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Niesky. (PM Tornado) Am Sonnabend, den 03.03.2018 waren die Blues aus Berlin zu Gast bei den Tornados im heimischen Waldstadion in... Tornados stehen im Pokalfinale

Niesky

Niesky. (PM Tornado) Am Sonnabend, den 03.03.2018 waren die Blues aus Berlin zu Gast bei den Tornados im heimischen Waldstadion in Niesky.

Dieses Spiel wurde doppelt gewertet; einmal als letztes Spiel der Hauptrunde in der Regionalliga Ost und zum anderen als erstes Spiel im Halbfinale 1 um den Norddeutschen Eishockey-Pokal 2017/2018. Darauf einigten sich im Vorfeld die beiden Vereine in Abstimmung mit dem LEV Sachsen und LEV Niedersachsen.

Das Sonnabendspiel bot bei eisiger Kälte den ca. 450 zahlenden Zuschauern Hochspannung pur. In den ersten beiden Dritteln gab es viele Torchancen auf beiden Seiten, aber leider keinen einzigen Treffer. Erst in der 57.

Minute gingen die Tornados durch Andreas Brill nach Vorlage von Philip Riedel und Marco Noack in Führung.

Nach diesem „Befreiungsschlag“ versenkte Sven Becher nur eine Minute später in Überzahl und nach Zuspiel von Jörg Pohling und Chris Neumann erneut den Puck im Kasten von Goalie Benjamin Nitschke. Danach zog der Blues-Trainer noch mal alle Register. Er nahm Nitschke aus dem Tor und versuchte mit einem weiteren Feldspieler mehr das Ergebnis noch mal zu drehen. Doch vergebens! Jörg Pohling schob den Puck nach Vorarbeit von Sven Becher 36 Sekunden vor dem Abpfiff ins leere Tor der Blues. Damit war die Partie mit einem Endstand von 3:0 (0:0; 0:0; 3:0) entschieden, die Vorrunde der Regionalliga für die Tornados beendet und das erste Halbfinalspiel um den Norddeutschen Eishockeypokal gewonnen.

Das Rückspiel im Pokalhalbfinale fand am heutigen Sonntag in der Eissporthalle P9 am Glockenturm in Berlin-Charlottenburg statt. Wieder war es eine Zitterpartie für die Nieskyer. Im ersten Drittel waren die Gäste aus der Lausitz klar die bessere Mannschaft, allerdings mit vielen ungenutzten Torchancen. Im Mitteldrittel verloren sie dann ganz den Faden und Goalie Robert Handrick kassierte gleich mal 3 Gegentore. Dich die Cracks von

Trainer Jens Schwabe bewiesen im letzten Drittel Moral und ließen sich nicht entmutigen. Philip Riedel wurde zum Held des Tages. Er erzielte in der 42., 45. und 60. Minute noch 3 Tore für den ELV Niesky. Trotz eines weiteren Tores der Gäste und einem Endstand von 4:3 (0:0; 3:0; 1:3) schafften es die Nieskyer aufgrund des besseren Torverhältnisses ins Pokalfinale.

Redaktion

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