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Mittwoch, 10. März 2010
Eindeutiger 5:0 Favoriten-Sieg an der Brehmstrasse (0:2 / 0:2 / 0:1) – DEG Youngsters nahezu chancenlos
 
Dienstag, 9. März 2010

Düsseldorf. Am morgigen Dienstag steigt das erste Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) zwischen den DEG Youngsters und dem Titelverteidiger Jungadlern Mannheim / Heilbronner EC.

 

Rückblick:

Der Weg der Mannheim-Heilbronner Nachwuchs-Kooperation führte mit 32 Siegen aus 36 Spielen in der Hauptrunde souverän an die Tabellenspitze. Im PlayOff-Viertelfinale traf man auf den Achtplatzierten, die Junghaie aus Köln, welche man erwartungsgemäß klar mit 3:0 nach Siegen in den Urlaub schickte (8:1 / 6:1 / 7:3).

Im Halbfinale wartete der EV Landshut, der als Tabellen-Fünfter den viertplatzierten SB Rosenheim in 5 Spielen mit 3:2 bezwungen hatte (4:5 / 5:2 / 4:2 / 0:5 / 5:1). Nach der Niederlage im ersten Spiel in Landshut konnte der Titelverteidiger die Serie erst im dritten Spiel in der Overtime mit 2:1 Siegen für sich entscheiden (2:6 / 10:1 / 3:2 n.V.).

Jetzt wartet im Finale der Nachwuchs der Düsseldorfer EG auf Heilbronn.

Die DEG musste sich als Vorrunden-Dritter mit dem Sechsten Krefelder EV messen. Wie es sich für ein zünftiges Derby gehörte, ging diese Serie über die volle Distanz von 5 meist engen Spielen (8:3 / 1:3 / 3:4 n.V. / 5:2 / 7:1). Als dann erstmals in der Düsseldorfer DNL-Geschichte das Halbfinale erreicht war, stand mit den Jung-Eisbären aus Berlin der nächste harte Brocken auf dem Programm. Die Eisbären-Junior hatten im Viertelfinale den EC Bad Tölz in vier Spielen aus dem Rennen geworfen (4:2 / 10:2 / 3:6 / 6:1). Das erste Spiel war eine knappe Kiste (2:1), wogegen die zweite Begegnung durch die Eisbären auf heimischem Eis dominiert wurde (4:1). In Spiel 3 holte die Mannschaft vom Rhein noch einmal alles aus sich heraus und schaffte die große Sensation: mit einem 6:2 holte man sich den zweiten Sieg der Serie und machte den überraschenden Finaleinzug perfekt.

 

Vorschau:

Beide Teams haben in allen Spielen auf einen Torhüter gesetzt – hier hat der Kurpfälzer Philip Lehr mit einem Gegentorschnitt von 2,31 leicht die Nase vorn vor DEG-Goalie Mathias Niederberger (2,5). Allerdings kann Niederberger die bessere Fangquote der beiden Goalies aufweisen (93,4% zu 90,7%) – die besten Quoten der bisherigen PlayOffs.

Topscorer auf Seiten der DEG sind Daniel Fischbuch mit 15 Punkten, Niklas Clusen (10 P.), Marvin Deske (8 P.). Bei den Jungadlern stechen Corey Mapes mit 14 Punkten sowie Bernhard Keil sowie Mirko Höfflin mit jeweils 12 Punkten hervor.

Am treffsichersten (der besten 15 Punktesammler) in den PlayOffs erwies sich Robin Ruser (DEG) mit einer Trefferquote von 29% vor Bernhard Keil (HEC, 23%), Niklas Clusen (DEG, 20%) sowie Dominik Bittner (HEC) und Manuel Strodel (DEG), die jeweils 18% erzielten.

Bisher also ein „Ausgeglichen“.

Bei den Special Teams allerdings haben die Heilbronner eindeutig die Nase vorn mit 36,37% Überzahl- und 90,48% Unterzahlquote (DEG: 16,67% bzw. 86%). Das sollte für die Düsseldorfer also heißen, von der Strafbank wegzubleiben....

