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Montag, 17. August 2009

Bruneck. Die Kölner Haie haben den Dolomitencup 2009 gewonnen. In einem spannenden Finale besiegten die Haie vor rund 1.200 Zuschauern im Brunecker Rienzstadion den EV Zug mit 5:4. Damit haben die Kölner Haie zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Dolomitencup gewonnen. Der EV Zug schließt das Turnier auf Platz zwei ab, vor den Black Wings Linz und dem Team Italy.


Das Finale im Dolomitencup hielt, was es versprochen hatte: Das Spiel begann schon im Startdrittel emotionsgeladen und attraktiv. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch und begeisterten die vielen Zuschauer im Brunecker Rienzstadion. Die erste große Torchance hatte Fabian Schnyder vom EV Zug in Überzahl, Kölns Schlussmann Lars Weibel „fischte“ den Puck mit Fanghand aber noch rechtzeitig aus dem rechten Toreck heraus. Fast im Gegenzug gelang Gerrit Fauser in der 7. Minute ein herrlicher Konter, EVZ- Torhüter Sandro Zurkirchen war aber zur Stelle. In der 9. Minute war es erneut der junge Kölner Fauser, der ein Zuspiel von Martin Bartek aufnahm und steil auf den EVZ Kasten schoss- es blieb aber beim 0:0. Das Spiel blieb hart umkämpft und hochklassig. In Minute 15.09 passte Daniel Rudslätt auf Haie- Kapitän Mirko Lüdemann und dieser drückte zum 1:0 ein, der Schuss war allerdings noch leicht abgefälscht worden. Zug reagierte und erhöhte den Druck. Zwei Minuten vor Schluss wäre Zug beinahe der Ausgleich gelungen: Dale Mc Tavish schoss aus guter Position zu hoch über das Tor. Wenige Sekunden vor Drittelende traf ein harter Schuss von Josh Holden den jungen Kölner Maik Bartek unglücklich am Knie, er konnte nicht mehr eingesetzt werden. Im Mitteldrittel ging es genauso intensiv weiter. In der 26. Minute kam der EVZ durch Yannick Steinmann und Dale McTavish zu zwei hundertprozentigen Chancen, doch nur Sekunden später spielte sich Martin Bartek von den Kölner Haien in Minute 26.56 frei und überlistete EVZ- Goalie Zurkirchen mit einem Schuss durch die Beinschoner zum 2:0. Christoph Melischko hätte in der 28. Minute für die Haie beinahe auf 3:0 erhöht, doch diesmal wehrte Zurkirchen mit dem Bein ab. In Minute 31.07 musste der EVZ- Goalie dann aber doch den Puck zum dritten Mal hinter sich aus dem Kasten holen: Martin Bartek leistete die tolle Vorarbeit und bediente Stephan Julien in der Mitte mit einem guten Pass, der Frankokanadier zögerte nicht lange und erzielte das 3:0. Der EVZ erhöhte erneut den Druck und verkürzte in Überzahl mit Damien Brunner in Minute 33.57. Bei den rund 50 mitgereisten Zuger- Fans kam wieder Hoffnung auf und tatsächlich in der 38. Minute überraschte Björn Christen (EVZ) Köln- Goalie Lars Weibel mit einem Backhandschuss, allerdings konnte die Haie- Verteidigung die heikle Situation noch rechtzeitig entschärfen. Kurz vor Drittelende schoss Kölns Kapitän Mirko Lüdemann in Minute 39.09 auf den Schweizer Goalie, der Puck flatterte etwas glücklich über Zurkirchens Kopf ins Tor zum 4:1 für Köln. Nur wenige Sekunden später reagierte der EVZ trotzig und kam in Minute 39.19 durch Fabian Lüthi zum 2:4 Anschlusstreffer. Damit gingen die beiden Teams in die letzte Drittelpause. Das Schlussdrittel begann emotionsgeladen und es ergaben sich etliche gute Chancen für beide Mannschaften. In Minute 47.40 sorgte Kölns Neuzugang Dusan Frosch für den erneuten Zwei-Tore-Vorsprung, aber postwendend gelang Josh Holden in Minute 48.15 für den EVZ das 3:5. Das Spiel wurde härter, Kölns Moritz Müller wurde bei einem Schlagschuss unglücklich am Kopf getroffen- er musste ärztlich behandelt werden. Die Zuger versuchten den Ausgleich zu erzielen und als Josh Holden in Minute 59.26 das 4:5 schoss, schien ein Wunder möglich. Trotz eines sechsten Feldspielers gelang dem EVZ der Ausgleichstreffer aber nicht mehr.



