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Iserlohn. (MK) Mit vier Siegen am Stück gingen die Iserlohn Roosters in die Länderspielpause. Lediglich vier freie Tage „gönnte“ Headcoach Rob... Roosters wollen in der Erfolgsspur bleiben
Rob Daum

Rob Daum – © Eh.-Mag. (JB)

Iserlohn. (MK) Mit vier Siegen am Stück gingen die Iserlohn Roosters in die Länderspielpause. Lediglich vier freie Tage „gönnte“ Headcoach Rob Daum seinen Schützlingen.

Seit letzter Woche Donnerstag war sozusagen Feinschliff angesagt. Das Trainerteam Rob Daum, Jamie Bartman und Christian Hommel arbeitete in allen Bereichen mit der Mannschaft, um weitere „Kniffe“ des Daum’schen Systems zu üben. Mit dem in diesen Tagen erreichten zeigte sich Iserlohns Trainer Rob Daum insgesamt zufrieden, hatte er doch zuvor kaum Zeit so deutliche Anpassungen einzustudieren.

Nun steht den Roosters, wie jedem anderen DEL-Team auch, ein absolutes Mammutprogramm bevor. Bis zum 2. Februar stehen innerhalb von 77 Tagen 29 Spiele auf dem Spielplan. Der Anfang wird am morgigen Freitag in Düsseldorf stattfinden. Verletzungsbedingt fehlen werden dann Kapitän Jason Jaspers, Lou Caporusso und Marcel Kahle. Ein Comeback von Jaspers und Caporusso scheint aber absehbar, aber einen genauen Zeitpunkt wollte sich Rob Daum nicht entlocken lassen. Bei Marcel Kahle gibt es dagegen noch immer keinen genauen Therapieplan für die lädierte Schulter.

Durch die Ausfälle kommt es zwangsläufig zu Umstellungen. So wird beispielsweise Blaine Down für den verletzten Jason Jaspers in die Formation neben Chris Brown und Jack Combs rücken. Im Tor wird Mathias Lange stehen, dem Rob Daum nochmals sehr gute Leistungen vor der Pause attestierte.

Am Sonntag gegen Mannheim soll dann Sebastian Dahm zwischen die Pfosten rücken. Rob Daum ist von beiden Torhütern angetan und möchte in den kommenden Tagen und Wochen von Spiel zu Spiel entscheiden, wem er den Vorzug gibt.

Freitagsgegner Düsseldorf hat Rob Daum per Video genau studiert und ein schnelles, aggressives und flexibles Team ausgemacht. Den neuen DEG-Coach Mike Pellegrims kennt er bereits aus der letzten Saison in Österreich. Daum trat damals mit Linz gegen Pellegrims´ Klagenfurter an. Zwischen dem heute bei der DEG und damals in Klagenfurt praktizierten System erkennt der Iserlohner Übungsleiter übrigens eine Menge Parallelen. Die besondere Bedeutung des Derbys für die Fans ist ihm nach knapp einem Monat in Iserlohn natürlich längst bewusst.

Apropos Rob Daum: Seit letzter Woche Samstag hat er wieder seine Ehefrau an seiner Seite, was das Leben außerhalb der Eissporthalle natürlich angenehmer und leichter macht. Eishockey ist in der Familie Daum übrigens auch ein Thema. „Ja, meine Frau ist schon eine Expertin und wir reden auch oft gemeinsam über Hockey“, so der 59- jährige. Erstmals ein Spiel der Roosters live verfolgen wird Mrs. Daum am Sonntag gegen die Adler. Besondere Vorfreude herrscht schon jetzt bei den Daums auf die Vorweihnachtszeit. Neugierig ist man beispielsweise auf den Weihnachtsmarkt und besondere Bräuche zu Weihnachten.

Für das Mannheim-Match sind laut Online-Ticketshop bereits alle Sitzplätze vergriffen. Erstes Bully ist am Sonntag bereits um 14 Uhr.

Und so wollen sie spielen:
Lange (Dahm) – Eklund, Larsson; Martinovic, Fischer; Bonsaksen, Schmidt; Orendorz – Brown, Down, Combs; Florek, Weidner, Friedrich; Costello, Blank, Bassen; Shevyrin, Salmonsson, Turnbull

Redaktion

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