Verteidiger-Talent wechselt nach Dresden

Veröffentlicht am 3. Januar 2012

Dresden. (PM) Die Dresdner Eislöwen haben einen weiteren Verteidiger unter Vertrag genommen. Vom österreichischen Nationalligisten ATSE Graz (2. Liga in Österreich) wechselt Gregor Stein in die Elbmetropole. Der 22-Jährige soll bereits am kommenden Wochenende für die Eislöwen spielberechtigt sein.

 

„Wir sind froh, dass wir in der Defensive noch einmal nachlegen können, den der Markt gestaltet sich gerade sehr schwierig. Gregor Stein verfügt über eine fundierte Ausbildung und wird uns in der Breite verstärken“, sagt Geschäftsführer Matthias Broda über den 1,91 m großen und 98 kg schweren Abwehrrecken, der sowohl über einen deutschen, als auch einen österreichischen Pass verfügt.

 

In Freiburg geboren begann Gregor Stein seine Karriere bei den Wiener Eislöwen in der U20-Nationalliga. In der Saison 2005/06 wechselte er in seine Heimatstadt nach Freiburg und absolvierte dort 21 Partien in der 2. Bundesliga, kam aber auch in den Jugendmannschaften und im Regionalliga-Team zum Einsatz. Durch gute Leistungen wurden die Eisbären Berlin auf ihn aufmerksam, so dass er nur ein Jahr später an die Spree wechselte. Beim deutschen Meister kam er aber nur bei Juniors in der Oberliga zum Einsatz. Nach Auflösung der Berliner Oberliga-Mannschaft entschied er sich schließlich in der Saison 2009/10 zu einem Wechsel zu den Blue Lions Leipzig und ging ein Jahr später zu den Saalebulls Halle. Insgesamt absolvierte er 139 Oberliga-Partien, in denen er bei 274 Strafminuten sechs Tore erzielte und 41 Treffer vorbereitete.

 

Betrüger kauft ehrlichen Fans die Tickets weg

Die Dresdner Eislöwen müssen sich derzeit mit zahlreichen Betrugsfällen im Online-Geschäft auseinandersetzen. Ein Betrüger kauft regelmäßig unter falschen Namen Tickets im Onlineshop. Hierzu werden korrekte Bankdaten von Dritten genutzt, damit die Buchung trotz Prüfung durchgeführt werden kann. Der virtuelle Schaden bewegt sich bereits jetzt im fünfstelligen Bereich. Virtuell deshalb, weil der Ticketinganbieter etix versucht, alle falschen Buchungen schnellstmöglich und vor Abrechnung des Spieltages zu stornieren.

 

Dennoch bleiben die Kosten für das elektronische Lastschriftverfahren (ELV) und Schaden für entgangenen Umsatz, was gerade beim heutigen Derby deutlich wird: waren zum gestrigen Tage alle Sitzplätze ausverkauft, sind nach der Stornierung wieder rund 200 Sitzplatztickets verfügbar. „Diese Masche hat Methode. Es erschüttert uns, dass es Menschen gibt, die uns bewusst Schaden zufügen möchten und den echten Fans die Möglichkeit verbauen, ein Spiel der Eislöwen zu besuchen. Die Vorgehensweise ist kriminell und wir hoffen, dass der oder die Verursacher bald mit voller Härte zur Rechenschaft gezogen werden“, sagt Geschäftsführer Matthias Broda. Der Vorgang wurde bereits bei der Polizei zur Anzeige gebracht, sachdienliche Hinweise nehmen sowohl die Eislöwen, als auch unser Ticketingpartner per Email an betrug@eisloewen.com gern auch anonym entgegen.

 



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