Selb. (PM) Die Selber „Wölfe“ sind wieder auf dem dritten Tabellenplatz! Nach einem 0:2-Rückstand legten die VER-Cracks gegen den EV Regensburg mächtig los. Am Ende durften die Schützlinge von Trainer Cory Holden einen 7:3-Erfolg bejubeln. Eine gute Nachricht gab es aber auch nach dem Spiel. Top-Scorer Jared Mudryk verlängert beim VER Selb für zwei weitere Jahre.
VER Selb – EV Regensburg 7:3 (2:2; 3:0; 2:1)
Schiedsrichter: Steinecke (Dinter, Pencun)
Strafminuten: Selb 9 + SD für Thielsch, Regensburg 14
Zuschauer: 1.742
Tore:
5:34 – 0:1 Schmidt (Sicinski, Prochazka; 5-4)
6:23 – 0:2 Forster (Ancicka; 4-5)
6:50 – 1:2 Piwowarczyk (Geisberger, Schadewaldt; 5-4)
14:15 – 2:2 R. Schneider (Thielsch, Hördler)
21:35 – 3:2 Geisberger (Mudryk, Piwowarczyk)
37:51 – 4;2 Hördler (Geisberger, Mudryk; 5-3)
39:10 – 5:2 Jeschke (Mudryk, Schadewaldt; 5-4)
41:03 – 6:2 Moosberger
50:52 – 6:3 Dörfler (Daffner, Ancicka)
51:32 – 7:3 Heilman (Dörner, Moosberger9
Die ersten Chancen in der mittlerweile schon achten Auflage zwischen dem VER Selb und dem EV Regensburg in dieser Saison hatten zunächst die Gäste. Gegen Huber konnte Kümpel noch klären. In Unterzahl verpasstes Regensburg Schmidt zunächst, zog vorbei, konnte aber bei der nächsten Gelegenheit den Führungstreffer doch markieren. In Selber Überzahl konnten die Oberpfälzer gar einen Konter starten und diesen zum 0:2 vollenden. 27 Sekunden später konnten die Hausherren mit dem unmittelbaren Anschluss antworten. Piwowarczyk legte sich vor dem Kasten den Puck mit dem Schlittschuh vor und schob die Scheibe über die Linie zum 1:2. Regensburg kam zu weiteren guten Chancen, Kümpel konnte gegen Sicinski und Co. jedoch klären. Die „Wölfe“ hatte noch ihre Schwierigkeiten, im Angriff gefährlicher aufzutauchen. Auch in Powerplay hatte man Probleme, gegen die defensiv gut da stehenden Gäste durchzukommen. Schließlich gelang sogar ein erneuter Konter, den Schmidt an den Pfosten setzte. Doch im nächsten Überzahl konnten die Einheimischen zuschlagen. Ronny Schneider setzte hier seinen Schlagschuss von der Blauen Linie aus zum 2:2-Ausgleich in die Maschen. Piwowarczyk hatte die Führung danach auf dem Schläger, er schoss aber aus aussichtsreicher Position über den Kasten.
Die Autowelt König Arena durfte dafür nach nur 95 gespielten Sekunden im zweiten Drittel jubeln. Geisberger nutzte seine freie Schussbahn und setzte den Puck eiskalt zum 3:2 in die Maschen. Regensburg verpasste es heranzukommen, ließ so manche mögliche Chance durch zu späte oder Fehlpässe aus. Auch passte Selb gut auf und störte frühzeitig. Mit der Zeit konnten sich die „Wölfe“ immer mehr im Angriff festsetzen. Keeper Dorfner hatten gegen die Fischer wie auch Schadewaldt alle Hände voll zu tun, um den knappen Vorsprung zu wahren. Als der VER mit zwei Mann mehr Überzahl hatte, nutzt man den Vorteil konsequent aus. Hördler und Jeschke erhöhten binnen 79 Sekunden auf 5:2.
Wiederum nach nur 63 Sekunden im Schlussdrittel stellten die VER-Cracks die Weichen endgültig auf Sieg. Im Nachstochern war es Moosberger, der das halbe Dutzend vollmachte. Damit war die Messe gelesen. Denn auch nachdem Thielsch eine Spieldauer kassierte – die erste für den VER in dieser Saison überhaupt – ließen die Hausherren in fünf Minuten Unterzahl nichts weiter anbrennen. Als Regensburg dann doch noch verkürzen konnte, wurde rasch mit dem 7:3-Siegtreffer geantwortet. Somit hatten die Anhänger freien Lauf, ihr Team aber auch die zeitgleiche Niederlage Deggendorfs gegen Erding ausgiebig zu feiern.
Eine erfreuliche Nachricht gab es im Anschluss an die offiziellen Statements beider Trainer bei der Pressekonferenz. Top-Scorer Jared Mudryk hat seinen Vertrag beim VER gleich um zwei weitere Jahre verlängert.
Der 1,67cm große Kanadier Jared Mudryk zählt schon seit Jahren zu den besten und erfolgreichsten Angreifern der Oberliga-Süd. Fünf Jahre lang agierte er zuletzt im Trikot des EHC Klostersee, ehe er seit dieser Saison bei den „Wölfen“ erfolgreich auf Torejagd geht. In dieser Spielzeit gelangen ihm in bislang 36 Pflichtspielen 23 Tore und 44 Vorlagen. Damit steht der 28-Jährige in der Liga-Scorerwertung mit seinen beiden Sturmpartnern Kyle Piwowarczyk und Herbert Geisberger an vorderster Front.
So geht es weiter
Zwei Heimspiele in Folge haben die Selber „Wölfe“ vor sich. Dabei geht es am kommenden Freitag um 20 Uhr gegen den EV Füssen. Nach einem spielfrei Sonntaggeht es dann übernächsten Freitag gegen den EHC Klostersee. Schließlich stehen am 21.2. in Füssen und am 26.2. beim EHC Klostersee die beiden letzten Aufgaben in der Hauptrunde der Oberliga-Süd an.
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