Sie befinden sich hier:  Startseite / News
Meldungen
Mittwoch, 10. März 2010

Salzburg. Halbfinale zwischen dem EC Red Bull Salzburg und KHL Medvescak Zagreb – und dennoch schienen irgendwie alle noch ganz im Bann der erst vor zwei Tagen zu Ende gegangenen Viertelfinalserie zu stehen. Beide Teams starteten recht verhalten ins erste Halbfinalspiel der Erste Bank Eishockey Liga. Die Red Bulls, heute ohne den gesperrten Matthias Trattnig, den Verletzten Kelsey Wilson und Willi Lanz sowie Jeremy Rebek, der an einer Bauchmuskelzerrung laboriert, nahmen zwar gleich zu Beginn das gegnerische Tor unter Beschuss, danach aber pegelte sich das Spiel ohne allzu viele Chancen auf beiden Seiten ein. Die größte Möglichkeit hatte Manuel Latusa in der 13. Minute auf dem Schläger, als er die Scheibe optimal zugespielt bekam, dann aber an Gasper Kroselj nicht vorbeikam.

Im zweiten Abschnitt übernahmen die Salzburger mehr und mehr die Initiative, und das wurde in der 23. Minute mit dem ersten Treffer belohnt. Ryan Duncan netzte für die Red Bulls ein und hält nun bei 28 Saisontoren. Danach folgten zwei Salzburger Überzahlspiele, in denen nur der sehr starke kroatische Goalie sein Team im Spiel hielt. Die Red Bulls blieben am Drücker, kontrollierten jetzt zumeist das Geschehen, und nach einem nach Viedeobeweis nicht gegebenen Tor traf Doug Lynch von der blauen Linie doch noch zum verdienten 2:0-Pausenstand. Die Kroaten kamen nur selten vors Salzburger Tor, deuteten dabei aber ein ums andere Mal ihre Gefährlichkeit an, Goalie Reinhard Divis war aber auf der Hut.

Auch im Schlussdrittel beherrschten die Red Bulls weitestgehend die Szenerie auf dem Eis. Sie erarbeiteten sich noch einige gute Chancen und beschäftigten die Gästeabwehr, ohne jedoch noch einmal zu treffen. Die Angriffe der Kroaten hingegen waren nur mehr sporadischer Natur, so dass Reinhard Divis, der am Ende sein drittes Saison- Shutout feierte, nicht mehr all zu oft gefordert war. Die Red Bulls fuhren schließlich einen ungefährdeten 2:0-Heimsieg ein und führen in der Halbfinalserie mit 1:0 nach Siegen. Stürmer Manuel Latusa bremste aber vor allzu viel Euphorie: „Wichtig ist, dass wir die Serie mit einem Sieg begonnen haben. Insgesamt haben wir aber doch etwas verhalten gespielt, und ich denke, auch die Kroaten haben noch nicht alles ausgepackt. In Zagreb werden wir sicher eine andere kroatische Mannschaft sehen.“

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA | 1. Halbfinalspiel
EC Red Bull Salzburg – KHL Medvescak Zagreb 2:0 (0:0, 2:0, 0:0)
Tore: Duncan (23.), Lynch (34.)

 

Wien. Die Vienna Capitals sind erfolgreich ins Play-of-Halbfinale gegen die Black Wings Linz gestartet. Mit einem fulminanten 4:0 (0:0, 1:0, 3:0) stellten die Capitals in der Best-of-Seven-Serie auf 1:0. Für die Entscheidung sorgten die Capitals im dritten Drittel mit drei Toren innerhalb von nur 132 Sekunden. Das zweite Spiel steigt bereits am Donnerstag in Linz.

 

 

 

 

 

 

 

