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Montag, 24. August 2009

Kassel. Bereits von 1978 bis 1987 und 1991 wurde das traditionsreiche Eishockeyturnier ausgetragen. Bei der Neuauflage in diesem Jahr konnten sich die Kassel Huskies in die ruhmreiche Siegerliste eintragen. Nach dem gestrigen Sieg über die DEG MetroStars schlugen die Schlittenhunde am heutigen Sonntag innerhalb von 22 Stunden mit den Iserlohn Roosters das zweite DEL-Team. Am Ende stand ein 4-2 Sieg und ein weiterer Pokal für die Club-Vitrine zu buche.

 

Jedoch sah es lange danach aus, als würden die Sauerländer nach ihrem Sieg am vergangenen

Sonntag in der Lage sein, die Huskies innerhalb von 8 Tagen ein zweites mal zu schlagen. Nach torlosem Anfangsdrittel, in dem die Roosters zwar mehr Spielanteile, aber die Huskies in Person von Fabio Carciola die beste Torchance verzeichneten, gingen die Roosters in der 26. Spielminute durch Ryan Ready nun verdient in Führung. Er ließ Stephen Ritter, der heute das Tor für Adam Hauser

hütete und ihn glänzend vertrat, in doppelter Überzahl aus der Nahdistanz keine Abwehrchance.

Die Chance zum Ausgleich bot sich den Huskies acht Minuten später. Sebastian Jones hütete bereits

die Strafbank, als sich Ryan Ready, der Schütze zum Führungstreffer, zunächst eine Zweiminutenstrafe wegen hohen Stocks abholte und bei angezeigter Strafe kurz darauf seinen Frust an Alex Leavitt ausließ, wofür er weitere 2+2 Minuten bekam. Das nun folgende Überzahlspiel wussten die Huskies eiskalt zu nutzen. Zunächst verwertete Derek Damon eine Soares-Hereingabe zum Ausgleich, 4 Minuten später nahm Thomas Holzmann einen Boisvert-Pass volley aus der Luft und brachte sein Team unter dem Jubel der ca. 350 Kasseler Fans erstmals in Führung.

Die Huskies starteten deutlich stärker ins Schlussdrittel und waren nun das spielbestimmende Team. Zunächst verpasste noch Ryan Kraft das dritte Tor, kurz darauf traf aber Josh Soares, der einen Schlenzer von Derek Damon leicht abfälschte. Roosters-Keeper aus den Birken machte dabei eine unglückliche Figur. Bereits 20 Sekunden später tauchte Kapitän Hugo Boisvert nach einer tollen Kombination über Thomas Holzmann und Manuel Klinge frei vor aus den Birken auf, jedoch wehrte der Torhüter der Sauerländer diesmal glänzend mit dem rechten Schoner ab.

In der 47. Spielminute gelang es den Roosters, nach einem glänzenden Spielzug in Überzahl den Anschlusstreffer zu erzielen. Stefan Langwieder trug sich in die Torschützenliste ein. Allerdings gelang

 es dem Team aus Iserlohn im weiteren Verlauf nicht, die Huskies weiter in die Defensive zu drängen. Zwar ging von den Schlittenhunden ebenso wenig Torgefahr aus, jedoch nahem sie durch zahlreiche Entlastungsangriffe wertvolle Sekunden von der Spieluhr. Den Iserlohn Roosters schwanden sichtbar

die Kräfte. Die Huskies störten den Spielaufbau ihrer Gegner nun früh. Die Früchte dieser Arbeit erntete Leitwolf Hugo Boisvert, der einen Aufbaupass des Roosters-Verteidigers Andy Schneider abfing und zum 4:2-Siegtreffer vollstreckte.

 
Sonntag, 23. August 2009

Braunlage. Die Kassel Huskies sind der verdiente Sieger des Wurmberg-Cups 2009. Im Finale setzten sich die Nordhessen vor 1200 Zuschauern im Braunlager Eisstadion mit 4:2 (0:0, 2:1, 2:1) gegen die Iserlohn Roosters durch. Nach 18 Jahren Pause erlebte der Wurmberg-Cup eine gelungene Wiederaufnahme, zu den vier Partien kamen insgesamt über 4.500 Zuschauer und sorgten für eine hervorragende Atmosphäre.

