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Freiburg. (PM EHCF) Am Dienstag um 19.30 Uhr ist es soweit: Mit dem Eröffnungsbully der Heim-Partie gegen die Tölzer Löwen beginnt... Playdowns starten am Dienstag mit Jubiläumsmatch in Freiburg

Miroslav Hanuljak – © by Eh.-´Mag. (SD)

Freiburg. (PM EHCF) Am Dienstag um 19.30 Uhr ist es soweit: Mit dem Eröffnungsbully der Heim-Partie gegen die Tölzer Löwen beginnt für den EHC Freiburg der Kampf um den Klassenerhalt – und damit die ganz, ganz heiße Phase der Saison. Es ist das 100. Pflichtspiel zwischen den beiden Teams.

Aktueller Hinweis: Um 15 Uhr findet am heutigen Montag eine Pressekonferenz im VIP-Raum der Franz-Siegel-Halle statt, bei der Trainer Leos Sulak und die beiden Spieler Niko Linsenmaier und Alex Brückmann für Fragen und Interviews zur Verfügung stehen.

Der Playdown-Gegner: Gegen keine andere Mannschaft hat der EHC Freiburg seit seiner Gründung im Jahr 1984 so häufig gespielt wie gegen Bad Tölz – das erste Kräftemessen in den Playdowns ist das 100. Aufeinandertreffen der beiden Teams. Das hat vor allem damit zu tun, dass Freiburg und Bad Tölz seit Jahren und Jahrzehnten immer wieder in derselben Liga spielen. Hinzu kommt, dass sich die Wege der beiden Mannschaften schon dreimal in den Playoffs der Oberliga gekreuzt haben: 2008 und 2014 im Halbfinale, 2013 im Viertelfinale. Die ersten beiden Male setzten sich die Tölzer durch (mit 4:0 und 4:3 Siegen), die jüngste Serie 2014 ebnete den Freiburgern mir 3:1 Siegen damals sensationell den Weg in die Aufstiegsrunde. In den vier Punktspielen der aktuellen Saison setzte sich jeweils die Heimmannschaft durch: Freiburg mit 6:3 und 6:4, Bad Tölz mit 6:2 und 5:2.

Modus und Termine: Lausitzer Füchse vs. Bayreuth Tigers und EHC Freiburg vs. Tölzer Löwen – so lauten die Playdown-Duelle in der ersten Runde. Die Serie werden nach dem Modus “Best of seven” gespielt. Die beiden Mannschaften, die als vier Siege erstes eingefahren haben, können den Klassenerhalt feiern. Die beiden unterlegenen Teams spielen in einer weiteren “Best of seven”-Serie den Absteiger in die Oberliga aus. Damit steht fest, dass die Wölfe mindestens zwei Heimspiele bestreiten (Dienstag, 13. März, Sonntag, 18. März) und zweimal in Oberbayern antreten müssen (Freitag, 16. März, Dienstag, 20. März).

Kein Penaltyschießen: In der DEL2 werden Playoff- und Playdownspiele nicht im Penaltyschießen entschieden. Steht es nach 60 Minuten unentschieden, folgt nach einer 15-minütigen Pause eine Verlängerung, die maximal 20 Minuten dauert und durch den ersten Treffer beendet wird. Bleibt diese Overtime torlos, folgt wieder eine Pause und die nächste Verlängerung – so lange, bis das Spiel durch ein goldenes Tor entschieden ist. Die Overtime wird, anders als im Punktspielbetrieb, in normaler Mannstärke (fünf gegen fünf) ausgetragen.

Fanbus nach Bad Tölz: Zum ersten Auswärtsspiel am Freitag bietet das Fanprojekt des EHC Freiburg einen Bus an. Abfahrt ist um 12.30 Uhr, der Trip kostet 50 Euro inklusive Eintrittskarte. Anmeldungen nimmt der Fankiosk hinter der Nordkurve entgegen, weitere Informationen bietet die Facebookseite des Fanprojekts.

Die Personalsituation: Weltweit halten sich Mannschaften in Playoff- oder eben auch Playdown-Serien stets sehr bedeckt, was Blessuren, Verletzungen und Erkrankungen betrifft: Kein Gegner muss wissen, bei welchen Akteur gerade die Wade zwickt. So handhabt das auch der EHC Freiburg; Informationen zur Personalsituation werden vor einem Spiel nur in Ausnahmefällen bekanntgegeben. Grundsätzlich einsatzberechtigt sind die Schwenninger Doppelizenzspieler Marco Wölfl und Lennart Palausch. Stand-By-Torhüter Lukas Mensator hält sich in seiner tschechischen Heimat auf und steht für Ausnahmesituationen parat.

Rahmenprogramm: Weil in Playoffs und Playdowns aller Fokus auf dem Sport liegt, wird es unmittelbar vor dem ersten Bully am Dienstag keine Ehrung zum Spieler des Monats auf dem Eis geben: Miroslav Hanuljak, der zum herausragenden Akteur des Monats Februar gewählt wurde, nimmt seine Auszeichnung in kleinerem Rahmen im VIP-Raum entgegen. So lange die Konzentration der Mannschaften nicht gestört wird, ist allerdings auch in den Playdowns Luft für ein Rahmenprogramm: Vor dem Einlauf der Teams übergibt am Dienstag die badenova AG & Co. KG, einer der wicjtigsten Partner des EHC Freiburg, Pinguin-Eislaufhilfen für Kinder an den Vorstand. Am Sonntag zeigt die neue Para-Eishockey-Abteilung des EHC Freiburg ihr Können – und auch die Eiskunstläuferinnen und -läufer der ESG Freiburg präsentieren in den Playdowns ihren Sport. Abseits davon gilt aber: Sobald die Asse aus Freiburg und Bad Tölz das Eis betreten, zählt nur der Sport. Der Saisonhöhepunkt bietet Eishockey in Reinkultur.

Tickets sichern: Der Vorverkauf für die ersten beiden Spiele läuft online auf tickets.ehcf.de. Am Donnerstag, Freitag und Montag hat zudem jeweils die Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße jeweils zwischen 17 und 19 Uhr für den Kartenverkauf geöffnet. Am Spieltag öffnen die Ticketschalter am Stadion drei Stunden vor dem ersten Bully.

Mitfiebern: Die Spiele in Freiburg werden wie gewohnt auf Sprade.TV übertragen. Bad Tölz bietet dagegen keinen Livestream im Internet an. Aktuelle Infos liefert stets auch unser Twitter-Kanal.

Redaktion

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