Im ersten Drittel sahen die Zuschauer in der ausverkauften Albert-Schultz-Halle ein von Taktik geprägtes Spiel. Beide Mannschaften spielten sehr diszipliniert und riskierten nicht allzu viel. Mehr Spielanteile hatten die Vienna Capitals, die auch zu den etwas größeren Chancen kamen. In der 15. Minute fand die Scheibe nach einem schönen Solo von Rafael Rotter keinen Abnehmer. Rotter war es auch, der in der letzten Minute des ersten Drittels aus kurzer Distanz kein Glück im Abschluss hatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit noch mehr Leidenschaft und viel Kampf um jeden Millimeter ging es im zweiten Drittel los. Zunächst konnte sich Frederic Cassivi gegen Iberer auszeichnen, danach vergaben Francis Lemieux und David Rodman Top-Chancen für die Capitals. Die Wiener übernahmen nun klar die Initiative und Dan Bjornlie sorgte für die erlösende und verdiente Führung: Mit einem Haken schuf er sich Platz, zog ab und traf zum 1:0 (34.). Danach spielten die Capitals sicherer, hielten gut die Scheibe und hätten durch Lemieux die Führung ausbauen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Beginn des letzten Drittels hatte es erneut Lemieux auf dem Schläger, für einen beruhigenderen Vorsprung der Capitals zu sorgen. Auf der anderen Seite tauchte Shearer alleine vor dem Caps-Tor auf, zog jedoch gegen Cassivi den Kürzeren. Und dann folgte das Schlussfuriose der Capitals, die das Spiel innerhalb von 132 Sekunden entschieden: Bjornlie nach einem Solo von Rotter (53.), Peter Casparsson mit einem Weitschuss (54.) und Rafael Rotter (55.) stellten auf 4:0 – und sorgten für die so wichtige 1:0-Führung im Play-of-Semifinale.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Headcoach Kevin Gaudet: „Das war eine sehr starke Leistung meiner Mannschaft. Wir haben einen Großteil des Spieles dominiert und kaum Chancen für den Gegner zugelassen. Alle Mannschaftsteile haben fehlerlos gespielt und wir waren von der ersten Minute an heiß, dieses Spiel zu gewinnen. Jetzt müssen wir in Linz ähnlich solide auftreten, dann können wir auch dort erfolgreich sein.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vienna Capitals – Black Wings Linz 4.0 (0:0, 1:0, 3:0)

 
Montag, 8. März 2010

Salzburg. Was für ein Viertelfinale! Der EC Red Bull Salzburg gewann das siebente und alles entscheidende Spiel gegen den EC-KAC in der ausverkauften Salzburger Eisarena mit 4:2 und steigt damit ins Halbfinalfinale der Erste Bank Eishockey Liga auf.

Spannender geht nicht! Das siebente Spiel der Viertelfinalserie musste über den Aufsteiger ins Halbfinale entscheiden, und so gingen beide Teams mit eben dieser Entschlossenheit in die Begegnung. Die Red Bulls, heute ohne Matthias Trattnig (Gesperrt), Willi Lanz (rekonvaleszent) und Kelsey Wilson (Knieverletzung), übernahmen gleich die Initiative und stellten auf Offensive. Beide Teams agierten dennoch sehr vorsichtig und hielten sich mit Strafen zurück. Die erste gute Chance hatte ausgerechnet bei einem Salzburger Powerplay ein Klagenfurter Stürmer, der nach kurzem Sololauf von Goalie Reinhard Divis gestoppt wurde. Kurz danach traf Thomas Koch mit einem schönen Schuss aus mittlerer Distanz zum in der ausverkauften Eisarena viel umjubelten 1:0. Nur drei Minuten später legte Manuel Latusa aus einem Gestocher vor dem KAC-Tor nach und stellte auf den 2:0-Pausenstand. Guter Start für die Red Bulls! Im zweiten Abschnitt hieß es ab der 25. Minute höchste Konzentration für die Red Bulls, die zwei komplette Minuten in numerischer 3:5-Unterzahl überstehen mussten.

Aber die Red Bulls warfen sich in jeden Schuss, zudem entschärfte Reinhard Divis einige Top-Chancen der Gäste. Mit dem Ende des Salzburger Unterzahlspiels mussten fast im Gegenzug die Klagenfurter mit einem Mann weniger auskommen, und Marco Pewal nutzte diesen Vorteil, zog aus gut acht Metern von halblinker Position ab und fixierte die 3:0-Führung. Der KAC blieb aber dran, verschärfte sein Forechecking, und als die Salzburger einmal nicht aufpassten, war Dieter Kalt zur Stelle und verkürzte für den KAC. Der hatte durch diesen Treffer Aufwind und kam in den letzten Minuten des zweiten Abschnitts noch zu einigen gefährlichen Szenen. Es hieß aufmerksam bleiben! Im Schlussdrittel wurde es noch spannender. Und zwar nach dem KAC-Anschlusstreffer von Jeff Shantz schon in der 44. Minute. Nun hieß es noch mehr aufpassen bzw. keine Fehler machen, denn die Klagenfurter setzten alles auf eine Karte und stürmten was das Zeug hielt. Es entstanden nun in einem mitreißenden Spiel Torchancen auf beiden Seiten, jeder Schuss hätte das Spiel entscheiden oder ihm eine neue Wende geben können. Mit fortlaufender Spieldauer kontrollierten die Red Bulls aber die Scheibe immer mehr, und mit dem Treffer ins leere Tore von Jonathan Filewich zum 4:2- Endstand war dann alles entschieden.

