Markgröningen. Immerhin die Bronzemedaille. Auch wenn Schwedens Nationaltorhüter Johan Holmqvist das entscheidende Spiel um den dritten Platz nur von der Tribüne aus beobachten konnte, hatte der Schlussmann der „Tre Kronor“ mit seinen beiden Einsätzen gegen Weltmeister Russland (5:6
n.V.) und gegen Österreich (7:1) maßgeblich zum Erfolg seines Heimatlandes beigetragen. Bekanntschaft mit den Orthopedie-Technikern der Firma ORTEMA machte Holmqvist nach dem Spiel gegen Russland, in dem der Weltklassetorhüter verletzt vom Eis musste. „Johan hatte sich bei einem Schuss von Alexei Tereschenko am Knie verletzt.“ berichtet Heiko Schmidgall von Ortema, der dem Schweden eine in Markgröningen individuell gefertigte Knieorthese anpasste.
Fast 70 Mal waren die beiden Ortema Teams bei der 73. IIHF Weltmeisterschaft an den beiden Spielorten in Bern und Zürich im Einsatz. Dort waren die Markgröninger Spezialisten für die orthopädie- technische Versorgung aller 16 Nationalteams verantwortlich. „Die Zusammenarbeit zwischen der ORTEMA GmbH, der Firma Sporlastic, die Ortema bei der WM unterstützt, und der IIHF ist schon seit Jahren erfolgreich. Mit unserer langjährigen Erfahrung im Eishockeysport sind wir ein geschätzter und anerkannter Partner der verschiedenen Nationalteams.“ erklärt Ortema-Geschäftsführer Hartmut Semsch.
Neben Johan Holmqvist (Schweden) gehörten auch die beiden Topstürmer Österreichs Oliver Seizinger (SCL Tigers Langnau - NLA) und Thomas Vanek (Buffalo Sabers - NHL) zu den „Gästen“ im Ortema Quartier.
Letzteren statteten die Markgröninger mit einer speziell für den Eishockeysport entwickelten Ellenbogenbandage aus. Aber auch Team Germany, in Person von Haie Spieler Andreas Renz (Rückenbandage) oder Nationaltorhüter Dimitri Pätzold, der sich kurz vor der WM das Innenband am Knie verletzte, war in den Händen von Heiko Schmidgall und seinen Kollegen bestens aufgehoben.
Autor: Oliver Mayer

