Straubing. (MA) Es war der zweite Spieltag in dieser Saison als die beiden Kontrahenten und Tabellennachbarn vom morgigen Siel das erste Mal aufeinander trafen. Am Ende Stand es 40 – 17 für Straubing bei den Schüssen, aber die Punkte nahmen die Kölner Haie mit ins Rheinland. Keiner wusste genau, wie das passieren konnte. Es war förmlich ein Spiel auf ein Tor, aber es war wie verhext, denn die Tigers trafen einfach das Schwarze nicht ins Schwarze.
Aber dieses Mal sind die Vorzeichen doch etwas anders, wie Straubings Cheftrainer Dan Ratushny erklärt: “Seit dem ersten Spiel gegen Köln hat sich viel geändert. Nur was sich nicht geändert hat, ist die Einstellung meiner Mannschaft. Sie kämpft in jedem Spiel hart um den Sieg.”
Beide Teams sind Tabellennachbarn, Platz 6 gegen Platz 7 heißt es morgen Abend um 19.30 Uhr im Eisstadion am Pulverturm und der Run auf die Katen hat bereits begonnen. Ratushny: “Wir wollen weiter um die guten Playoffplätze spielen, aber wir haben noch insgesamt 16 Spiele zu absolvieren und das ist noch ein langer und harter Weg für uns. Auch wenn sich die Jungs schon einiges erarbeitet haben. Alle Spiele sind für uns so ETwas wie Playoff Spiele.”
Ähnlich sieht es auch der ehemalige Kölner Ryan Ramsay: “Unser System funktioniert gut und daran müssen wir uns halten.” Ramsay dürfte aber bei dem Namen Köln erst mal keine guten Erinnerungen haben, auch wenn er noch ein paar Freunde im Team der Haie hat. Er konnte damals wegen einer Verletzung im Spiel nur wenige Sekunden mitwirken. Ramsay: “Das war ein unglücklicher Zusammenprall. Der Spieler fällt vor mir hin und ich hatte plötzlich seinen Schlittschuh im Gesicht. Das kann mal passieren.”
Einen Verletzten Spieler weniger seit letzter Woche haben die Straubing Tigers. Ratushny: “Barry Brust ist zurück im Tor und am ersten Wochenende war wichtig für ihn, dass er gleich so gut reingekommen ist. Er hat vor allem die großen Chancen der Ingolstädter und Düsseldorfer zunichte gemacht, was uns letztendlich viel Sicherheit gegeben hat.”
Vom morgigen Gegner Köln hat man Respekt, jedoch keine Angst. Ratushny: “Ich habe ein paar Szenen auf Video von Köln gesehen, das erste Spiel ist ja schon etwas länger her und sie haben große Spieler in ihren Reihen, die hartes aber faires Eishockey spielen. Außerdem spielen sie sehr schnelles Eishockey und sind gut organisiert.”
Da ist es ihm gerade recht, dass die Reihe Ramsay-Meunier-Germyn immer besser funktioniert. Ramsay: “Unsere Reihe musste sich in den ersten Spielen als wir zusammengestellt wurden erst finden. Aber jetzt wissen wir was der andere in der Offensive macht und wo er hinläuft. Mit Laurant und Carsen habe ich natürlich auch zwei gute Mitspieler gefunden, da ist es für mich nicht so schwer Außenstürmer zu spielen, obwohl es ungewohnt war. Aber Dan hat viel mit mir daran gearbeitet und es macht Spaß”.
Was auch viel Freude macht sind die Fans, die in Massen derzeit ins Stadion strömen. Ramsay: “In diesem Club hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Nicht nur das Coaching ist besser geworden. Es sind auch bessere Spieler da und das Management arbeitet professionell”.
Also beste Voraussetzungen den nächsten Heimsieg der Tigers in Angriff zu nehmen.
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Als Haie-Fan, dessen Herz in zweiter Reihe auch für die Tigers schlägt, denke ich das man in Straubing in den letzten Jahren sehr seriöse und gute Arbeit geleistet hat und hoffe, dass die Tigers es dieses Mal in die Play-Offs schaffen. Am liebtsten natürlich hinter den Haien