Die Red Bulls stehen damit nach einer unglaublichen Viertelfinaleserie, in der sie vom Heimpublikum frenetisch angefeuert wurden, wieder im Halbfinale. Aber bis dahin war es ein hartes Stück Arbeit, weiß Salzburgs erleichterter Head Coach Pierre Pagé: „Wir haben alles mobilisiert und uns nur auf die Spiele fokussiert. Heute hat einfach jeder Spieler seinen Job gemacht, alle haben von der ersten Sekunde an konzentriert gearbeitet. Und mit dem Vorsprung aus der ersten Hälfte des Spiels haben sich die Jungs diesen Sieg auch schwer verdient.“

Respekt gilt es aber auch dem KAC zu zollen, der in allen Belangen ein ebenbürtiger Gegner war. Nach dem Sieg des KAC im Vorjahresfinale, das auch über sieben Spiele ging, war das Glück des Tüchtigen diesmal aber auf Seiten der Red Bulls.

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA | 7. Viertelfinalspiel
EC Red Bull Salzburg – EC-KAC 4:2 (2:0, 1:1, 1:1)
Tore: Koch (10.), Duncan (13.), Pewal (28./PP), Filewich (60./EN) resp. Kalt (37.), Shantz (44.)

Foto: Brent Aubin und Thomas Koch freuen sich über den Einzug in die nächste Runde. - © by GEPA Pictures

 
Montag, 1. März 2010

Salzburg. Beim vierten Viertelfinalspiel der Red Bulls gegen den KAC in der Erste Bank Eishockey Liga machten die Salzburger, die auf den gesperrten Matthias Trattnig und den rekonvaleszenten Willi Lanz (beide Verteidiger) verzichten mussten, dafür wieder den jungen Verteidiger Andreas Wiedergut aufboten, den stärkeren Eindruck. Nach anfänglichem ausgeglichenen Spiel kamen die Red Bulls immer besser in die Partie und sorgten für viel Gefahr vor dem Klagenfurter Tor. Die bis dahin größte Möglichkeit hatte allerdings Dieter Kalt für den KAC, als er nach einem Foul in der neunten Minute einen Penalty zugesprochen bekam, aber an Salzburgs Goalie Reinhard Divis nicht vorbei kam. Danach hatte der KAC einige Male großes Glück in der Defensive, in der 12. Minute traf Doug Lynch nur die Stange. Erst zum Ende des torlosen ersten Drittels kam auch der KAC, begünstigt durch ein Powerplay, wieder zu Chancen, bei denen Reinhard Divis die Übersicht behielt.

Im zweiten Abschnitt erhöhten die Red Bulls den Druck, gingen noch entschlossener in die Zweikämpfe und schnürten den KAC phasenweise im eigenen Verteidigungsdrittel ein. Dazu kamen unzählige Schüsse der Salzburger, aber immer war ein Kärntner Verteidiger oder der KAC-Goalie Jordan Parise dazwischen. Auch bei etlichen unübersichtlichen Situationen vor dem Klagenfurter Tor hatten die Salzburger kein Glück. Die Gastgeber kamen nur bei gelegentlichen Gegenangriffen zu Chancen, die Reinhard Divis aber vor keine Probleme stellten.

Das gleiche Bild bot sich im Schlussdrittel. Die Klagenfurter kamen zwar mit neuem Schwung aus der Kabine und zwangen Reinhard Divis gleich zu Drittelbeginn zu einigen Paraden, gerieten aber schon bald wieder ins Hintertreffen. Und nun zahlte sich die Beharrlichkeit endlich aus. Nachdem Doug Lynch nach einem Sololauf in der 44. Minute noch gebremst werden konnte, schlug Brent Aubin in der 49. Minute zu. Der Kanadier verwertete einen Abpraller vom Schoner des Goalies und brachte sein Team in Führung. Drei Minuten später erhöhte Mike Siklenka nach schönem Angriff auf 2:0 und stellte damit zugleich den Endstand her, da auch die letzten beiden Minuten mit einem KAC ohne Goalie und mit sechstem Feldspieler nichts mehr änderte.

Die Red Bulls gewannen somit das vierte Viertelfinalspiel in Klagenfurt hoch verdient mit 2:0 und glichen auch in der Best-of-Seven-Serie wieder aus. Nun steht es 2:2 nach Siegen, und es ist wieder alles offen. Das nächste Duell mit dem KAC gibt es am kommenden Dienstag in der Salzburger Eisarena (siehe Übersicht).

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA | 4. Viertelfinalspiel
EC-KAC – EC Red Bull Salzburg 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)
Tore: Aubin (49.), Siklenka (52.)