Der Dolomitencup – Sieger heißt damit: Kölner Haie, der EV Zug war ein mehr als würdiger Finalgegner.  Ein ganz besonders Spiel war das Finale für Kölns neuen Torhüter Lars Weibel. Der Schweizer Goalie war bis vor wenigen Monaten noch für den EV Zug tätig, das Dolomitencupfinale war somit sein erster Einsatz als Köln Torhüter gegen seinen ehemaligen und langjährigen Arbeitgeber EV Zug.



Statistik:

EV Zug – Kölner Haie 4:5 (0:1) (2:3) (2:1)

Tore: (15.09) Lüdemann (Rudslätt), (26.56) Bartek, (31.07) Julien (Bartek), (33.57) Brunner, (39.03) Lüdemann (Müller), (39.19) Lüthi (Steinmann), 47.40) Frosch (Bartek), (48.15) Holden (Diaz), (59.26) Holden (Brunner)

Strafen:

Zug: 16 Minuten

Köln: 18 Minuten


Schiedsrichter: Colcuc, Pardatscher, Tschirner

Best Player:

Zug: Joss Sandro

Köln: Fauser Gerrit


Zuschauer: 1.200 (Rienzstadion, Bruneck)


Kölner Haie

Tor: Lars Weibel (Stefan Vajs)

Verteidigung: Torsten Ankert, Maik Blankart, Maximilian Englbrecht, Stéphane Julien, Mirko Lüdemann, Moritz Müller, Nico Oprée, Andreas Renz, Dustin Schumacher, Dennis Steinhauer, Sören Sturm, Mats Trygg

Sturm: Daniel Rudslätt, Dennis Palka, Marcel Ohmann, Marcel Müller, Christoph Melischko, Jason Jaspers, Kevin Hecquefeuille, Norman Hauner, Gerrit Fauser, Jerome Flaake, Dusan Frosch, Ivan Ciernik, Thomas Brandl, Martin Bartek, Christoph Ullmann, Christoph Ziolkowski, Bryan Adams


EV Zug:

Tor: Sandro Zurkirchen (Jussi Markkanen)

Verteidigung: Jannik Fischer, Rafael Diaz, Michael Kress, Micki Dupont, Patrick Fischer, Marc Schefer, Raphael Vassanelli, Yannick Blaser, Wesley Snell

Sturm: Björn Christen, Fabian Lüthi, Thomas Rüfenacht, Michael Loichat

Janick Steinmann, Sandro Joss, Corsin Camichel, Dale McTavish, Duri Camichel, Josh Holden, Patrick Oppliger,...

 
Sonntag, 16. August 2009

Bruneck. Die erste Entscheidung ist gefallen. Die Black Wings Linz besiegten im „kleinen Finale“ das Team Italy mit 3:0 und sicherten sich damit den dritten Abschlussrang beim Int. Dolomitencup. Um den Turniersieg spielen am Abend die Kölner Haie und der EV Zug.

 

Im Spiel um Platz drei war relativ bald klar, wer in dieser Partie tonangebend sein würde. Die

Linzer gaben gleich zu Spielbeginn den Rhythmus vor. Italien kam aber immer wieder zu guten Kontermöglichkeiten. Italiens Coach Rick Cornacchia setzte in den ersten Martin Ausserhofer ein, der junge Pusterer Torhüter machte seine Sache sehr gut und verhinderte in der 8. Minute mit einer Glanzparade das erste Gegentor durch den Linzer Michael Mayr. In der 11. Minute wurde Markus Matthiasson (Linz) vor dem gegnerischen Tor von Luca Zandonella niedergerissen. Kurz danach gelang Mark Szucs auf Zuspiel von Brad Purdie das erste Tor des Spiels. Wenige Sekunden vor Drittelende kam Thomas Pichler noch zu einer guten Torchance, vergab allerdings vor Linz- Goalie Alex Westlund. Das Mitteldrittel begann äußert spannend, weil Linz den Druck erhöhte und zu mehreren guten Chancen kam. Italiens U25 Nationalmannschaft steckte nicht nach, kämpfte tapfer weiter und kam in der 24. Minute durch Markus Gander zu einer Riesenchance. Linz- Torhüter Westlund verhinderte aber mit einem „big safe“ Italiens Anschlusstreffer. Ein zweiter Treffer fiel aber dennoch, jedoch für die Black Wings: In Minute 28.58 zog Martin Meier Grabher ab und der ansonsten gut aufspielende Martin Ausserhofer ließ den Puck durch seine Beine durch. Im Powerplay gelang den Oberösterreichern in Minute 31.17 durch Markus Schlacher das endgültige 3:0. Im Schlussabschnitt kontrollierte Linz das Spiel, Italiens U25 Team konnte sich nicht mehr genügend aufbäumen. Beide Teams setzten im dritten Drittel ihre Ersatztorhüter Günther Hell (Italien) und Gerald Kastner (Linz) ein.

