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Iserlohn. (MK) Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang. Diese alte Floskel traf wohl selten so auf die Iserlohn Roosters zu, wie in diesem...
Nach sechs Jahren in Berlin stehen die Zeichen für Tyson Mulock scheinbar auf Abschied - © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Nach sechs Jahren in Berlin stehen die Zeichen für Tyson Mulock scheinbar auf Abschied – © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Iserlohn. (MK) Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang. Diese alte Floskel traf wohl selten so auf die Iserlohn Roosters zu, wie in diesem Jahr. Kaum ist die Saison 12/13 für die Roosters auf dem Eis beendet und die ersten Personalentscheidungen verkündet, da laufen auch schon die weiteren Planungen für die neue Spielzeit auf Hochtouren.

Immerhin gilt es die Abgänge von Tobias Wörle (Straubing Tigers), Marvin Tepper, Mark Ardelan, Dustin Demuth, Collin Stuart, Brendan Brooks, Shawn Hunwick, Jason Lepine, Derek Peltier und vor allem Kapitän Robert Hock möglichst mehr als aufzufangen.

Wie bereits berichtet haben sich die Roosters bei Matt Tomassoni und Thomas Holzmann noch etwas Bedenkzeit erbeten.

Sollte es mit Thomas Holzmann zu keiner Einigung mehr kommen, dann müssten die Roosters 71 durch deutsche Stürmer (Holzmann, Wörle, Hock) erzielte Scorerpunkte „ersetzen“. Da mittlerweile selbst durchschnittliche Spieler mit deutschem Pass ein relativ hohes Budget aufrufen, sollten die Roosters sich schon frühzeitig um Alternativen bemüht haben. Eine davon, so ist aus Insiderkreisen zu vernehmen, soll möglicherweise der Berliner Stürmer Tyson Mulock (30) sein. Der Deutsch-Kanadier kam 2004 nach Deutschland und spielte sich über Neuwied, Riessersee und Essen hoch bis in die DEL. 2007 folgte der Wechsel nach Berlin zu den Eisbären. 175 Scorerpunkte in 356 DEL Spielen sind eine mehr als ordentliche Bilanz. Vier Meisterschaften und ein Sieg in der European Trophy stehen zudem in seiner Vita. In Berlin soll ihm das Vertrauen von Cheftrainer Don Jackson zuletzt gefehlt haben. Bei den Roosters könnte er einen sportlichen Neuanfang wagen. Die Aussage von Roostersmanager Karsten Mende, dass ein bereits verpflichteter Stürmer mit seinem aktuellen Team noch in den Playoffs spielt, erhärtet das Gerücht. Eine Aussage über die Zukunft Tyson Mulocks ist also frühestens nach dem Saisonende der Eisbären zu erwarten. Ins Beuteschema der Roosters, aber sicherlich auch einiger Ligakonkurrenten, würde er allemal passen.

Um TJ Mulock, drei Jahre jüngerer Bruder von Tyson, gab es in den letzten Wochen auch immer wieder Gerüchte um einen möglichen Wechsel nach München. Entgegen zu Tyson soll TJ in Berlin noch eine Zukunft haben und schon um Weihnachten einen neuen Kontrakt unterzeichnet haben. Nach vier gemeinsamen Jahren in der Hauptstadt werden sich demzufolge die Wege des Brüderpaares wieder trennen.

Nach der Saisonabschlussveranstaltung am Freitag haben Iserlohns Trainer Doug Mason und Manager Karsten Mende ihre Scoutingtätigkeit wieder aufgenommen. An diesem Sonntag stand die Zweitligapartie Heilbronn gegen Hannover auf dem Plan. In den kommenden Tagen werden beide weiter in den deutschen Ligen scouten. Ein Trip nach Nordamerika ist ebenfalls geplant. Anfang Mai wird Trainer Doug Mason voraussichtlich in seine kanadische Heimat zurückkehren.

Redaktion

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