Bremerhaven. (PM) Aufgrund der geänderten Besetzung des diesjährigen swb ENERGIE Cups haben die Verantwortlichen der Dresdner Eislöwen und der Fischtown Pinguins unisono beschlossen, das für den 9. September in Dresden geplante Vorbereitungsspiel zu annullieren. „Wir wollten in der Vorbereitung nicht zweimal gegen den gleichen Klub spielen. Die Eislöwen mussten zudem ihr bereits fest terminiertes Spiel gegen Selb verlegen um die Turnierteilnahme möglich zu machen. Mit dieser Entscheidung ist allen Seiten geholfen. Die Dresdner können das Spiel in Selb nachholen und wir können unseren Fans und vor allen Dingen unseren Saisonkarteninhabern noch ein zusätzliches Heimspiel anbieten,“ begründete Teammanager Prey die heute kommunizierte Entscheidung.
Am 9. September werden somit der achtfache Niederländische Meister und elfmalige Niederländische Pokalsieger, die Friesland Flyers, ihre Visitenkarte am Bremerhavener Wilhelm-Kaisen-Platz abgeben. Der vom Kanadier Justing Bekkering trainierte holländische Eredivisionär aus Heerenveen will sich keinesfalls verstecken und mit seiner besten Mannschaft nach Bremerhaven reisen. Auch wenn die Gäste aus Friesland in den letzten Jahren nicht mehr zu den Topteams der Ehrendivision gezählt wurden, wollen die Männer aus dem Thialf IJsstadion an der Unterweser ihre für die neue Spielzeit gehegten Ambitionen mit Taten unterstreichen.
Trainer Gunnar Leidborg freut sich auf den nachbarschaftlichen Vergleich: „Für uns ist es wichtig, dass wir vor dem Start in die neue Saison noch mit einem Heimspiel ein wenig Werbung für uns selbst betreiben können und auch noch einmal das notwendige Wettkampfgefühl in der Arena schnuppern dürfen. Ich freue mich auf diesen Vergleich, denn trotz der geographischen Nähe sind Spiele gegen Mannschaften aus den Niederlanden doch eher die Ausnahme.“
Erst zweimal durften sich die Pinguine in ihrer langjährigen Geschichte gegen Mannschaften aus dem westlichen Nachbarland messen. In der Saison 88/89 besiegten die Seestädter bei einem Turnier in Nordhorn den IC Assen mit 5:3. Auch die zweite Partie gegen ein Team aus den Niederlanden konnten die Pinguine positiv für sich gestalten. Beim Becks Cup 90/91 musste sich GIJS Groningen mit einer deutlichen 4:8 Niederlage wieder auf die Heimreise begeben. Somit steht es außer Frage, dass die Seestädter auch in der Partie gegen die Flyers diese bisher positive Bilanz aufrechterhalten wollen.