 

Im Finalspiel zwischen den beiden DEL-Teams aus Kassel und Iserlohn gaben zunächst die Sauerländer den Ton an, gerade Nationalspieler Michael Wolf vermochte zu überzeugen. Dies lag aber vor allem an den vielen Strafzeiten der Huskies, die Roosters hatten so im Powerplay genügend Platz zum Kombinieren. Dennoch endete das erste Drittel torlos, da sowohl die Iserlohner als auch am Ende des Drittels die Kasseler ihre Chancen nicht nutzen konnten.

 

Im zweiten Abschnitt gingen die Iserlohner schließlich doch in Führung. In doppelter Überzahl war Ryan Ready erfolgreich (26.). Die Kasseler fanden aber schnell zurück in die Begegnung, da nun die Roosters viel zu häufig auf der Strafbank Platz nahmen. Manuel Klinge markierte ebenfalls in doppelter Überzahl den Ausgleich (34.). In der 38. Minute folgte das 2:1, ebenfalls im Powerplay. Thomas Holzmann verwertete per Volleyabnahme die Vorlage von Fabio Carciola.

 

Der Schlussabschnitt war keine zwei Minuten alt, da konnten die Fans der Huskies erneut jubeln. Josh Soares fälschte in Überzahl einen Schuss von David Danner ab, Iserlohns ansonsten guter Torwart Danny Aus den Birken agierte in dieser Szene unglücklich. Auch der Anschlusstreffer der Roosters fiel wiederum bei numerischer Überlegenheit, es traf Stefan Langwieder (47.). In der Folge drängten die Iserlohner auf den Ausgleich, Kassels Keeper Stephen Ritter konnte seinen Kasten jedoch mit Können und Glück bei Jimmy Roys Pfostenschuss sauber halten. Die Entscheidung fiel in der 57. Minute, als Hugo Boisvert nach einem Patzer der Sauerländer Abwehr frei vor Aus den Birken auftauchte und zum 4:2 einnetzte. Unrühmlicher Höhepunkt war in der 60. Minute eine unmotivierte Prügeleinlage des Iserlohners Roy, der gegen ECK-Verteidiger Bryan Schmidt die Fäuste fliegen ließ.

 

Dies änderte aber nichts mehr am Sieg des Huskies, die nach Spielschluss den Siegerpokal sowie den Wanderpokal des  Wurmberg-Cups aus den Händen von Braunlages Kurdirektor Christian Klamt in Empfang nehmen konnten.

 

 

Statistik:

Tore: 0:1 Ready (Swanson, Insana) 5-3 25:52, 1:1 Klinge (Johnson, Soares) 5-3 33:54, 2:1 Holzmann (Carciola, Boisvert) 5-4 37:14, 3:1 Soares (Danner, Ritter) 5-4 41:51, 3:2 Langwieder (Ardelan, Hancock) 5-4 46:14, 4:2 Boisvert 56:54

Strafen: Kassel 23 + 10 Damon + Spieldauer Schmidt – Iserlohn 21 + Spieldauer Roy

Zuschauer: 1200

 

 

DEG kämpft Indians 6:5 nieder und holt Platz Drei

 

Die DEG Metro Stars haben den dritten Platz des Wurmberg-Cups 2009 erreicht. Im kleinen Finale lieferten sich die Düsseldorfer vor 920 Zuschauern einen beherzten Kampf mit Zweitligist Hannover Indians. Mit 6:5 (0:2, 4:1, 2:2) behielt das DEL-Team schließlich die Oberhand, die Hannoveraner konnten aber trotz der Niederlage gegen den deutschen Vizemeister voll überzeugen.

 

Den Düsseldorfern war die Verunsicherung einer bisher eher verunglückten Saisonvorbereitung durchaus anzumerken, ein Klassenunterschied zwischen dem DEL-Team und dem Zweitligisten nicht festzustellen. Fast schon folgerichtig fiel daher in Überzahl auch die Führung für die Indians, Jan Hemmes war erfolgreich (17. Minute). Kurz vor der Drittelpause dann gar das zweite ECH-TOr durch Thorben Saggau. Ein Befreiungsschlag rutschte Richtung DEG-Tor, Mathias Lange im DEG-Kasten machte aber keine Anstalten, zum Puck zu fahren. So konnte der von der Strafbank kommende Saggau den DEG-Keeper seelenruhig austanzen.