 

Zu den besten Spielern des Abends wurden bei den Black Wings Linz: Mark Szucs und Nicola Fontanive bei Italien gewählt.

 

Am Abend geht es zwischen den Kölner Haien und dem EV Zug um den Turniersieg. Das große Finale steigt um 20.30 Uhr im Brunecker Rienzstadion. Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich. Auf der Homepage www.dolomitencup.it wird in den Drittelpausen LIVE über das Spielgeschehen informiert.

 

 

Statistik:

 

Bronze Medal Game (Bruneck    17.00 h)

 

Team Italy – Black Wings Linz 0: 3 (0:1) (0:2) (0:0)

 

Tore: (17.11) Mark Szucs (Purdie), (28.58) Grabher Meier Martin (Shearer), (31.17) Markus Schlacher (Szucs)

 

Strafen:

Team Italy: 20 Minuten

Black Wings Linz: 8 Minuten

 

Schiedsrichter: Cassol, Benvegnù, Gastaldelli

 

 

Team Italy:

 

Torhüter: Martin Ausserhofer (ab 40. Min. Günther Hell)

Verteidiger: Ramoser Stephan, Hackhofer Fabian, Zandonella Luca, Oberdorfe Hannes, Hofer Armin, Willeit Christian, Marchetti Stefano, Lutz Andreas

Stürmer: Lanz Alex, Gander Markus, Fontanive Nicola, Fontanive Alberto, Pichler Thomas, Zelger Marian, Stofner Hannes, Tessari Matteo , Mascarin Julian, Bernard Anton, Tauber Lukas, Erlacher Thomas, Traversa Tommaso

 

Black Wings Linz

 

Tor: Alex Westlund (ab 40. Min. Gerald Kastner)

Verteidigung: Michael Mayr, Gerd Gruber, Robert Lukas, Franklin MacDonald, Rich Bronilla, Alexander Pallestrang, Darrel Scoville

Veröffentlicht von: News-Redaktion, 20:41  | Ganze News lesen Ganze News lesen

 

Linz. Mit einem Erfolgserlebnis beendeten die Liwest Black Wings ihre Auswärtsreise nach Südtirol. Nachdem man sich am Samstagabend gegen Köln teuer verkauft hatte, ließen die Linzer am Sonntag dem Team Italy keine Chance und holte mit einem 3:0 Erfolg die Bronzemedaille beim Dolomitencup.

Es war ein Duell mit stark freundschaftlichem Charakter, das sich die beiden Mannschaften lieferten. Vom ersten Bully weg machten die LIWEST Black Wings deutlich, dass sie das bessere Team am Eis waren. Daran konnte auch die Tatsache nichts ändern, dass die Italiener einen Tag länger Ruhephase hinter sich hatten. In einer über weite Strecken von Müdigkeit beherrschten Partie brach schließlich Mark Szücs gegen Ende des ersten Drittels den Torbann und schoss die Linzer mit 1:0 in Führung.

Nachdem im Mitteldrittel auch Martin Grabher-Meier und Markus Schlacher eingenetzt und den Zwischenstand auf 3:0 geschraubt hatten, reduzierten die Stahlstädter das Tempo und brachten das Ergebnis ohne größere Probleme über die Zeit.

Trainer Kim Collins konnte bei diesem Spiel gegen die Azzurri den gesamten Kader einsetzen, brachte sogar alle drei Torhüter: Drittel 1 wurde von Alex Westlund absolviert, Abschnitt 2 von Lorenz Hirn und das dritte Drittel von Gerald Kastner.