 

Auf eine spannende Finalserie darf man gespannt sein!

Dienstag, 9.3.10, 19:30 Uhr Düsseldorf, Brehmstrasse

Samstag, 13.3.10, 17 Uhr Mannheim, SAP

Sonntag, 14.3.10, 11 Uhr Mannheim, SAP (falls nötig)

 

(Michaela Ross)
Foto: © by Detlef Ross

 
Donnerstag, 4. März 2010
DEG-Youngsters erreichen erstmalig überhaupt ein DNL-Halbfinale und bringen das erste Spiel erfolgreich mit 2:1 über die Bühne (0:0 / 2:1 / 0:0)
 
Sonntag, 28. Februar 2010

Krefeld. Im fünften und entscheidenden Spiel gegen die DEG kam am Sonntag  das Aus für die DNL-Mannschaft vom KEV.  Beim 1:7 (0:1,1:2,0:4) fiel die Niederlage allerdings um einige Tore zu hoch aus. Das Spiel vom Vortag hatte im Kader der Krefelder sichtbare Spuren hinterlassen. Neben dem gesperrten Julian van Lijden machte sich nicht nur das Fehlen von Verteidiger Lorenzo Maas bemerkbar. So gingen einige Krefelder Akteure leicht angeschlagen in die Partie, was sich dann vor allem im letzten Drittel bemerkbar machte.

Der KEV war bemüht von der ersten Minute an Druck auf das Düsseldorfer Tor zu machen. Die DEG stand allerdings hinten sehr gut und nutzte in der 12.Minute einen Konter zum 1:0 durch  Marcel Kahle. Vier Minuten später gab es dann vor dem Krefelder Tor eine Schrecksekunde, nachdem ein Krefelder Verteidiger den Puck kurz vor der Torlinie noch für seinen geschlagen Torhüter Robin Heinrich wegschiessen konnte. Bis zur Pausensirene bestimmte Düsseldorf fortan die Partie.

Das zweite Drittel begann mit einer Strafe für Marc Schaub, die Düsseldorfer allerdings nicht nutzen konnte.Zwischen der 26. und 27.Minute gab es dann ein doppeltes Überzahlspiel für den KEV. In den 48 Sekunden fanden die Krefelder Stürmer aber immer wieder im DEG-Goalie Matthias Niederberger ihren Meister, denn der Düsseldorfer parierte immer wieder zahlreiche Chancen des KEV. In der 29.Minute war es dann aber doch sowiet. Yannick Preuß tankte sich von Links durch die Düsseldorfer Abwehr und überlistete Niederberger mit einem strammen Schuß zum 1:1-Ausgleich.
Doch der KEV machte es sich danach unnötig schwer. In der 31.Minute nutzte Düsseldorf eine Überzahlsituation zum 2:1, indem Jan Pantkowski im Gewühl am rechten Pfosten den Puck noch über die Linie stochern konnte. Die Schwarz-Gelben rissen sich nochmals an den Riemen. Sowohl in Über- als auch in Unterzahl gab es abermals 100 %ige Torchancen, die immer wieder Matthias Niederberger zu vereiteln wusste. Pech hatte der KEV dann in der 35.Minute.
Die DEG war gerade wieder komplett und kam durch einen abgefälschten Schuß von  Robin Ruser  das 3:1.

Im letzten Drittel verlor der KEV dann endgültig den Faden. Nachdem zu Beginn des Drittels  die Torchancen ohne Erfolg waren, zeigten die Krefelder Akteure  Nerven und zogen sich einige unnötige Strafen ein. Die DEG nutzte die Gunst der Stunde und traf gegen die immer schwächer werdenden Krefelder durch Marvin Deske (43.), Robin Ruser (53.), Niklas Cluisen (57.) und Daniel Fischbuch noch zum 7:1.

