Tigers gehen weiter unbeirrt ihren Weg

Veröffentlicht am 23. Januar 2012

Straubing. (EM) Wie hoch klettern die Straubing Tigers noch? Eishockey-Deutschland reibt sich seit Wochen verwundert die Augen. Der Underdog aus der Gäubodenstadt mischt seit November die Liga auf. Ende Oktober fühlten sich noch viele der sogenannten Experten vollauf bestätigt, als die Tigers mit ihrem in Deutschland völlig unbekannten Trainer Dan Ratushny auf dem vorletzten Tabellenplatz standen. Dann jedoch stellte sich der Erfolg ein. Torwart Barry Brust wurde immer mehr zum überragenden Rückhalt. Spieler wie Germyn, Sparre oder Ramsay fanden sich immer besser zurecht und rissen auch die jungen Spieler immer mehr mit. Zudem tätigte man mit der Verpflichtung von Matt Hussey einen wahren Glücksgriff. Er ist mittlerweile Top-Torjäger in der DEL.

 

Seit Anfang Dezember haben sich die Tigers in den Playoff-Rängen festgesetzt. Diejenigen, die nach dem bärenstarken November einen Einbruch erwartet haben, werden fast Woche für Woche Lügen gestraft. Im Jahr 2012 sind die Tigers das ligastärkste Team. Mit einem unbändigen Kampfgeist, aber auch mit vielen guten Einzelkönnern hat sich am Pulverturm ein Team zusammengeschweißt, das derzeit keinen Gegner zu fürchten hat.

Alexander Dotzler gefällt es in Straubing - © by Eishockey-Magazin

 

Rund um Straubing herrscht derzeit eine scheinbar grenzenlose Euphorie. Für das Match gegen Berlin Ende Januar sind die Sitzplatztickets schon wieder vergriffen.

 

Wäre es nun nicht an der Zeit die Ziele neu zu formulieren, vielleicht sogar mal vorsichtig von der direkten Playoff-Qualifikation zu sprechen? Nein! Die Tigers bleiben auf dem Teppich. Geistige Höhenflüge sind nicht angesagt. So verwunderte es nach den Siegen am Wochenende gegen die direkten Konkurrenten aus Köln und Iserlohn auch nicht, dass Verteidiger Alexander Dotzler im Eishockey-Magazin Interview davon sprach, dass man auch weiterhin nur von Spiel zu Spiel denken werde. „Davon lassen wir uns auch nicht abbringen“, so der gebürtige Regensburger mit einem Augenzwinkern.

 

Seine persönliche sportliche Zukunft bei den Tigers lässt “Dotzi” noch offen, schränkt aber ein, dass es ihm in Straubing sehr gut gefällt. Abwanderungswillige Spieler klingen in der Regel anders …

 

Das komplette Interview mit Alexander Dotzler, sowie die Trainerstimmen nach dem Match in Iserlohn sehen Sie im nachfolgenden Video.

 

 



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1 Kommentar zu “Tigers gehen weiter unbeirrt ihren Weg”

  1. Seeker sagt:

    Hallo Eishockey Magazin,

    an dieser Stelle ein großes Lob, ihr werdet immer besser! Weiter so, echt super.

    Viele Grüße!

Kommentare

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