„Wir sind am Ende nicht mehr an unsere Grenzen gegangen und haben das Turnier ruhig ausklingen lassen“, analysierte auch Christian Perthaler nach der Sirene nüchtern. „Aber es war ein sehr gutes Turnier für uns und wir sind überzeugt, dass wir wieder einen Schritt vorwärts gemacht haben!“

Die Mannschaft reiste direkt nach dem Match wieder zurück nach Linz und wird nach einem freien Tag am Dienstag wieder ins Training einsteigen. Dann startet man die Intensivvorbereitung auf das absolute Highlight in der Pre-Season: den EuroCanCup, welcher die Black Wings ab kommenden Sonntag nach Kanada bringt.

Liwest Black Wings – Italien 3:0 (1:0, 2:0, 0:0)
Tore für Linz: Szücs, Grabher-Meier, Schlacher

 

Bruneck. In Bruneck beginnt am Sonntag der große Finaltag beim Dolomitencup 2009. Bereits um 17 Uhr wird im Rienzstadion das Spiel um Platz drei angepfiffen: Team Italy - Black Wings Linz. Um 20.30 Uhr steigt dann das große Finale um den Turniersieg zwischen den Kölner Haien und dem EV Zug.

 

Auch heuer geht der Finaltag des Dolomitencups in der eishockeybegeisterten Stadt Bruneck über die Bühne. Im Spiel um Platz drei geht es am Sonntagnachmittag nicht nur um die Rangliste, sondern vor allem um die Ehre. Das Team Italy will endlich vor eigenem Anhang zeigen, was es kann. Nach der 0:6 Halbfinalniederlage gegen den EV Zug mussten die Spieler von Headcoach Rick Cornacchia etliche Kritik einstecken. Vor allem von Serie A- Leistungsträgern wie Nicola Fontanive, Andreas Lutz oder Christian Willeit wird am Sonntag eine Leistungssteigerung erwartet. Umgekehrt wollen die Black Wings Linz das Turnier unbedingt mindestens auf Platz drei abschließen, hatten sie doch das Halbfinale gegen die Kölner Haie relativ knapp mit 2:4 verloren. Die Oberösterreicher hatten dabei über lange Zeit dem Favoriten aus Köln tapfer die Stirn geboten und die zahlreichen mitgereisten lautstarken Fans auch von einer Finalteilnahme träumen lassen. Nachdem Linz- Coach Kim Collins in den letzten 10 Minuten des packenden Halbfinales gegen Köln Ersatztorhüter Gerald Kastner eingesetzt hatte, ist damit zu rechnen, dass der Backup Goalie am Sonntag von Beginn an spielen wird. Bei Italien ist noch unklar, wer das Tor hüten wird. Anstelle von Renè Baur sind Günther Hell und der Pusterer Lokalmatador Martin Ausserhofer nominiert, Starter- Goalie dürfte Ausserhofer sein; es wird aber erst kurz vor Spielbeginn entschieden. Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich, für beide Finalspiele (um 17 Uhr bzw. 20.30 Uhr) gibt es günstige Finalpakete.

 

Die voraussichtlichen Startaufstellungen:

 

Team Italy:

 

Torhüter: Ausserhofer Martin (Günther Hell)

Verteidiger: Ramoser Stephan, Hackhofer Fabian, Zandonella Luca, Oberdorfe Hannes, Hofer Armin, Willeit Christian, Marchetti Stefano, Lutz Andreas

Stürmer: Lanz Alex, Gander Markus, Fontanive Nicola, Fontanive Alberto, Pichler Thomas, Zelger Marian, Stofner Hannes, Tessari Matteo , Mascarin Julian, Bernard Anton, Tauber Lukas, Erlacher Thomas, Traversa Tommaso

 

Black Wings Linz

 

Tor: Gerald Kastner (Alex Westlund)

Verteidigung: Michael Mayr, Gerd Gruber, Robert Lukas, Franklin MacDonald, Rich Bronilla, Alexander Pallestrang, Darrel Scoville

Sturm: Markus Schlacher, Markus Matthiasson, Philipp Lukas, Christoph Ibounig, Rob Shearer, Brad Purdie, Matthias Iberer, Mark Szücs, Gregor Baumgartner, Martin Grabher Meier, Pat Leahy, Daniel Oberkofler

 

Auf der Homepage www.dolomitencup.it wird in den Drittelpausen LIVE über das Spielgeschehen informiert.

 

Meran. Die Kölner Haie stehen im Finale des Dolomitencups 2009. Die Kölner besiegten im Halbfinale am Samstagabend die Black Wings Linz mit 4:2. Im Endspiel treffen die Haie auf den EV Zug, die Schweizer hatten das Team Italy im 1. Halbfinale mit 6:0 geschlagen. Linz spielt am Sonntag gegen Team Italy um Platz 3.

