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Preussen Berlin: Kampf, Leidenschaft und gutes Spiel wurden am Ende nicht belohnt Preussen Berlin: Kampf, Leidenschaft und gutes Spiel wurden am Ende nicht belohnt
Preussen Berlin ging beim 3:4 gegen Hannover Indians in der Schlussphase die Puste aus Berlin. (WL) Nach der Deutschland-Cup Pause und... Preussen Berlin: Kampf, Leidenschaft und gutes Spiel wurden am Ende nicht belohnt

Preussen Berlin ging beim 3:4 gegen Hannover Indians in der Schlussphase die Puste aus

Berlin. (WL) Nach der Deutschland-Cup Pause und dem für alle Fans überraschenden aber verdienten Punktgewinn bei Spitzenreiter und Meister Tilburg Trappers (5:6.n.V.) empfing der Tabellenletzte der Oberliga Nord Preussen Berlin am Freitagabend in der Eissporthalle Charlottenburg den Tabellenvierten Hannover Indians, die im Kampf um einen direkten Playoff-Platz keine Punkte zu verschenken haben.

Mit von der Partie war zum ersten Mal der vom Ligakonkurrenten Herner EV zu Preussen Berlin gewechselte Verteidiger Dennis (Dixie) Dörner.
Gespannt sein durfte man auch auf das heutige Zuschauerinteresse , denn schließlich kam mit Hannover Indians ein beliebter Gegner nach Berlin. Von den letzten neun Spielen konnten die Berliner allerdings erst eins gewinnen. Das sollte sich heute ändern, denn mit einem Heimsieg und einer gleichzeitigen Niederlage der Harzer Falken beim Tabellenzweiten Hannover Scorpions würden sie die rote Laterne an Braunlage abgeben.
Auch den Gästen aus Niedersachsen wird vor dem Spiel nicht entgangen sein zu welcher Leistung die Berliner imstande sind, wenn sie einen guten Tag wie in Tilburg erwischen.

Und den hatten sie heute! Der Tabellenletzte Preussen Berlin spielte zwei Drittel lang überlegen und führte verdient mit 3:2. Vor der stimmungsgewaltigen Rekordkulisse von fast 300 Zuschauer, darunter zahlreiche Gästefans, unterlagen die Berliner nach gutem Spiel und großem Kampf letztendlich doch noch unglücklich in der Schlussphase des Spiels 3:4.

Sie haben alles aus sich heraus geholt , doch es fehlte zum Schluss die Kraft um den Sieg über die Zeit zu bringen. Die Niedersachsen setzten im Schlussdrittel sehr entschlossen alles daran die drei Punkte vor dem Derby am Sonntag gegen die Scorpions aus Berlin mitzunehmen, was ja am Ende, wenn auch glücklich, gelang. Somit behalten die Charlottenburger trotz der hohen Niederlage der Harzer Falken bei den Hannover Scorpions (2:8) die rote Laterne, doch auf diese Leistung lässt sich aufbauen, und wenn sie so couragiert weiterspielen ist es nur noch eine Frage der Zeit wann die Berliner die nächsten Punkte einfahren- vielleicht gelingt dies ja schon am Sonntag bei den Moskitos in Essen (Spielbeginn 18:30 Uhr).

Statistik:

ECC Preussen Berlin – Hannover Indians 3:4 (2:1,1:1,0:2)

Tore:
-Tore: 1:0 (01:18) Josh Rabbani (Felix Braun) 5-4PP, 1:1 (16:41) Lukas Valasek (Maximilian Pohl), 2:1 (19:31) Marvin Krüger (Hannes Ulitschka), 2:2 (27:53) Andreas Morczinietz (Thomas Ziolkowski), 3:2 (29:07) Josh Rabbani (Can Matthäs), 3:3 (50:41) Brent Norris (Armin Finkel), 3:4 (53:36) Thore Weyrauch (Robby Hein)

Strafminuten: ECC Preussen Berlin 10 – Hannover Indians 18
Zuschauer: 285

Foto: Josh Rabbani – © by Eh.-Mag. (DR)

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