Seiten der Oberallgäuer.

Im letzten Drittel machte Möhle in der 45.Minute den 6:1- Endstand aus Erdinger Sicht perfekt. Besonders bitter: zu den zahlreichen Verletzten gesellte sich noch eine Spielstrafe gegen Patrick Bernier hinzu. Er muss nach zwei Disziplinarstrafen am morgigen Sonntag pausieren. Hinzu kommt, das Verteidiger Thomas Köcheler nach einem Bandencheck verletzt aufgeben musste - die Schiedsrichter gaben dennoch nur eine 2- Minuten- Strafe. Dafür kassierte Michael Grimm für einen angeblich versuchten Stockstich 2+2+10 Strafminuten.

Der ERC Sonthofen will es dem TSV Erding im morgigen Heimspiel aber dennoch alles andere als leicht machen. Ob sich am Krankenstand noch etwas ändert, ist unklar. Auf Platz vier will der ERC die Gruppe B de Zwischenrunde aber eigentlich nicht beenden.

 

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