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Red Bulls erkämpfen 3:3-Unentschieden in Rouen Red Bulls erkämpfen 3:3-Unentschieden in Rouen
Rouen. (PM EC RBS) Das Achtelfinalspiel der Champions Hockey League zwischen den Rouen Dragons und dem EC Red Bull Salzburg endete... Red Bulls erkämpfen 3:3-Unentschieden in Rouen

Rouen. (PM EC RBS) Das Achtelfinalspiel der Champions Hockey League zwischen den Rouen Dragons und dem EC Red Bull Salzburg endete 3:3 unentschieden.

Die Red Bulls zeigten in Rouen in einer hitzigen und schnellen Partie mit wechselnden Führungen eine starke Leistung und waren am Ende in der mit 2750 Zuschauern ausverkauften Île Lacroix dem Sieg näher als die Gastgeber. Das Rückspiel steigt am 20. November in der Salzburger Eisarena (19:30 Uhr).

Ohne die rekonvaleszenten Thomas Raffl, Brent Regner, Alexander Cijan und Florian Baltram, dafür wieder mit Dario Winkler und Nico Feldner übernahmen die Red Bulls nach einer kurzen Gewöhnungsphase an die unglaublich laute Stimmung in dem engen ‚Rink‘ die Initiative und hatten die ersten Top-Möglichkeiten. In der 2. Minute zog Dario Winkler aus dem Slot ab, in der 3. Minute versuchte Peter Hochkofler, Rouens Schlussmann Matija Pintaric per Rückhand zu überwinden. In der achten Minute erlebten die Red Bulls eine Schrecksekunde, als der französische Top-Scorer Nicolas Deschamps aus dem rechten Bullykreis ins Schwarze traf, der Treffer aber wegen Abseits nicht zählte. Damit öffneten die Dragons das Spiel mehr, es ging hin her. In der 14. Minute legten die Hausherren dann doch vor, Marc-André Thinel traf bei freier Schussbahn aus Halbdistanz. Die Antwort kam sofort; in der 15. Minute fixierte Peter Hochkofler den Ausgleich mit einem Abschluss direkt vor dem Tor, eine weitere Minute später verwertete Chris VandeVelde zur 2:1-Führung. Ihm wurde dabei von Dustin Gazley und Nico Feldner, der in seinem ersten CHL-Spiel somit gleich einen Punkt anschreibt, assistiert. Doch Rouen schlug auch noch einmal zu und stellte nach Tor von Nicolas Deschamps, der eine kurze Verwirrung in der Abwehr vor Salzburgs Torhüter Steve Michalek nutzte, auf den 2:2-Pausenstand nach 20 ersten abwechslungsreichen Minuten.

In der 22. Minute übernahm Rouen wieder die Führung, Nicolas Ritz war im Powerplay bei einem Gestocher an der richtigen Stelle. Danach ging das Spiel hin und her, beide Teams verzeichneten abwechselnd gute Torschüsse. In der 31. Minute hatten die Salzburger in Unterzahl Glück, als Chad Langlais aus der Distanz die Stange traf. Kurz darauf, in der 34. Minute, setzte auch Dominique Heinrich bei einem Konter die Scheibe an die Stange. Nach etlichen Möglichkeiten auf beiden Seiten glichen die Salzburger aber in der 40. Minute nach einem Konter auf 3:3 aus, Martin Stajnoch krönte seinen unwiderstehlichen Zug zum Tor mit dem Treffer per Rückhand. Wenige Sekunden vor der Pausensirene zeichnete sich dann noch Steve Michalek aus, als er einen möglichen Treffer von Alex Aleardi nach Sololauf verhinderte.

Die Partie blieb auch im Schlussdrittel intensiv und ausgeglichen, beide Torhüter standen zunächst wieder abwechselnd im Mittelpunkt. Etwa ab der 45. Minute erhöhten die Red Bulls den Druck und versuchten immer wieder, an die Rebounds zu kommen, die jetzt vermehrt entstanden, mussten aber auch auf die gefährlichen Konter achten. Trotz der deutlich besseren Möglichkeiten in der Schlussphase gelang den Salzburgern aber kein Tor mehr, so dass die Partie mit 3:3 unentschieden endete. Die Red Bulls haben sich damit aber in eine gute Ausgangssituation für das Rückspiel gebracht, das am 20. November in der Salzburger Eisarena (19:30 Uhr) stattfindet.

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Champions Hockey League | Achtelfinale
Rouen Dragons – EC Red Bull Salzburg 3:3 (2:2, 1:1, 0:0)
Tore: Thinel (14.), Deschamps (19.), Ritz (22./PP) resp. Hochkofler (15.), VandeVelde (16.), Stajnoch (40)

Zuschauer: 2.746

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Head Coach Greg Poss

„Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden. Rouen hat eine starke Mannschaft, hier mit einem Unentschieden wegzufahren ist ein gutes Ergebnis für uns. Wir haben uns eine sehr gute Ausgangssituation geschaffen und werden uns nun intensiv auf das Rückspiel vorbereiten.“

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CHL | Playoff-Modus

Die Mannschaft mit dem besseren Gesamtergebnis aus beiden Spielen steigt ins Viertelfinale auf. Das erste Spiel endet auch bei einem Unentschieden nach 60 Minuten. Eine 10-minütige Verlängerung (4 vs. 4) und ein mögliches Penalty-Schießen (5 Penaltys pro Team, danach bis zur Entscheidung) kann es erst nach dem zweiten Spiel geben, wenn dort nach 60 Minuten das Gesamtergebnis beider Spiele unentschieden ist. Gewinnt eine Mannschaft das erste Spiel und das zweite Spiel endet unentschieden, gibt es auch keine Verlängerung, da das Gesamtergebnis eindeutig für den Sieger des ersten Spiels spricht.

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Die nächsten Spiele in der Erste Bank Eishockey Liga

Di, 13.11.18 | 19:15 | EC Red Bull Salzburg – HC TWK Innsbruck ‘Die Haie’ | Ladies Night
Fr, 16.11.18 | 19:15 | EHC LIWEST Black Wings Linz – EC Red Bull Salzburg | Sky Sport
So, 18.11.18 | 16:00 | Moser Medical Graz99ers – EC Red Bull Salzburg

Foto: head coach Greg Poss, Chris VandeVelde and John Hughes (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl

Redaktion

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