 

Wien. Die Vienna Capitals gehen mit einem souveränen 4:1-Sieg (1:0,2:1,1:0) in Szekesfehervar in der Play-off-Viertelfinalserie gegen Alba Volan mit 3:1 in Führung. Die Capitals agierten souverän und treffen drei Mal im Powerplay. Am kommenden Dienstag können die Wiener mit einem Heimsieg die Best-of-Seven-Serie beenden und den Aufstieg ins Semifinale fixieren.

Das Gabor Ocskay-Stadion in Szekesfehervar war wieder ein richtiger Hexenkessel. 3.500 Zuschauer wollten ihre Mannschaft zum Sieg peitschen, doch die Vienna Capitals setzten der Euphorie einen frühen Dämpfer. Darryl Bootland stand beim ersten Powerplay des Spieles nach einem Abpraller goldrichtig und erzielte die frühe Führung für die Capitals (3.). In der Folge pfiff das kleinliche Schiedsrichtergespann jede Körperberührung als Foul, die Wiener spielten fast ständig in Unterzahl. Fehervar konnte daraus aber kein Kapital schlagen.

Das Mitteldrittel begannen die Capitals eine Minute Lang mit einer 3 zu 5-Unterzahl. Fehervar fiel auch mit zwei Mann mehr nicht viel ein und die Wiener übernahmen das Kommando. Die rund 80 mitgereisten Fans der Capitals jubelten wieder in der 27. Minute, als Peter Casparsson in Überzahl von der blauen Linie abzog und zum 2:0 traf. Jetzt war es in der Halle still, es sangen nur noch die Wiener Fans und die Capitals kontrollierten das Spiel. Erst eine umstrittene Entscheidung der Linienrichter brachte Alba Volan zurück ins Spiel. Eine Abseitsstellung eines ungarischen Spielers wurde nicht gepfiffen, die Capitals waren in der Vorwärtsbewegung und so konnten zwei Spieler der Ungarn alleine auf das Caps-Gehäuse fahren und Ackeström traf zum 1:2 (35.). Jetzt kochte die Halle, die Ungarn hatten in der Folge starke Minuten und schnürten die Capitals ein. Mitten in diese Drangphase der Gastgeber schnappte sich Pat Lebeau im Mitteldrittel den Puck, und schoss nach Doppelpass mit David Rodman zum 3:1 für die Capitals ein (37.). Dieses Tor nahm Fehervar den Wind aus den Segeln, die Ungarn konnten nicht mehr zusetzen. Den spektakulären Schlusspunkt setzte David Rodman in Überzahl, als er mit einem gewaltigen Schlenzer genau unter die Latte traf (45.).

Capitals Headcoach Kevin Gaudet: „Unser Unterzahlspiel war heute hervorragend. Wir haben so viele Strafen bekommen, aber kein Tor in Unterzahl erhalten. Unsere Specialteams haben das Spiel heute entschieden, auch im Powerplay waren wir viel besser als zuletzt. Jetzt  wollen wir natürlich am Dienstag den Sack zumachen und den Aufstieg ins Semifinale fixieren.“

SAPA Ferhervar Alba Volan 19 – Vienna Capitals 1:4 (0:1,1:2,0:1)
Tore: Ackeström (35.); bzw. Bootland (3./PP), Casparsson (27./PP), Lebeau (37.), David Rodman (45./PP)

Termine und Ergebnisse - Play-off-Viertelfinale Best-of-Seven

21.02.2010: Vienna Capitals – SAPA Fehervar 2:3 n.V. (1:0,1:2,0:0,0:1)
23.02.2010: SAPA Fehervar – Vienna Capitals 2:3 n.V. (1:1,0:1,1:0,0:1)
25.02.2010: Vienna Capitals – SAPA Fehervar 5:1 (1:0,2:0,2:1)
28.02.2010: SAPA Fehervar – Vienna Capitals 1:4 (0:1,1:2,0:1)
02.03.2010: Vienna Capitals – SAPA Fehervar
04.03.2010: SAPA Fehervar – Vienna Capitals
07.03.2010: Vienna Capitals – SAPA Fehervar

 

Feed abonnieren RSS 2.0 - Feed

 

 



E-Mail

Format
Finanzprobleme in Köln. Schaffen es die Haie noch die drohende Insolvenz abzuwenden?





» Kommentare
» Umfrage-Archiv

Eishockey-Magazin bei twitter


Eishockey-Magazin bei twitter

EISHOCKEY-MAGAZIN on Facebook

Eishockey-Umfrage bei sozioland


Eishockey-Magazin bei twitter

Drucken | Powered by Koobi:SHOP 7.24 © dream4® | Impressum