"Wir hätten am Samstag das Spiel gewinnen müssen. Das muss man einfach mal sagen, denn immerhin haben wir doppelt soviel auf das Tor geschossen wie die DEG. Heute haben wir auch eine kleine Chance gehabt das Spiel zu gewinnen. Leider ist unsere Personaldecke im Laufe der Spiels immer dünner geworden. Viele Spieler haben mit Verletzungen zu kämpfen gehabt. Am Ende ist uns der Strom ausgegangen" war von  KEV-Trainer Ralf Hoja nach dem Spiel aus einer enttäuschenden Spielerkabine heraus zu hören.

Foto: © by Detlef Ross

 

Krefeld. Der Krimi in der Play-off Serie zwischen dem KEV'81 und der DEG geht in die letzte Runde. Nach einer über weite Strecken hochdramatischen Partie verlor der KEV an der Brehmstrasse mit 2:5 (0:2,1:0,1:3). Doch das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf während der gesamten Partie hinweg. Die Mannschaft aus der Samt- und Seidenstadt bestimmte über weite Strecken das Spielgeschehen, schaffte es jedoch nicht ihre zahlreichen und glasklaren Chancen in Tore umzumünzen. Schon in der zweiten Spielminute scheiterte Christian Kretschmann mit einem Postenschuss ans Düsseldorfer Gehäuse. Auch im weiteren Verlauf  waren es die Krefelder, die den Druck nach Vorne ausübten.
Die DEG beschränkte sich darauf hintnen dicht zu machen und lauerte auf ihre Konterchancen. In der 16.Minute musste dann Krefelds Lorenzo Maas wegen Spielverzögerung auf Strafbank. Düsseldorf nutzte die Überzahl innerhalb von
17 Sekunden zur 1:0-Führung. durch Fabian Rambow. Keine 27 Sekunden später schlug die DEG abermals zu. Mit einem Schlagschuss von Links überraschte Manuel Strodel den Krefelder Keeper Robin Heinrich zum 2:0. Im zweiten Drittel schien sich das Team vom Trainergespann Ralf Hoja und Uwe Schaub vom Rückstand einigermaßen erholt zu haben. Angriff auf Angriff wurde auf das Tor von Matthias Niederberger gefahren, zunächst jedeoch ohne Erfolg. In der 29. Minute nutzte KEV-Kapitän Marc Schaub ein Gestochere vor dem Düsseldorf Tor zum 1:2-Anschlusstreffer. Danach entwickelte es sich immer merh zum Deull zsichen den KEV-Stürmern und DEG-Torwart Matthias Niederberger. Ein ums andere Mal  rettete Niederberger mit seinen Glanzparaden sein Team vor dem Krefelder Ausgleich Im letzten Drittel ging es  kräftig rund. Pech gab es dann für den KEV, dass neben Tibor Uglar (Schulterverletzung) auch noch mit  Lorenzo Maas ein zweiter Verteidiger für das Schlußdrittel ausfiel.
Auch die Fünf-Minuten- plus Spieldauerstrafe von Julian van Lijden zwei Minuten vor der Pause wegen eines Checks von hinten schwächte das Krefelder Team enorem. Dennoch wurden die ersten Minuten im letzten Drittel in Unterzahl überstanden. Ab der 45.Spielminutegaben sich dann die Düsseldorfer Spieler die Klinke der Strafbank reihenweise in die Hand.. Der KEV erarbeitete sich mit 5:3-Überzahl Chance um Chance und wurde in der 47.Minute mit dem Treffer von Pascal Zerressen zum 2:2 belohnt.  Die verbleibene Zeit in Überzahl konnten die Schwarz-Gelben dann nicht zur längst fälligen Führung nutzen. Kaum war die DEG wieder komplett fiel in der 50.Minute überraschend das 3:2 für Düsseldorf. In den restlichen Minuten riskierte Krefeld nochmals alles, vernachlässigte dabei allerdings auch die Abwehrarbeit. Das wurde mit dem 2:4 (55.) und dem Emty-net Goal in der  6.
Minute entsprechend bestraft. "Wir haben heute vorne nicht die nötigen Tore geschossen. Auch unsere Abwehr ist heute leicht aus den Fugen geraten. Das war heute ein Spiel zwischen Krefeld und Matthias Niederberger" zeigte sich KEV-Trainer Ralf Hoja leicht frustriert nach dem Spiel.

 

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