 

Im zweiten Drittel legten die Düsseldorfer deutlich zu, auf der Gegenseite nahm sich die Defensive der Indianer eine zehnminütige Auszeit. Marco Nowak (23.), Brandon Reid (27.), Craig MacDonald (30.) und Daniel Kreutzer (32.) nutzten dies zu vier Treffern, unterbrochen nur durch das zwischenzeitliche 3:1 für Hannover durch Jamie Chamberlain (24.).

 

Einen offenen Schlagabtausch mit reichlichen Torszenen lieferten...

 

Braunlage. Die Kassel Huskies haben das Finale des Wurmberg-Cups 2009 erreicht. Im DEL-Duell gegen die DEG Metro Stars behielten die Schlittenhunde vor 1190 Zuschauern im Braunlager Wurmbergstadion mit 3:1 (0:1, 1:0, 2:0) die Oberhand. Im Endspiel treffen die Nordhessen nun auf die Iserlohn Roosters (16 Uhr). Bereits im 11:30 Uhr müssen die Düsseldorfer wieder aufs Eis, Gegner im Spiel um Platz Drei sind die Hannover Indians.

 

In einer zu Beginn zerfahrenen Partie mit vielen Fehlpässen gingen die DEG Metro Stars in der 8. Minute in Führung. Evan Kaufmann war im Powerplay aus spitzem Winkel erfolgreich. Die Huskies konnten dagegen fast sechs Minuten Überzahl am Stück nicht in etwas Zählbares um münzen.

 

Im Mittelabschnitt nahm das Spiel an Tempo zu, die Kombinationen liefen bei beiden Teams flüssiger. Nach 32 Minuten fiel schließlich durch Derek Damon der Ausgleich für die Huskies, die zu weiteren Großchancen kamen. Nur eine Minute später klingelte es am Pfosten des DEG-Gehäuses. Kurz darauf war Sean Tallaire zu unkonzentriert, als er völlig frei vor Jean-Sebastian Aubin im Düsseldorfer Tor auftauchte, seinen Schlagschuss aber mitten auf die Schoner des Keepers setzte.

 

Gerade drei Minuten waren im Schlussabschnitt gespielt, ehe die zahlreichen Fans der Huskies unter den Zuschauern jubeln durften. In Unterzahl steuerte Alex Leavitt auf Aubin zu und passte überlegt quer zum mitgeeilten Ryan Kraft, der keine Mühe mehr hatte, den Puck über die Linie zu schießen. In der Folge drängten die Düsseldorfer auf den Ausgleich, scheiterten aber mehrfach am souveränen Adam Hauser im Kasten der Kasseler. Die Entscheidung fiel so erst in der 58. Minute. Nach starker Vorarbeit von Huskie-Verteidiger Bryan Schmidt erzielte Josh Soares das 3:1.

 

Einig waren sich beide Trainer im Anschluss bei der Bewertung des Spiels. Sowohl Kassels Coach Stephane Richer als auch Düsseldorfs Trainer Harold Kreis sprachen von einer engen Begegnung, bei der letztlich die Chancenverwertung den Ausschlag gegeben hätte.

 

Statistik:

Tore: 1:0 Kaufmann (Traverse, McDonald) 5-4 7:41, 1:1 Damon (Carciola, Schmidt) 31:01, 1:2 Kraft (Leavitt) 4-5 42:22, 1:3 Soares (Schmidt, Damon) 57:21

Strafen: Düsseldorf 18 + 10 für Kreuzer + 10 für Collins – Kassel 20

Zuschauer: 1190

Foto: © by Media

Testspielergebnisse vom Wochenende

 
Freitag, 21. August 2009

Braunlage. Das macht Lust auf mehr Eishockey! Einen tollen Auftakt erlebten 1220 begeisterte Zuschauer beim ersten Spiel des Wurmberg-Cups 2009 im Braunlager Eisstadion. Nach einem harten Fight setzten sich die Iserlohn Roosters gegen die Hannover Indians mit 3:1 (1:1, 0:0, 0:2) durch. Die Iserlohner stehen damit am Sonntag im Finalspiel (16 Uhr), die Indians spielen am Sonntag ab 11:30 Uhr um Platz Drei. Den jeweiligen Gegner ermitteln am Samstag ab 17 Uhr die DEG Metro Stars und die Kassel Huskies.

