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Iserlohn. (MK) Die Rivalen aus Nordrhein Westfalen liegen den Iserlohn Roosters in dieser Saison bislang einfach. Gegen die Düsseldorfer EG gewannen...
Harter Check von Nick Petersen gegen DEG Verteidiger Jakub Ficenec - © by Eishockey-Magazin (JB)

Harter Check von Nick Petersen gegen DEG Verteidiger Jakub Ficenec – © by Eishockey-Magazin (JB)

Iserlohn. (MK) Die Rivalen aus Nordrhein Westfalen liegen den Iserlohn Roosters in dieser Saison bislang einfach. Gegen die Düsseldorfer EG gewannen die Sauerländer nach dem ersten Vergleich Ende September mit 8:0 auch am Freitagabend das zweite Spiel am Seilersee gegen die DEG hoch mit 8:1. Insbesondere die Stürmer Nick Petersen und Dylan Wruck waren allein mit drei beziehungsweise zwei Toren maßgeblich am Derbysieg beteiligt und stachen aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus.

 

 

Im ersten Drittel war schnell erkennbar, dass der Weg zum Erfolg unter anderem über die Zweikampfstärke führen wird. Die Gäste aus Düsseldorf liefen nach dem Sieg im Wintergame mit breiter Brust auf störten die Roosters im Spielaufbau tief in deren Drittel, was zunächst für eine optische Überlegenheit der DEG sorgte. Als Macek mit seinem Check das eigentlich richtige Signal setzte, verhängte Schiedsrichter Brill die erste Hinausstellung gegen die Gastgeber. Olimb und Sparre verpassten die DEG-Führung im Powerplay nur knapp. Allmählich setzten auch die Roosters sehr gute Akzente in der Offensive. Macek (10.) verpasste vor DEG Keeper Beskorowany noch die Iserlohner Führung. Nur Sekunden später fand aber Torjäger Petersen die Lücke zum 1:0 für die Roosters. Und es kam noch besser für die blau-weißen: Nur 61 Sekunden später erhöhte erneut Petersen am kurzen Pfosten aus dem Gewühl heraus auf 2:0. Fortan hatten die Sauerländer bis zur ersten Pause ein Übergewicht, ohne jedoch ein weiteres Tor zu erzielen.

 

 

Exakt 83 Sekunden waren im zweiten Drittel absolviert, als Wruck für die Roosters auf 3:0 erhöhte. Iserlohn blieb am Drücker. Raedeke nahm in der 24. Minute Maß, als Passgeber Macek DEG Keeper Beskorowany die Sicht nahm und traf zum 4:0. Beskorowany hatte daraufhin die Nase voll und machte Platz für Backup Lukas Lang. Der blieb fast drei Minuten ohne Gegentor. Connolly holte in der zentralen Position unbedrängt  aus und traf zum 5:0. DEG Coach Christof Kreutzer nahm seine Auszeit. Die brachte aber noch keine Ruhe in die eigenen Reihen. Wiederum nur 57 Sekunden später machte Petersen mit seinem dritten Tor das halbe Dutzend für die Iserlohner voll. Bis zur zweiten Pause war der Torhunger der Roosters damit gestillt.

 

Zu Beginn des dritten Abschnitts verstrich eine Reststrafe gegen Button ohne Torchance für die DEG. Stattdessen ergab sich für Verteidiger Liwing sogar die Gelegenheit frei vor Lang. Petersen und York zauberten in der 44. Minute fast vogelfrei durch das DEG Abwehrdrittel, scheiterten aber einmal mehr an Lang. Strafen gegen Fischbuch und 38 Sekunden später gegen Mapes (46.)  führten 19 Sekunden vor Ablauf der zweiten Strafe gegen Mapes zum 7:0 durch Liwing, der zuvor zwei gute Chancen nicht nutzen konnte. Zwei weitere doppelte Überzahlspiele ließen die Iserlohner ungenutzt. Einziger Schönheitsfehler war, dass der gerade von der Strafbank kommende Ebner mutterseelenallein vor IEC-Keeper Lange (56.) zum 7:1 in Unterzahl verkürzen konnte, wodurch der erhoffte Shutout von Lange „zerstört“ war. Den Schlusspunkt setzten aber doch noch die Roosters durch Wrucks Tor zum 8:1 Endstand 21 Sekunden vor dem Ende. Die Halle tobte und die Roosters dürfen sich nun selbstbewusst „Wintergamesieger-Besieger“ schimpfen!

 

Am morgigen Samstag treten die Roosters bereits die Reise nach Augsburg an. Man darf gespannt sein, ob der dezimierte Kader dort bestehen kann. Anfang Januar folgte nach dem grandiosen 7:1 Sieg gegen Köln eine bittere 3:2 Niederlage in Schwenningen. Das sollte Warnung genug sein, um die Panther, die am Freitag in Köln punkteten, nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

 

 

 

 

Iserlohn Roosters – Düsseldorfer EG 8:1 (2:0/4:0/2:1)

Tore: 1:0 (10:27) Petersen (Wruck/Raedeke), 2:0 (11:28) Petersen (York/Wruck), 3:0 (21:23) Wruck (Petersen), 4:0 (23:42) Raedeke (Macek), 5:0 (26:30) Connolly (Blank /Bassen), 6:0 (27:27) Petersen (Wruck), 7:0 (47:35) Liwing (Wruck/Petersen), 7:1 (55:06) Ebner (Ficenec), 8:1 (59:39) Wruck (York/Petersen)

Schiedsrichter: Schimm / Brill

Strafen: Iserlohn 4 – DEG 12

Zuschauer: 4967

 

Aufstellungen:

Iserlohn: Lange – Sullivan Liwing;  Jares, Lavallee; Orendorz ,Button– Friedrich, Raedeke, Macek; Wruck, York, Petersen; Dupont, Foster, Kahle; Connolly, Bassen, Blank;

DEG: Beskorowany – Daschner, Ebner; Belle, K. Davis; Ficenec, Mapes – Strodel, Olimb, Martinsen; Dmitriev, Collins, Kreutzer; K. Sparre, Turnbull, Preibisch; Thiel, Mondt, Fischbuch

Christoph Metzelder   CMetzelder    Twitter

Christoph Metzelders Tweet (Screenshot)

 

 

Three Stars:

1stStar: Petersen

2nd Star: Wruck

3rdStar: York

 

Am Rande der Bande

Ex-Fußball-Vizeweltmeister Christoph Metzelder war Augenzeuge des 8:1 Sieges der Roosters. Er twitterte über seinen Besuch und schrieb von der „alten Liebe“ DEG. Zumindest spendete der Ex-Dortmunder Borusse zwischenzeitlich Szenenapplaus für die Roosters. Gibt es eine neue Liebe im Eishockeyherzen des Ex-Profis?

 

Fotostrecke zum Spiel

 

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