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Iserlohn. (MK) Nein, nach der 2:5 Niederlage gegen Bremerhaven bleibt den Iserlohn Roosters nicht viel Zeit die tiefen Wunden zu lecken.... Siegen oder fliegen: Iserlohn Roosters brauchen einen Sieg in Bremerhaven

Zweikampf zwischen Anthony Camara und Tomas Pöpperle – © Eh.-Mag. (JB)

Iserlohn. (MK) Nein, nach der 2:5 Niederlage gegen Bremerhaven bleibt den Iserlohn Roosters nicht viel Zeit die tiefen Wunden zu lecken. In einer Playoff-Serie muss man bekanntlich schnell „vergessen“ können, denn im vielleicht schon alles entscheidenden Spiel am Freitag in Bremerhaven geht es vor allem darum mit einem Sieg in der „best of three“ Serie zu bleiben. Bei einer Niederlage wäre die Saison vorzeitig beendet. Noch aber will am Seilersee niemand freiwillig die Rückflüge für die Spieler buchen. Vielmehr will man noch einmal alle Kräfte für den Serienausgleich mobilisieren.

Am Donnerstagvormittag stand eine Trainingseinheit auf dem Eis an, in der Trainer Rob Daum auch mal durchaus lautstark Anweisungen gab. Anders als noch in der Hauptrunde wird der Iserlohner Tross nicht erst am Spieltag, sondern bereits heute in Richtung Bremerhaven aufbrechen. Die Zeit in der Seestadt will der Trainerstab auch für Einzelgespräche mit den Spielern nutzen. Am Freitagmorgen haben die Sauerländer Cracks dann die Möglichkeit das Bremerhavener Eis für leichtes Skaten und zum „Anschwitzen“ zu nutzen. Mit einigen Videosequenzen wird man das Team auf das so wichtige und eventuell schon alles entscheidende Match einstimmen.

„Im Moment bin ich sicherlich sehr als Mentalcoach gefordert, aber wir haben auch in unserem Spiel viele Bereiche, die wir ansprechen werden und verbessern müssen“, so Rob Daum. Eine besonders große Nervosität hat er am Mittwochabend in seinem Kader nicht ausgemacht. „Ich kann mich irren, aber nervös haben wir nicht agiert. Wir haben viele Spieler mit Playoff-Erfahrung. Vor allem haben wir gestern wieder einmal nicht unser Leistungsniveau erreicht. Wir waren in entscheidenden Situationen nicht clever genug“, blickt der 60- jährige Kanadier enttäuscht auf das Match zurück. Dabei denkt er vergleichend auch an viele Spiele innerhalb der Vorrunde zurück, in denen die Roosters gegen Top-Teams glänzten und gegen die vermeintlichen Gegner auf Augenhöhe Punkte nicht einheimsen konnten.

Die augenblickliche Situation ist auch für Rob Daum ein wenig mit der am letzten Wochenende vergleichbar. Nach der Schwenningen-Pleite folgte die Trotzreaktion in München mit dem Sieg in der Verlängerung. Wenn man so will, ein Spiegelbild der Hauptrunde. Ob es nun im zweiten Spiel gegen den selben Gegner unter allerdings größerem Druck erneut gelingt den Hebel umzulegen?

Mit Blick auf das Match am Freitagabend (Spielbeginn 19:30 Uhr) in Bremerhaven kündigt Rob Daum zugleich einige Veränderungen an. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Oscar Eklund müssen die Roosters ohnehin umplanen. Chad Costello dürfte dadurch wieder auf den Spielberichtsbogen rutschen. Seine spielerischen Fähigkeiten könnten vor allem das Powerplay beleben. Eine Option ist auch wieder der lange verletzte Chad Bassen, der sein Comeback geben könnte. Wie die Umstellungen exakt aussehen, wird Rob Daum am Spieltag entscheiden. Sicher ist, dass Sebastian Dahm erneut im Tor beginnen wird.

Die Ausgangslage für Freitagabend ist klar: Nur ein Sieg ist für die Roosters eine „lebensverlängernde Maßnahme“. Mit einer Niederlage wäre die Iserlohner Saison 17/18 beendet. Das aber wollen die Sauerländer mit der Unterstützung einiger Hundert Fans im Rücken unbedingt vermeiden. Der Serienausgleich und die damit verbundene Rückgewinnung des Heimrechts sollen unbedingt geschafft werden.

Am Rande der Bande
Der genaue Spielbeginn eines möglichen dritten Spiels wird unter Berücksichtigung des zweiten Pre-Playoff-Spiels zwischen Schwenningen und Wolfsburg, sowie nach Absprache mit dem TV-Partner Sport1, voraussichtlich am späten Freitagabend festgelegt.

Fotostrecke zu Spiel 1


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Thomas Popiesch und Rob Daum zu Spiel 1


Redaktion

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