Nauheim ist keine Hürde für die Pinguine

Veröffentlicht am 17. Januar 2012

Bremerhaven. (PM) Die Fischtown Pinguins stehen im Halbfinale des deutschen Eishockey-Pokals. In einer einseitigen Partie beim West-Oberligisten Rote Teufel Bad Nauheim haben die Kufenflitzer von der Unterweser beim 8:0 (2:0, 4:0, 2:0) Frustbewältigung betrieben. Jan Kopecky, Chris Stanley und Patrik Beck trafen je zwei Mal, die weiteren Treffer steuerten Ales Kreuzer und Kevin Saurette bei.

 

Die Pinguins haben damit Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der Bundesliga getankt. Am Freitag reisen sie zu den Towerstars nach Ravensburg, am Sonntag (16 Uhr) kommen die Starbulls Rosenheim in die Eisarena.

 

Sebastian Staudt (Torwart Fischtown Pinguins) behält gegen Mathias Baldys ( Rote Teufel Bad Nauheim) die Oberhand - © by Andreas Chuc


Im Pokal geht es am 7. Februar mit dem Halbfinale weiter. Ebenfalls dabei sind die Liga-Konkurrenten Hannover Indians, Bietigheim Steelers und Landshut Cannibals.

 

In Bad Hauheim gingen die Pinguins mit ihre ersten Angriff durch Kapitän Chris Stanley in Führung. Sie hatten weitere gute Chancen durch Mark Kosick (4., Lattentreffer), Stanislav Fatyka und Sergej Janzen, das 2:0 fiel dann aber erst in der 11. Minute. Die Pinguins waren in Unterzahl, als Jan Kopecky der Shorthander gelang. Im Mittelabschnitt fiel trotz bester Chancen zunächst kein Treffer, bis erneut Kopecky (31.) zum 3:0 traf. Die Bremerhavener spielten nun sehr offensiv weiter, so dass Torhüter Sebastian Staudt gegen Tobias Schwab und gegen Janne Kujala retten musste. Die Tore fielen aber auf der anderen Seite. In der 32. Minute traf Beck zum 4:0, Kreuzer (36.) machte das 5:0 und erneut Beck im Powerplay das 6:0 (40.). Damit war die Messe gelesen. Im Schlussdrittel erhöhten Stanley (46.) und Saurette (51.) noch auf 8:0.

 



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