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Iserlohn. (MK) Nach dem Vormittagstraining am Donnerstag brach der Tross der Iserlohn Roosters in Richtung Straubing auf. Dort werden die Sauerländer...
Co-Trainer Jari Pasanen (links) und Cheftrainer Doug Mason hoffen auf einen positiven Start in die Testspielphase - © by Eishockey-Magazin (DR)

Co-Trainer Jari Pasanen (links) und Cheftrainer Doug Mason hoffen auf einen positiven Start in die Testspielphase – © by Eishockey-Magazin (DR)

Iserlohn. (MK) Nach dem Vormittagstraining am Donnerstag brach der Tross der Iserlohn Roosters in Richtung Straubing auf. Dort werden die Sauerländer im Rahmen des Gäuboden Volksfest Cup am Freitag zunächst auf den Gastgeber und Ligarivalen Straubing Tigers treffen. Am Sonntag, dem zweiten Turniertag, warten je nach Turnierverlauf die Augsburger Panther oder EBEL Klub Klagenfurt auf die Roosters.

Trainer Doug Mason zeigte sich mit den zurückliegenden Trainingstagen zufrieden. Das Team habe sehr intensiv trainiert, zeige sehr viel Willen und verfüge über sehr hohe technische Fähigkeiten, so der Headcoach.

Im Fokus steht derzeit fast zwangsläufig auch Tryoutspieler Richard Jares. „Er hat einen guten Eindruck hinterlassen, ist läuferisch gut, physisch stark genug und ich hoffe, dass er mit seiner Erfahrung weiß, wie er seinen Körper einsetzen muss“, so Doug Mason. Als unwahr hat sich erwiesen, dass Jares vor Jahresfrist von DEL Zweitligist Lausitzer Füchse als untauglich aussortiert worden sein soll. Jares habe dort lediglich an drei Tagen mit zwei Freunden auf dem Eis trainiert und nicht eine Sekunde mit der dortigen Mannschaft auf dem Eis gestanden, erläuterte Doug Mason.
Positiv äußerte sich der Holland-Kanadier auch über das neu verpflichtete deutsche Quartett bestehend aus Brooks Macek, Dusan Frosch, Brent Raedeke und Tyson Mulock. Sie seien schneller, jünger und ebenso technisch stark wie das letztjährige Trio mit Thomas Holzmann, Tobias Wörle und Robert Hock.

Für die ersten Auftritte unter Wettkampfbedingungen erwartet Doug Mason von seinem Team in erster Linie Arbeitslust, hohes Tempo und ein engagiertes Spiel. Am grundsätzlichen System will der Trainer im Gegensatz zur Vorsaison wenig verändern, erwartet aber natürlich eine bessere Umsetzung auf dem Eis.

Beim ersten Auftritt ist für Doug Mason wichtig zu sehen, wie das Team unter Druck denkt und weniger, wie die taktische Umsetzung schon funktioniert. Dabei ist er sich im Klaren darüber, dass Auftaktgegner Straubing schon eine Woche länger auf dem Eis steht und bereits ein erstes Testspiel absolviert hat.

Personell müssen die Roosters neben Mark Bell (Reha in Nordamerika) auch auf Marcel Kahle verzichten. Er kann nach seiner im Spiel für Kooperationspartner Duisburg erlittenen Schulterblessur möglicherwiese schon in der kommenden Woche in Unna mit leichtem Eistraining wieder beginnen. Im Tor wird am Freitag Sebastién Caron stehen. Mathias Lange soll am Sonntag sein Spiel bekommen.
Nach dem Freitagspiel ist zudem ein Party-Abstecher auf das Gäuboden Volksfest geplant.

Voraussichtlich bis zum Ende der kommenden Woche müssen die Iserlohner wegen der nochmaligen Eisaufbereitung in Iserlohn ins benachbarte Unna ausweichen (wir berichteten). Direkt nach dem Vormittagstraining wurde mit den Abtauarbeiten begonnen, damit hoffentlich bis zum Samstag in einer Woche die Spielfläche wieder erstklassig aufbereitet genutzt werden kann.

So wollen die Roosters in Straubing spielen:
Caron (Lange); Brennan, Raymond; Gödtel, Jares; Orendorz, Danielsmeier – Hommel, Fischhaber, Kopitz; Giuliano, Foster, Frosch; Mulock, Sertich, Wolf; Raedeke, York, Macek

Redaktion

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