 

Das 2. Halbfinalspiel vom Dolomitencup bot alles was sich ein Eishockeyherz wünscht: Tore, schöne Kombinationen, die nötige Portion Härte und vor allem Spannung. Die Frage, wer in das Finale am Sonntag einzieht, konnte erst im Schlussdrittel beantwortet werden. Zuvor boten beide Teams den Zuschauern in der Meranarena einen tollen Eishockeyabend.

 

Die Kölner Haie begannen das Halbfinalspiel aggressiv, zur ersten richtigen Torchance kam aber Linz: Philipp Lukas schoss in der 7. Minute in die linke Ecke des Haie- Tors, Goalie Lars Weibel gelang jedoch eine Glanzparade. Das Spiel hatte von Anfang keinen freundschaftlichen Charakter, die beiden Teams schenkten sich nichts und kämpften um jeden Puck. Linz spielte optisch leicht überlegen, Köln war hingegen effizient. Topstar Ivan Ciernik schloss in Minute 11.07 eine schöne Vorarbeit von Jason Jaspers zum 1:0 ab. Auch nach dem Führungstreffer gab es auf beiden Seiten einen offenen Schlagabtausch. Doch wieder waren es die Kölner Haie, die zum Torerfolg kamen: Ivan Ciernik drückte nach einem wunderschönen Kombinationsspiel von Christoph Ullmann in Minute 15.33 zum 2:0 ab. Wer gedacht hatte, das war die Vorentscheidung sollte sich aber täuschen. Im zweiten Drittel ging es ebenso intensiv weiter, wie im ersten Drittel. In der 25. Minute konnte sich Jason Jaspers von seinen Bewachern lösen und scheiterte allein stehend vor Torhüter Alex Westlund. Nur eine Minute später klingelte es aber im gegenüberliegenden Kasten: Pat Leahy und Rob Shearer versorgten Martin Maier Grabner mit einem Pass und Grabner schloss zum nicht unverdienten 1:2 ab. In Minute 30.32 gelang dem Linzer Daniel Oberkofler in Unterzahl der viel umjubelte Ausgleichstreffer. Die Kölner Haie reagierten und verstärkten ihre Defensivaufgaben, im Mitteldrittel ließen sie keine weiteren Gegentore mehr zu. Die Linzer wirkten siegeshungriger und störten den Gegner, wo und wann sie nur konnten. Im Schlussdrittel kam Köln wie verwandelt aus der Kabine: In den ersten 5 Minuten kamen die Haie durch Christoph Ullmann und Ivan Ciernik zu sehr guten Chancen. Das Spiel wurde durch eine kleine Schlägerei zwischen Stephane Julien (Köln) und Markus Schacher (Linz) weiter angeheizt. Neo- Angreifer Kevin Hequefeuill gelang schließlich mit einer herrlichen Einzelaktion in Minute 46.29 der erneute Führungstreffer, in dieser Phase des Spiels vollauf verdient. Köln erhöhte weiter den Druck, Linz suchte sein Glück in Konterangriffen. Bryan Adams sorgte schließlich in Minute 49.15 für das vorentscheidende 4:2. In der 50. Minute wurde Linz- Goalie Alex Westlund ausgewechselt, für ihn kam Gerald Kastner.

 

Das Finale um den Dolomitencup zwischen den Kölner Haien und dem EV Zug findet am Sonntagabend, mit Beginn um 20.30 Uhr im Brunecker Rienzstadion statt. Bereits um 17 Uhr wird das Spiel um Platz drei, zwischen dem Team Italy und den Black Wings Linz, ebenfalls in Bruneck angepfiffen. Eintrittskarten gibt es eine Stunde vor Spielbeginn an der Abendkasse. Jugendliche erhalten einen reduzierten und Kinder unter zwölf Jahren einen kostenlosen Eintritt.

 

 

 

 

Spielstatistik:

 

Kölner Haie – Black Wings Linz

                      4: 2

 

Tore:

 

(11.07) Ivan Ciernik, (15.33) Ivan Ciernik (Ullmann), (26.06) Martin Grabner (Shearer), (30.32) Daniel Oberkofler (Szucs), (46.29) Kevin Hequefeuill, (49.15) Bryan Adams (Rudslätt)

 

 

Strafen:

Kölner Haie: 10 Minuten

Black Wings Linz: 16 Minuten

 

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Finanzprobleme in Köln. Schaffen es die Haie noch die drohende Insolvenz abzuwenden?





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