 

Von Beginn an legten beide Teams ein hohes Tempo vor. Der Zweitligist aus Hannover hielt gut mit dem DEL-Team aus dem Sauerland mit. Nach acht Minuten gingen die Indians zur Freude der zahlreich in den Harz gereisten Fans gar in Führung. Neuzugang Josh Olson war in Überzahl aus der Nahdistanz erfolgreich. In der 17. Minute fiel der Ausgleich, als Brian Swanson nach einer energischen Einzelleistung einschoss.

 

Im zweiten Abschnitt übernahm der IEC mehr und mehr das Geschehen, an Hannovers starkem Keeper Benjamin Voigt war zunächst aber kein Vorbeikommen. Die größte Tat vollbrachte Voigt, als er in der 28. Minute einen Alleingang von Nationalspieler Michael Wolf stoppte. Auch bei einer doppelten Überzahl der Sauerländer kurz vor Drittelende griff Voigt gleich mehrfach beherzt zu. Beinah wären die Indians sogar mit einer Führung in die zweite Pause gegangen, doch Preston Mizzi scheiterte in den letzten Sekunden des Abschnitts an IEC-Keeper Sebastian Stefaniszin.

 

Beherzt kämpften die Indians im Schlussabschnitt um das Unentschieden. Die technischen und läuferischen Vorteile der Roosters kamen nun aber vermehrt zum Tragen. Quinn Hancock sorgte nach einer schönen Kombination für das 2:1 (48.). In doppelter Überzahl machte Torjäger Wolf schließlich den Sack zu und markierte nach 54 Minuten das 3:1, gleichzeitig das Endresultat.

 

Iserlohns Trainer Ulrich Liebsch zeigte sich nach Spielschluss erleichtert: „Das war ein schweres Stück Arbeit. Ein Zweitligist wie Hannover ist gegen uns als DEL-Teams besonders motiviert.“ Keineswegs enttäuscht war Indians-Coach Craig Streu, zu aktiven Zeiten auch im Sauerland aktiv: „Wir hatten Torchancen, haben die aber nicht gut ausgenutzt. In Überzahl war Iserlohn dann eiskalt.“

 

 

Statistik:

Tore: 1:0 Olson (Del Monte, Mizzi) 7:56, 1:1 Swanson 16:37, 1:2 Hancock (Wolf, Hock) 47:53, 1:3 Wolf (Ardelan, Hock) 5-3 53:25

Strafen: Hannover 18 – Iserlohn 10

Zuschauer: 1220 (in Braunlage)

Foto: Iserlohns Roy schießt auf das Tor von Benjamin Voigt. - © by Media

Testspielergebnisse vom Freitag

 
Mittwoch, 19. August 2009

Kassel. Am Wochenende geht die Reise für die Kassel Huskies in den Harz, wo in Braunlage der Wurmberg-Cup ausgetragen wird. Im Halbfinale treffen die Kassel Huskies am Samstag ab 17 Uhr auf die DEG Metro Stars. Egal wie die Partie ausgeht, wird es am Sonntag eine Revanche geben, wenn das Finale und das Spiel um den dritten Platz stattfindet. Der Gegner wird nämlich am Freitag zwischen den Iserlohn Roosters und denn Hannover Indians ermittelt, jene Gegner gegen die die Huskies zuletzt gespielt haben. "Wir freuen uns sehr auf das Turnier. Es wird uns zeigen, wo wir derzeit stehen", berichtet Stephane Richer. "Ich denke, es wird auch unsere Entwicklung der letzten Wochen widerspiegeln", unterstreicht Co-Trainer Fabian Dahlem noch einmal das Duell gegen einen bereits bekannten Gegner. Bereits um 11:30 Uhr wäre das Duell um Platz drei, das Finale ist für 16:30 Uhr terminiert. Für alle Spiele sind noch ausreichend Tickets direkt vor Ort, an der Eissporthalle Braunlage, erhältlich. Die Preise belaufen sich auf 10 Euro für eine Einzelkarte und 30 Euro für eine Dauerkarte mit allen Spielen. Eine Familienkarte mit 4 Personen (maximal 2 Erwachsene) kostet pro Partie 29 Euro. Kinder unter 1,50 Meter haben freien Eintritt.

 

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